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„Gesund in Köln“ räumt mit alten Vorurteilen auf

Elfi Scho-Antwerpes hob in ihrer Eröffnungsrede nicht nur die Prävention als das Ziel des 2. Gesundheitstages der Gesundheitsregion Rheinland hervor, sondern lobte auch die Zielstellung sich regional zu vernetzen.
(PM) Bonn, 20.09.2011 - „Prävention ist wichtiger Baustein für ein Leben in Würde und Selbstbestimmung bis ins hohe Alter“ fuhr sie fort mit dem Hinweis, auf die sich immer mehr verbreitenden Krankheiten wie Demenz und Alzheimer. Sie wünschte der Gesundheitsregion Rheinland e.V. einen langen Atem, wenn es darum geht, den Gedanken in das gesamte Land NRW zu tragen.

Über 200 Besucher hatten am 2. Gesundheitstag volles Programm: Wartezeiten gab es bei der Ultraschallmessung der Halsschlagader, der Osteoporosemessung, der Cholesterinbestimmung und an Informationsständen mit praktischen Angeboten zur Messung der maximalen Rücken– und Bauchkraft sowie bei den Seh- und Hörproben. Informieren konnten sich die Besucher auch über eine neue genetische Stoffwechselanalyse, die es erlaubt, die Ernährung und sportliche Aktivität auf die genetische Veranlagung abzustimmen.

In den 10 Vorträgen von Ärzten aus Köln, Aachen und Fürth zog sich die Vorsorge wie ein roter Faden durch die Vorträge. Besondere Beachtung fand dabei der Alkohol, dem heute eine Anti-Aging-Wirkung nachgewiesen werden kann. Der Präsident der Anti-Aging-gesellschaft GSAAM aus Fürth, verwies darauf, dass Alkohol eine positive Wirkung auf die Gefäße und die Knochendichte hat, aber auch protektiv bei Demenz wirkt. Als moderater Alkoholkonsum und damit präventiv wirkend gilt bei Frauen 1- 2 Glas Alkohol und bei Männern 2 bis max. 3 Gläser Alkohol am Tag. Prof. Kleine.Gunk zu den Zuhörern: „In den südlichen Mittelmehrländern gilt ein Essen ohne ein Glas Alkohol als ein Akt der Barberei.“ Das Publikum nahm es mit Freude zur Kenntnis.

Das jahrelang umstrittene Thema der Hormontherapie bei Frauen in den Wechseljahren griff Prof. Friedrich Wolf, gynäkologischer Chefarzt des Klinikums in Köln-Hohlweide auf, als er über ihre Vor- und Nachteile sprach. Seiner Meinung nach könnte bei einem Drittel der Frauen mit Wechseljahrbeschwerden die Hormontherapie helfen nicht nur die Beschwerden wesentlich zu reduzieren, sondern auch noch das Osteoporoserisiko zu senken. Und Hormone machen nicht dick. Sein Fazit: in einer niedrigen Dosis helfen speziell Östrogene den betroffenen Frauen und führen bei einer begrenzten Einnahmedauer von 5 Jahren zu keinem wesentlich erhöhten Risiko an Brustkrebs zu erkranken.
Dr. Michael Feld widmete sich in seinem Vortrag dem Schlaf und erklärte, warum wir heute öfter damit Probleme haben: Wir können heute nicht mehr richtig abschalten und bei vielen gibt es keine Trennung mehr von Freizeit und Job. Deshalb haben immer mehr Menschen Schlafprobleme. Er stellte u.a. ein Soundkissen und eine Schnarcherschiene vor, die für einen besseren Schlaf sorgen können.

Alles in allem hatten die Besucher viele Gelegenheiten neues Expertenwissen zu erfahren, insbesondere was die 4 Säulen der Vorbeugung sind und wie wichtig es ist, sich nicht nur auf einen Aspekt der Prävention zu fokussieren, sondern möglichst alle zu berücksichtigen.

Der Vorsitzende der Gesundheitsregion, Dr. Jürgen Klinghammer, wünscht dass sich künftig noch mehr Bürger dem Präventionsgedanken öffnen, um so ihren Lebensstil für ein langes Leben in Würde und Selbstbestimmung anzupassen.

Bemerkenswert war die Erkenntnis mancher Ärzte, dass die alten Weisheiten wie z.B. der Verteufelung von Alkohol und Hormonen heute endlich besserem Wissen in den Arztpraxen weichen sollten. Denn auch hier gilt es wie so oft das richtige Maß zu finden.
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