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News, 28.10.2010
IT-Sicherheit
Cyberkriminelle nehmen Mittelstand ins Visier
Die Bedrohungslage für die IT-Sicherheit von Unternehmen hat sich in Deutschland extrem verschärft: Laut einer aktuellen Studie verzeichneten drei von vier befragten deutschen Mittelständlern in jüngster Vergangenheit Attacken auf ihre IT. Rund jedes sechste Unternehmen verlor durch die IT-Attacke sogar Kunden oder Umsatz.
Mobile Computing, Web 2.0, Cloud Computing – die Unternehmens-IT wird immer komplexer und macht gerade mittelgroße Unternehmen in Sachen Sicherheit verwundbar.
Mobile Computing, Web 2.0, Cloud Computing – die Unternehmens-IT wird immer komplexer und macht gerade mittelgroße Unternehmen in Sachen Sicherheit verwundbar.

Die IT-Attacken auf Unternehmen haben in Deutschland ein beängstigendes Ausmaß angenommen und gewinnen immer mehr Qualität. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie „IT-Security – Trends und Anwenderpräferenzen, Deutschland 2010“, für die IDC im Auftrag des Antivirus-Spezialisten Kaspersky Lab Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich IT-Sicherheit von 206 deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern befragt hat. Danach verzeichneten rund 75 Prozent der Unternehmen in jüngster Zeit einen Angriff auf ihre IT. Bei knapp der Hälfte der befragten Firmen führte die Attacke zu IT-Systemausfällen. Bei jedem fünften Unternehmen nahm, wie die Befragten später feststellen mussten, zudem das Unternehmensimage Schaden. In einem Drittel aller Fälle wirkten die IT-Angriffe allerdings auch direkt aufs Geschäft in Form von finanziellen Einbußen (17%) und dem Verlust von Kunden und Verträgen (17%).

Kaspersky Lab zufolge liegt die Dunkelziffer der von Cyberkriminalität betroffenen Unternehmen allerdings weit höher. "Es ist wahrscheinlich, dass viele Unternehmen gar nicht wissen, dass sie Opfer eines Angriffs sind oder waren“, so die Security-Experten in ihrem Bericht. Dies nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass die IT-Architekturen durch ihre Ausweitung und Komplexität inzwischen ein Gebilde darstellten, in die Grenzen immer mehr verschwimmen. Daher sei die Unternehmens-IT Kaspersky zufolge auch keine „Festung“ mehr, bei der es klar definierte, fixe Ein- und Ausgänge gebe, die es zu sichern gilt. „Alles in allem ist IT-Sicherheit heute eine Aufgabe, die zur zentralen Risiko-Absicherung gehört. Es sind ganzheitliche Konzepte zu entwickeln, die der Forderung nach Compliance im Spannungsfeld zwischen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und beispielsweise dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) oder der Sorgfaltspflicht eines Geschäftsführers gerecht werden“, so der Antivirus-Spezialist.

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