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News, 21.11.2008
Fernsehen via Handy
Mobile TV wird bald zum Massenmarkt
­­Für Handy-Netzbetreiber winken goldene Zeiten: Nach Einschätzung des Technologieanbieters Informa Telecoms & Media wird der weltweite Markt für mobile TV-Services innerhalb von nur vier Jahren um fast das Siebzigfache wachsen.
Laut einem Bericht von Informa Telecoms & Media werden sich die Einnahmen aus mobilen TV-Services im Jahr 2008 weltweit auf etwa 1,5 Milliarden US-Dollar belaufen und bis zum Jahr 2012 auf etwa 100 Milliarden steigen. In diesem Zusammenhang erwartet der Technologieanbieter, dass sich der Schwerpunkt zunehmend von gebührenorientierten hin zu werbeorientierten Geschäftsmodellen verlagern wird und im Jahr 2013 nahezu die Hälfe der Erlöse aus Werbung resultieren werden. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Strategiereport „Mobile TV: Strategies, Business Models & Technologies, 4th Edition“, den Informa Telecoms & Media jüngst veröffentlicht hat.

Die Vorreiterrolle wird Asien übernehmen, so die Studie, einmal mehr die Asi Das stärksten Wachstum In der Vorreiterrolle sieht Informa Telecoms & Media Südkorea und Japan, deren Märkte in nächsten zwei Jahren am stärksten wachsen werden. 2010/2011 wird dann der Rest der Welt beginnen aufzuholen und in ähnlich starkem Ausmaß wachsen, so die Prognose der Experten. Für Europa rechnen die Experten mit einem Durchbruch im „Mobile-TV“-Markt erst im Verlauf des nächsten Jahres. In den USA dagegen wird das mobile TV für seinen Weg zum Massenmarkt noch etwas brauchen. Der Grund: Das Durcheinander bei den Standards. Im Zuge von ATSC-MH, so die Experten, werde sich jedoch auch hier der Durchbruch letztlich einstellen.

„Durch ihre Marketingbeziehung mit dem Anschlussinhaber und ihre Funktion als Rechnungssteller verfügen die Netzbetreiber über die besten Voraussetzungen, um mobile TV-Services anzubieten“, erläutert Shailendra Pandey, Senior Analyst bei Informa Telecoms & Media. Einen viel versprechenden Ansatz für Netzbetreiber sieht Pandy in Zukunft dabei vor allem in Business-Modellen, die auf kostenfreien Basisdiensten aufsetzen und einen minimalen Kapitaleinsatz erfordern. „Sobald das Verständnis der Nutzer für die Services anfängt zu wachsen, können die Betreiber im nächsten Schritt über die Entwicklung neuer Einnahmequellen nachdenken, die aufbauend auf dem freien Content zusätzlich etabliert werden können“, so die Expertin.

Quelle: Informa Telecoms & Media

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