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News, 24.10.2011
Ausfuhrplus
Elektroindustrie bleibt im Export auf Wachstumskurs
Die Exporte der deutschen Elektroindustrie sind im August erneut auf Jahressicht gestiegen. Besonders dynamisch entwickelten sich die Elektroausfuhren seit Beginn des Jahres in die sogenannten BRICS-Staaten.
Die Elektroindustrie ist bisher ausfuhrseitig von Turbulenzen an den Börsen und der EU-Schuldenkrise weitgehend unberührt geblieben.
Die Elektroindustrie ist bisher ausfuhrseitig von Turbulenzen an den Börsen und der EU-Schuldenkrise weitgehend unberührt geblieben.

Elektrotechnik made in Germany bleibt im Ausland weiterhin gefragt. Wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie  (ZVEI) mitteilte, beliefen sich die Ausfuhren der mit 841.000 Beschäftigten zweitgrößten deutschen Industriebranche im August auf 12,2 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das Zuwachs um 4,5 Prozent. Im Juli hatten die Exporte um ein Prozent zugelegt und mit ebenfalls 12,2 Milliarden Euro den höchsten jemals in einem Juli erzielten Wert erreicht. Im Zeitraum Januar bis August steht bei den Ausfuhren kumuliert mit 98,3 Milliarden Euro sogar auf Jahressicht ein Ausfuhrplus von neun Prozent zu Buche. „Insgesamt zeigt sich das Exportwachstum weiter in robuster Verfassung“, konstatiert ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Das zeigen auch die Exporterwartungen der Unternehmen, die im Oktober den zweiten Monat in Folge nach oben zeigten. Danach erwarten neun von zehn befragten Unternehmen der Elektroindustrie im nächsten Vierteljahr stabile oder steigende Exporte.

Überdurchschnittliche Wachstumsraten weisen insbesondere die Exporte in die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) auf, wo die deutsche Elektroindustrie in den ersten achten Monaten auf Jahressicht ein Ausfuhrplus von 23 Prozent und damit ein dreifach so starkes Wachstum erzielte wie in Europa. Hier stiegen Versendungen im selben Zeitraum nur um sieben Prozent. Die Bedeutung dieser Märkte für die deutsche Elektroindustrie verdeutlicht auch der Blick auf die Entwicklung der Exportvolumina gemessen am Gesamtexportvolumen: Während die BRICS-Exporte im Jahr 2000 mit einem Volumen von fünf Milliarden Euro nur sechs Prozent der Exporte der deutschen Elektroindustrie ausmachten, gingen im letzten Jahr mit 19 Milliarden Euro bereits 13 Prozent der deutsche Elektroexporte  in diese Länder. „Zwischen 2000 und 2010 haben sich die Ausfuhren in die BRICS-Länder damit fast vervierfacht – wohingegen die Elektroexporte nach Europa, der nach wie vor mit Abstand wichtigsten Abnehmerregion, um knapp ein Viertel zulegen konnten“, so Gontermann. Das Volumen der Exporte insgesamt stieg von 2000 bis 2010 um 40 Prozent.

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