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News, 31.08.2011
Elektronik-Boom
Elektroindustrie steigert Exporte auf Rekordniveau
Die deutsche Elektroindustrie hat im ersten Halbjahr dieses Jahres so viel ins Ausland exportiert wie nie zuvor. Inzwischen ist der Boom zwar etwas abgeebbt, einen Einbruch der Exporte erwartet die deutsche Elektronikbranche aber nicht.
Beste Wachstumschancen sieht der ZVEI vor allem im  Bereich der erneuerbaren Energien. Hier habe die Elektroindustrie genau die richtigen Produkte.
Beste Wachstumschancen sieht der ZVEI vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien. Hier habe die Elektroindustrie genau die richtigen Produkte.
Dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) zufolge exportierten deutsche Elektrounternehmen von  Januar bis Juni  elektronische Produkte und Systeme im Rekordwert von 74 Milliarden Euro. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 ist das ein Zuwachs um elf Prozent. Wachstumstreiber waren insbesondere China und die USA, wo sich die Nachfrage nach Elektronik „made in Germany“ binnen Jahresfrist um 25 bzw. 21 Prozent erhöhte.

Im Juni allerdings hat sich der Höhenflug der deutschen Elektroexporte merklich abgeschwächt. Hier fiel das Ausfuhrvolumen der deutschen Elektroindustrie um zwei Prozent und damit erstmals wieder seit November 2009 geringer aus als im Vorjahresmonat. „Allerdings war das Exportwachstum im Juni 2010 mit plus 35 Prozent auch außerordentlich hoch ausgefallen“, relativierte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann das Ausfuhrminus.

Die Dynamik im deutschen Elektro-Außenhandel aber schwächt sich ab. Dem Verband zufolge haben die deutschen Elektrounternehmen im August den zweiten Monat in Folge ihre Exporterwartungen zurückgeschraubt. Die Geschäftsprognosen bleiben aber dennoch günstig, demnach zwei Drittel der Elektrounternehmen im kommenden Quartal von einem weiteren Anstieg oder zumindest einer stabilen Entwicklung der Exporte ausgehen.

Das Volumen der nach Deutschland eingeführten elektronischen und elektrotechnischen Erzeugnisse sank im Juni ebenfalls und lag mit 10 Milliarden Euro neun Prozent unter dem Stand des Vorjahresmonats. Im Zeitraum Januar bis Juni dagegen legten die deutschen Importe zu: Hier stand mit kumulierten Einfuhren im Wert von 63 Milliarden Euro ein Plus fünf Prozent.
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