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News, 10.02.2010
Euro-Wirtschaft
Konjunktur im Euroraum erholt sich weiter
Das Wirtschaftsklima in der Eurozone ist erneut gestiegen. In fast allen Euro-Ländern gehen die Experten von einer Erholung der eigenen Wirtschaft aus.
Zu Beginn des Jahres hat sich die konjunkturelle Erholung in der Eurozone weiter fortgesetzt. Wie das Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) heute mitteilte, legte der ifo Indikator für das Wirtschaftsklima im Euroraum im ersten Quartal zum vierten Mal in Folge zu. Danach haben sich sowohl die aktuelle wirtschaftliche Lage als auch die künftigen Erwartungen bei den im Rahmen des Ifo World Economic Survey (WES) befragten Experten spürbar aufgehellt.

Blickt man auf die einzelnen Länder, zeigt sich jedoch ein uneinheitliches Bild. Während sich in Deutschland, Italien, Österreich und den Niederlanden das Wirtschaftsklima verbesserte, hat sich in Frankreich, Portugal, Spanien, Slowenien, Griechenland und Zypern der Indikator insgesamt verschlechtert. Besonders kritisch sieht es in Griechenland und Zypern aus, demnach die WES-Experten hier im nächsten Halbjahr mit einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaftslage rechnen. In allen anderen Euro-Ländern aber stehen die Zeichen positiv: Hier erwarten die Befragten eine Konjunkturerholung.

Bezogen auf die aktuelle Lage fällt das Urteil allerdings noch immer negativ aus. Die Wirtschaftslage hat sich im Vergleich zum Vorquartal zwar mehrheitlich verbessert, wird aber weiterhin als ungünstig beurteilt. Vor allem in Spanien, Portugal und Irland ist vom Aufschwung aktuell noch nichts zu spüren: Hier bleibt die Wirtschaftslage unverändert schlecht. Das größte Sorgenkind im Euroraum bleibt Griechenland, wo sich die Lage sogar noch weiter verschlechtert hat.

In Sachen Preisentwicklung erwarten die WSE-Experten für 2010, dass die Inflationsrate mit im Jahresdurchschnitt 1,3 Prozent etwas über dem Vergleichswert von 2009 (0,7%), allerdings immer noch deutlich unter der mittelfristigen Zielmarkte der Europäischen Zentralbank (EZB) liegen wird. Im Laufe der kommenden sechs Monate werde jedoch mit einer leicht anziehenden Preissteigerung gerechnet. In diesem Kontext geht ein zunehmender Teil der WES-Experten im nächsten Halbjahr von einer Anhebung der Leitzinsen und einem noch etwas ausgeprägterem Anstieg der Kapitalmarktzinsen aus.

[Quelle: ifo Institut]
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