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News, 06.03.2013
Wirtschaftsmotor Internet
E-Commerce-Anteil am deutschen BIP bald über 50 Prozent
Nach einer eco-Prognose wird im Jahr 2017 bereits mehr als die Hälfte des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) in irgendeiner Weise mit dem Internet zusammenhängen. Dem Verband zufolge wird vor allem der Mobile bzw. M-Commerce ein wesentlicher Wachstumstreiber sein.
Der elektronische Geschäftsverkehr bzw. E-Commerce gewinnt als Wirtschaftsfaktor immer stärker an Bedeutung. Wie der eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. berichtet, hatte 2012 bereits mehr als ein Drittel (37%) der gesamten in Deutschland erzeugten Wirtschaftsleistung „irgendwas“ mit E-Commerce zu tun. Unter „E-Commerce“ fasst der Verband nach eigener Auskunft alle Aktivitäten im Internet zusammen, bei den verbindliche Geschäftsprozesse wie beispielsweise Bestellen, Bezahlen oder Reklamieren abgewickelt werden, sowie den Online-Handel, das Cloud Computing und elektronische Verwaltungsprozesse – unabhängig davon, welches Endgerät hierfür genutzt wird. In den kommenden vier Jahren wird der Anteil des mit Hilfe internetbasierter Geschäftsprozesse generierten Bruttoinlandsproduktes (BIP) laut eco weiter kräftig steigen: Für 2017 erwartet der Verband, dass sich der E-Commerce-abhängige BIP-Anteil in Deutschland bereits auf 53 Prozent belaufen wird. Das geht aus einer Expertenumfrage der eco-Kompetenzgruppe E-Commerce und der Fachgruppe Software- und Servicemarkt der Gesellschaft für Informatik hervor.

Einen wesentlichen Treiber der Entwicklung hin zu einer immer stärker digital geprägten Wirtschaft und Gesellschaft sehen die befragten E-Commerce-Experten im mobilen Internet. So gaben auf die These „E-Commerce wird geprägt sein von Mobile Commerce – also der Verfügbarkeit portabler Endgeräte“ dem Verband zufolge 83 Prozent zur Antwort „trifft sicher zu“. Social Media wie etwa Social Networks stuft die Mehrheit der Experten, was den Stellenwert als Wirtschaftsfaktor angeht, dagegen als eher wenig bedeutsam sein: Dass der E-Commerce in Zukunft von Social Commerce, also der Vernetzung der Marktteilnehmer in Facebook, Google plus & Co. geprägt sein wird, hält derzeit lediglich rund jeder siebte E-Commerce-Experte (16%) für sehr wahrscheinlich bzw. „sicher“.
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