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News, 15.06.2011
E-Business-Initiative
BMWi-Förderprogramm „e-Standards“ gestartet
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat eine neue Initiative gestartet, die eine verstärkte Nutzung von E-Business-Standards in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie im Handwerk fördern soll.
 Laut Studie „E-Business-Standards in Deutschland“(2010) nutzt bislang erst rund ein Drittel der deutschen Firmen digitale Standards zur Prozessautomatisierung.
Laut Studie „E-Business-Standards in Deutschland“(2010) nutzt bislang erst rund ein Drittel der deutschen Firmen digitale Standards zur Prozessautomatisierung.
Aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge nutzen erst 23 Prozent der KMU in Deutschland die Möglichkeit zum automatisierten Austausch digitaler Daten mit beispielsweise anderen Unternehmen oder auch Verwaltungen. Anders bei Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern: Von ihnen greift bereits die Hälfte (48%) auf E-Business-Standards zum automatisierten Datenaustausch zurück. Um diesen digitalen Graben zu verringern, hat das BMWi jetzt unter dem Titel „e-Standards“ eine neue Förderinitiative gestartet, die Verbreitung von standardisierten E-Business-Infrastrukturen und damit die die Digitalisierung von Geschäftsprozessen in KMU, im Handwerk und in öffentlichen Verwaltungen vorantreiben soll.

Kern der Initiative ist die Förderung von Projekten in den Bereichen Grundlagenforschung, industrielle Erzeugung und experimentelle Entwicklung in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Bemessungsgrundlage für die Höhe der Förderung sind die projektbezogenen Kosten, wobei die Zuwendungen im Bereich der Grundlagenforschung maximal 100 Prozent, im Bereich der industriellen Erzeugung maximal 50 Prozent und im Bereich der experimentellen Entwicklung maximal 25 Prozent der beihilfefähigen Projektkosten betragen dürfen. Als zeitliche Obergrenze der Förderung ist eine maximale Dauer von drei Jahren ab Zeitpunkt der Bewilligung - vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln - vorgesehen.

Antragsberechtigt sind dem Ministerium zufolge Unternehmen mit Sitz in Deutschland, öffentliche und nicht gewinnorientiert arbeitende Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie vergleichbare Institutionen und Interessenvertretungen (Verbände) sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts, die aufgrund Ihrer bisherigen Tätigkeit oder ihres Auftrags in der Lage sind, das Thema E-Business-Standards fachlich kompetent und unter Beachtung der oben genannten Randbedingungen, an die Zielgruppe heranzutragen. Bei Konsortien erfolgt die Förderung laut Ministerium als Verbundvorhaben, in das auch Partner aus dem Ausland ohne Förderung miteingebunden werden können. „Die Einbindung größerer Unternehmen in Projekte ist, soweit für die Projektdurchführung notwendig, möglich und gewünscht“, so das BMWi.

Als Gesamtlaufzeit der Förderinitiative ist ein Zeitraum von drei Jahren vorgesehen, verbunden mit der Option einer Verlängerung um weitere zwei Jahre. Die Entscheidung, welche Projekte gefördert werden, erfolgt im Rahmen eines jährlichen Ideen-Wettbewerbs, an dem sich interessierte Organisationen in diesem Jahr noch bis zum 31.07.2011 bewerben können.  In den Jahren 2012 und 2013 endet die Einreichungsfrist für Ideen bzw. Projektvorhaben am 31.03. des jeweiligen Jahres.

Detaillierte Informationen zur Förderinitiative „e-standards“ und zur Antragstellung finden sich auf der Website des BMWi  unter folgendem Link.
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