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News, 23.04.2012
Hohe Wechselbereitschaft
Viele Arbeitnehmer auf dem Sprung
Attraktive Arbeitgeber wird es freuen: Viele deutsche Arbeitnehmer ziehen derzeit einen Stellenwechsel in Betracht oder sind trotz Job nach einem neuen Arbeitgeber aktiv auf der Suche, zeigt eine Erhebung der Stellenbörse Monster.de
In vielen Unternehmen ist derzeit offensichtlich mit der Mitarbeiterbindung nicht weit her, belegt die Monster-Umfrage.
In vielen Unternehmen ist derzeit offensichtlich mit der Mitarbeiterbindung nicht weit her, belegt die Monster-Umfrage.
Der Fach- und Führungskräftemangel in Deutschland lässt Arbeitnehmer verstärkt nach Job-Alternativen Ausschau halten. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Umfrage des Karriereportals Monster.de, an der sich rund 1.600 Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und in der Schweiz beteiligt haben. Danach schließt zurzeit gerade mal ein Fünftel der befragten Arbeitnehmer in Deutschland kurz- und mittelfristig einen Stellenwechsel aus. Die Mehrheit von 53 Prozent dagegen hält an ihrem aktuellen Arbeitsplatz in erster Linie der Umstand, dass sie noch keinen, besseren Job gefunden hat bzw. bislang an sie noch keine entsprechende Job-Offerte herangetragen wurde. So halten 31 Prozent trotz bestehender Festanstellung aktiv nach interessanten Stellen Ausschau, und weitere 22 Prozent sind für Offerten anderer Arbeitgeber offen. Lediglich 20 Prozent der in Deutschland befragten Arbeitnehmer gaben an, dass sie an Stellenangeboten anderer Arbeitgeber derzeit kein Interesse hätten. Gut ein Viertel der Befragten (27%) war zum Erhebungszeitpunkt arbeitslos und daher notgedrungen auf der Stellensuche.

„Alle sprechen über den Fachkräftemangel, aber bei ihren Bemühungen um neue Talente sollten Unternehmen ihre bestehenden Mitarbeiter nicht vergessen“, konstatierte Bernd Kraft, Vice President General Manager bei Monster. Auch sollte jedes Unternehmen Kraft zufolge seine Arbeitgebermarke auf den Prüfstein stellen. In diesem Kontext zeigten die Ergebnisse der Monster-Studie „Recruiting Trends 2012“, dass die Mitarbeiterbindung und das interne Employer Branding neben dem externen Employer Branding zu den Schlüsselherausforderungen in der Personalbeschaffung zählten „Hier erkennen immer mehr Firmen einen Handlungsbedarf“, so Kraft.

Beschäftigten, die eine neue Stelle suchen, rät Monster indes, genau zu reflektieren,  warum sie eine neue Stelle suchen. „Eine spannende Stelle, ein anderes Unternehmen oder ein neuer Aufgabenbereich erscheinen – zumindest auf den ersten Blick – oftmals aufregender als der altbekannte Job“, so Monster. Wer nicht vom Regen in die Traufe schlittern wolle, sollte sich laut Monster daher überlegen,  was ihn bei seiner aktuellen Tätigkeit tatsächlich stört und ihn im Job besonders wichtig ist. Geht es in erster Linie um ein kollegiales Arbeitsumfeld, den Führungsstil des Vorgesetzten, Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierepersektiven oder vielmehr die Tätigkeit an sich? „Nur so kann ein Wechsel halten, was er verspricht“, so Monster.
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