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News, 06.12.2010
IT-Sicherheit
Jede zehnte deutsche Firma hat IT-Sicherheitsprobleme
Im Jahr 2009 waren 11 Prozent der Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten in Deutschland von akuten IT-Sicherheitsproblemen betroffen. Häufigste Ursache waren dem Statistischen Bundesamt zufolge Fehler in der Hardware oder Software.
 Gut jedes dritte deutsche Unternehmen hält Richtlinien zur IT-Sicherheit bereits auch in Verträgen fest.
Gut jedes dritte deutsche Unternehmen hält Richtlinien zur IT-Sicherheit bereits auch in Verträgen fest.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Fünften Nationalen IT-Gipfels (7. Dezember in Dresden) mitteilte, verzeichneten im letzten Jahr 74 Prozent der Unternehmen mit IT-Sicherheitsvorfällen infolge von Hard- oder Softwarefehlern Datenverluste sowie einen Ausfall bestimmter Informations- und Kommunikationssysteme. Bei mehr als einem Viertel der mit Sicherheitsproblemen konfrontierten Firmen (28%) kam es zudem zu einer Infektion durch Schadsoftware oder nicht autorisierte Zugriffe, die zu einer Veränderung beziehungsweise Zerstörung von Daten führten. Weitere 11 Prozent der Unternehmen, die Sicherheitsvorfälle hatten, verzeichneten auch ein Offenlegen vertraulicher Daten durch die Belegschaft. Von Datenschutz-Vorfällen aufgrund von Pharming oder Phishing berichteten dagegen nur drei Prozent der Unternehmen. Das zeigen die Befragungsergebnisse der alljährlichen Destatis-Erhebung zur Nutzung von  Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in deutschen Unternehmen.

Maßnahmen zur Sicherstellung der IKT-Sicherheit


Um den mannigfaltigen Bedrohungen für die IT-Sicherheit zu begegnen, haben rund ein Drittel der Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten (32%) ein Sicherheitskonzept erstellt und dokumentiert. Unter den technischen Sicherheitsmaßnahmen meist genanntes Instrument ist die externe Datensicherung, die von 55 Prozent der Unternehmen vorgenommen wird. Des Weiteren erklärten 42 Prozent der Firmen, eine strenge Passwort-Authentifizierung einzusetzen. Bei vier Prozent erfolgt die Authentifizierung mit Hilfe biometrischer Verfahren. Jedes vierte Unternehmen (25%) führt auch Schulungen für Mitarbeiter zum Thema ITK-Sicherheit durch, in denen die Gefahren im Umgang mit den IKT-Systemen und Sicherheitsvorschriften thematisiert werden. In 37 Prozent der Firmen wird über Sicherheitsrichtlinien zumindest im Rahmen von freiwilligen Schulungen, im Intranet oder per Rundschreiben informiert. Fast ebenso viele Unternehmen halten Richtlinien in Sachen ITK-Sicherheit auch in konkreten Mitarbeitervereinbarungen bzw. Verträgen fest (36%).
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