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News, 13.09.2010
Förderpreis
BMWi sucht Vorreiter in Sachen Materialeffizienz
2010 vergibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) erneut den Deutschen Materialeffizienz-Preis für innovative Lösungen zur Reduktion des Materialverbrauchs in Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe.
Berechnungen der Deutschen Materialeffizienzagentur (demea) zufolge markieren Materialkosten in der Industrie den mit Abstand größten Kostenblock.
Berechnungen der Deutschen Materialeffizienzagentur (demea) zufolge markieren Materialkosten in der Industrie den mit Abstand größten Kostenblock.
Der Countdown zum diesjährigen Materialeffizienz-Preis läuft. Gesucht werden mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit innovativen Ideen und Lösungen, die zeigen, wie durch intelligente Lösungen Rohstoffe und betriebliche Materialien eingespart werden können. Prämiert werden fünf gute Unternehmensbeispiele für materialeffiziente Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen und anwendungsorientierte Forschungsergebnisse. Der Materialeffizienz-Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

Materialkosten sind im produzierenden Gewerbe mit rund 46 Prozent der größte Kostenblock. Gleichzeitig bergen sie enormes Einsparpotenzial. So wurden im Rahmen des BWMi-Impulsprogrammes zur Verbesserung der Materialeffizienz in mittelständischen Unternehmen im Durchschnitt Einsparmöglichkeiten von 220.000 Euro pro Jahr und Unternehmen bzw. 2,5 Prozent des Umsatzes identifiziert. Das Thema Materialeffizienz ist somit von enormer betriebs- und volkswirtschaftlicher Relevanz.

Ziel des Wettbewerbs ist es daher, gute Lösungen zu prämieren, die mit innovativen Lösungen in den Bereichen Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Organisation Möglichkeiten aufzeigen, um in der Unternehmenspraxis den Rohstoff- und Materialverbrauch zu reduzieren und somit Kosten einzusparen. Mögliche Anwendungsfelder können zum Beispiel Lösungen zur Optimierung von Produktionsprozessen oder Einführung neuer Prozesse mit verringertem oder verändertem Materialbedarf sowie zur Neugestaltung des Produktionsumfeldes mit weniger Materialverlusten sein, bis hin zu Lösungen zur Reduktion der Entsorgungskosten bzw. –mengen für flüssige oder feste Abfälle.

Bewerben können sich mittelständische Unternehmen mit weniger als 1.000 Beschäftigten sowie Forschungseinrichtungen wie Hochschulinstitute, Fachhochschulen, Fraunhofer Institute und Einrichtungen, Steinbeis-Zentren und gemeinnützige Forschungseinrichtungen. Der Firmensitz und Produktions- bzw. Entwicklungsstandort der Bewerber muss in Deutschland liegen. Ausschlaggebend im Rahmen der Bewertung von Bewerbungen sind neben der konkreten Beschreibung des Zugewinns an Materialeffizienz und des wirtschaftlichen Nutzens der Innovationsgrad und die Originalität der Lösung sowie deren Übertragbarkeit auf andere Unternehmen. Auch muss die dargestellte Lösung bereits erfolgreich eingesetzt sein oder sich zumindest in einem stabilen Pilotbetrieb befindet.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 14. Oktober 2010. Die Preisverleihung erfolgt am 7. Dezember 2010 im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden interessierte Unternehmen in der Ausschreibungsrichtlinie der Deutschen Materialeffizienzagentur (demea).
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