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News, 18.01.2007
Fördermittel
Firmen und Existenzgründer erhalten Zuschüsse für Beratung und Schulung
BMWi verlängert die Förderung von Beratungsleistungen, Schulungs- und Informationsveranstaltungen bis 30.06.2008 durch finanzielle Zuschüsse für kleine Unternehmen und Existenzgründern.
Unternehmensberatung sowie die Teilnahme an Schulungen oder auch Informationsveranstaltungen kostet Geld – Geld, das insbesondere kleine Unternehmen und Existenzgründer oftmals nicht haben. Da aber gerade qualifiziertes Know-how unabdingbar ist, um auch langfristig als Unternehmen bestehen zu können, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vor Jahren zwei Förderprogramme ins Leben gerufen, die insbesondere kleinen Unternehmen und Existenzgründern einen finanziellen Anreiz bieten sollen, die Hilfe von Unternehmensberatern in Anspruch zu nehmen sowie Schulungs- und Veranstaltungsangebote externer Anbieter zu nutzen. Allein im Jahre 2006 wurden nach Auskunft des BMWi ca. 11.450 Unternehmensberatungen und 4.650 Informations- und Schulungsveranstaltungen mit Zuschüssen gefördert. Die Gesamthöhe der ausgeschütteten Zuschüsse belief sich dabei auf über 16,7 Mio. Euro.

Um einen Zuschuss zu erhalten, müssen Unternehmen und Existenzgründer die Fördervoraussetzungen erfüllen, die in den

::: Richtlinien zur Förderung von Unternehmensberatungen
::: Richtlinien zur Förderung von Informations- und Schulungsveranstaltungen

geregelt sind. Förderungsfähig sind dabei Beratungen zu allen wirtschaftlichen, technischen, finanziellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung sowie zur Existenzgründung, zum Existenzgründungsaufbau und zum Umweltschutz. Ebenfalls gefördert werden Seminar- und Informationsveranstaltungen für Führungskräfte, Unternehmer und Existenzgründer, die auf die Steigerung der allgemeinen Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit bzw. die Existenzgründung ausgerichtet sind. Die Höhe des Zuschusses kann dabei für

::: allgemeine Beratungen bis zu 1.500 Euro
::: Umweltschutzberatungen bis zu 1.500 Euro
::: Existenzaufbauberatung bis zu 3.000 Euro,
::: Existenzgründungsberatung bis zu 1.500 Euro
::: Seminar- und Informationsveranstaltungen bis zu 720 Euro

betragen. Unternehmen und Existenzgründer, die einen Zuschuss erhalten wollen, müssen hierzu einen Antrag bei den in den Richtlinien aufgeführten Leitstellen einreichen, die eine erste Vorprüfung der Anträge vornehmen und diese dann an die Bewilligungsbehörde, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn, weiterleiten.

Grundsätzlich zu beachten ist, dass Zuschüsse erst dann beantragt werden können, wenn die Beratungsleistung oder die Schulungsmaßnahme abgeschlossen bzw. beendet ist, da im Rahmen des Antrags unter anderem auch Nachweise über die Leistungserbringung (zum Beispiel u.a. eine Teilnahmebestätigung bei Seminaren) einzureichen. Die Antragstellung muss dabei bei Beratungsleistungen innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Abschluss der Beratung und bei Seminar- und Infoveranstaltungen innerhalb eines Monat nach Abschluss der Veranstaltung erfolgen.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen, den Richtlinien und den Leitstellen können unter www.bafa.de sowie über das Auskunftstelefon 06196 908-570 eingeholt werden. Einblick in die Richtlinien und den Zugriff auf die jeweiligen Antragsformulare bietet das BAFA darüber hinaus über die Internetadresse https://www.beratungsfoerderung.net (siehe auch den nachfolgenden Hyperlink „weiter Infos“). weitere Infos
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