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News, 13.01.2015
Gehaltsreport 2015
Gehälter deutscher Fach- und Führungskräfte
Knapp die Hälfte aller Fach- und Führungskräfte in Deutschland will in diesem Jahr durch einen Stellenwechsel ihr Gehalt nach oben schrauben. Die Stellenbörse StepStone hat ermittelt, welche Gehälter in welchen Branchen zu erzielen sind.
In Hessen und Bayern verdienen Fach- und Führungskräfte in der Spitze bis zu 47 Prozent mehr als in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. (Grafik: StepStone)
In Hessen und Bayern verdienen Fach- und Führungskräfte in der Spitze bis zu 47 Prozent mehr als in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. (Grafik: StepStone)

Fast jede zweite Fach- und Führungskraft in Deutschland plant im Jahr 2015 einen Arbeitgeberwechsel verbunden mit dem Ziel, dabei auch ihr Gehalt zu steigern. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Karriere-Plattform StepStone hervor. Was welche Berufsgruppen in diesem Jahr im Schnitt verdienen können, zeigt der von StepStone das vierte Jahr in Folge erstellte Gehaltsreport 2015. An der Spitze im Gehälter-Ranking stehen demnach, wie in den vergangenen Jahren auch schon, weiterhin die Ärzte. Sie sind mit einem durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von etwa 63.500 Euro Deutschlands Top-Verdiener. Zweitbest-verdienende Berufsgruppe sind IT-Fachleute (56.332 Euro), dicht gefolgt von den Juristen (56.315 Euro) und den Ingenieuren (55.908 Euro).

Hessen und Banken bei Gehältern an der Spitze

Die besten Verdienstaussichten haben Fach- und Führungskräfte weiterhin in Hessen. Im Vergleich der Bundesländer winken hier im Schnitt die höchsten Gehälter. Laut StepStone gilt dies nun bereits das dritte Jahr in Folge. Auf dem zweiten Platz liegt Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg. Am niedrigsten ist das Verdienst-Niveau in diesem Jahr in Sachsen-Anhalt. Es löst den Letztplatzierten aus dem Vorjahr Mecklenburg-Vorpommern als Schlusslicht im Gehälter-Ranking ab.

Die regionale Kluft bei den Gehältern zwischen den im Ranking Top- und Letztplatzierten ist indes enorm. So verdienen Fach- und Führungskräfte in den letztplatzierten Bundesländern jährlich zwischen 38.000 und 43.000 Euro brutto, während  es in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg im Durchschnitt zwischen 53.000 und 56.000 Euro brutto sind. In dieser Spitze sind das jährlich bis zu 18.000 Euro weniger als in den drei erstplatzierten Bundesländern.

Top-Zahler im Vergleich der Branchen sind die Banken. Sie zahlen neben der Pharma-Industrie im Schnitt die höchsten Gehälter. Weitere Branchen mit ausgezeichneten Verdienstaussichten sind Automotive, Telekommunikation und Chemie.

Auch zeigt die Studie, dass sich ein Studium finanziell bezahlt macht. So verdienen Akademiker im Durchschnitt 35 Prozent mehr als Arbeitnehmer ohne akademischen Abschluss. Auch ein Doktor-Titel zahlt sich aus: Der Erhebung nach erzielen Promovierte durchschnittlich etwa 16 Prozent höhere Verdienste als Fach- und Führungskräfte mit Master- oder Diplom-Uni-Abschluss.

Der Gehaltsreport 2015 steht mit allen Ergebnissen und Gehaltstabellen kostenlos zum Download zur Verfügung.

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