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News, 21.09.2012
IW-Konjunkturprognose
Deutsche Wirtschaft auch 2013 mit leichtem Wachstum
Die Schuldenkrise in Europa hinterlässt zwar in der deutschen Wirtschaft Spuren. Laut aktueller IW-Konjunkturprognose bleibt das deutsche BIP jedoch auf Wachstumskurs, nicht nur in diesem, sondern auch im nächsten Jahr.
Impulse erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft vor allem vom Export. Aber auch die Investitionen dürften wieder steigen.
Impulse erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft vor allem vom Export. Aber auch die Investitionen dürften wieder steigen.
Die deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln in seiner aktuellen Konjunkturprognose mitteilt, dürfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2012 real um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Für 2013 erwartet das Kölner Wirtschaftsforschungsinstitut einen weiteren Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung um etwa 0,75 Prozent. „Vorausgesetzt wird dabei, dass die Politik die Schuldenkrise schließlich in den Griff bekommt und die Weltwirtschaft nicht abstürzt“, so das Institut.

Wieder mehr Investitionen und weiterer Anstieg der Exporte


Ein wesentlicher Wachstumsbeitrag wird im nächsten wie bereits in diesem Jahr von Deutschlands Exporteuren ausgehen. So erwartet das Institut in seiner Prognose nach einem Ausfuhrplus von drei Prozent in diesem Jahr 2013 ein weiteres Wachstum der Exporte um real knapp vier Prozent. Wie das IW Köln hierzu erklärte,  seien die Exportaussichten „einigermaßen beruhigend“. Bei den Investitionen deuten  die Zeichen dem Institut zufolge ebenfalls 2013 auf eine Belebung hin. Zwar werde hier in diesem Jahr aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage noch insgesamt ein Minus von zwei Prozent zu Buche stehen. 2013 dürfte die Investitionsbereitschaft deutscher Unternehmen, sofern sich die erwartete Erholung der internationalen Konjunktur einstellt, dem Institut nach wieder etwas steigen und die Anlageinvestitionen laut Prognose um etwa eineinhalb Prozent nach oben treiben (Ausrüstungen: +1,25%; sonstige Anlagen: +3,0%; Bauten: +1,75%). Vom privaten Konsum dagegen werden etwas weniger Impulse ausgehen als diesem Jahr. Laut Prognose schwächt sich hier das Wachstum von einem Prozent in diesem Jahr auf nurmehr gut ein halbes Prozent im Jahresdurchschnitt ab. „Dennoch bleibt der private Konsum eine Konjunkturstütze“, so die Kölner Wirtschaftsforscher. Bei den staatlichen Konsumausgaben sieht das Institut 2013 ein ähnliches starkes Wachstum wie im diesem Jahr (+1,0%).
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