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Die Flitterwochen für Dating-Apps sind vorbei

(PM) München, 15.02.2016 - Wie so viele andere Aspekte im Leben hat sich auch die Partnersuche online etabliert. Im Vergleich zu Online-Dating-Seiten üben Apps aufgrund ihrer Einfachheit einen größeren Reiz auf die neue Generation von Nutzern aus. Zudem verbinden sie sich automatisch mit anderen sozialen Netzwerken, um für ihre Anwender Profile zu generieren. Doch angesichts der Leichtigkeit, mit der diese Apps heruntergeladen werden können: Sollte man das Risiko eingehen, seine privaten Daten so einfach preiszugeben?

Das Aufkommen der Dating-Apps führte zu unterschiedlichen Reaktionen. So haben im Januar internationale Polizeibehörden eine Zunahme von Verbrechen im Zusammenhang mit Dating-Apps bekanntgegeben. Im selben Monat ergaben neue Forschungsergebnisse, dass fast die Hälfte der Menschen, die Dating-Sites und Apps nutzen, Opfer von Betrug geworden sind oder von Spam belästigt wurden. Obwohl die simple Funktionsweise dieser Online-Dienste für viele stressgeplagte Menschen in der heutigen Zeit sicherlich eine bequeme Lösung darstellt, gibt es keinen Zweifel, dass sie dadurch einer wachsenden Zahl von Bedrohungen ausgesetzt werden, sowohl online als auch offline.

Bei vielen Dating-Anwendungen wurden Schwachstellen in der Sicherheit gefunden, einige haben sogar Zugriff auf GPS-Position, Kamera und Mikrofon des genutzten Mobilgerätes. Sollte ein Hacker diese möglichen Einfallstore für Angriffe nutzen, kann er ganz einfach Malware auf dem Endgerät installieren und dadurch auf alle Daten zugreifen – ob Kreditkartendaten oder die Anschrift von zu Hause oder der Arbeitsstelle. Hacker erhalten dadurch außerdem Zugang zu Online-Profilen und E-Mail-Accounts, die sie leicht übernehmen können, indem sie das Opfer imitieren und somit den Account für sich nutzen.

Anwender setzen möglicherweise nicht nur ihre eigenen Daten aufs Spiel. Laut einer IBM-Studie geben 50 Prozent der Unternehmen an, dass Mitarbeiter auf ihren Arbeitsgeräten Dating-Apps nutzen. Dies stellt eine massive Gefahr für das Netzwerk der Organisation dar. In der Vergangenheit hat es eine Reihe von High-Profile-Datenschutzverletzungen gegeben, in denen Hacker eine Schwachstelle im Netzwerk durch Mitarbeiter (Phishing-Mails) oder Dritte ausgenutzt haben. Unternehmen wie Target und Anthem sind so schon zu Opfern geworden. Oftmals ist es der Kunde, der am meisten unter solch einer Betrugsmasche leidet, weil seine Daten in die falschen Hände geraten. Doch auch kein Mitarbeiter möchte derjenige sein, der sein Unternehmen Hackern öffnet – schon gar nicht als Folge von privaten Angelegenheiten.

Die Risiken liegen auf der Hand - aber was kann man tun, um sich zu schützen? Der Spezialist zum Thema Anwendungssicherheit F5 empfiehlt den Nutzern, vor dem Download der Anwendung, zuerst zu prüfen, auf welche Dienste diese auf dem Mobiltelefon zugreift. Heutzutage stimmen viele zu bereitwillig der Preisgabe ihrer Daten zu, ohne zu hinterfragen, warum ein Unternehmen den Zugriff auf GPS-Koordinaten oder die Kamera benötigt. Als nächstes sollte er herausfinden, wie die eigene Unternehmenspolitik bezüglich des Herunterladens von persönlichen Anwendungen auf einem Arbeitsgerät ist.

Es mag harmlos erscheinen, aber Mitarbeiter können ihre Kollegen und Kunden einem Risiko aussetzen, indem sie einfach nur die neueste Dating-App herunterladen. Unternehmen sollten sichergehen, dass sie Richtlinien für die Verwendung persönlicher Dienste auf Werkgeräten vorgeben. Wenn sich Kontrollen durchführen lassen, um zu verhindern, dass Mitarbeiter unbeabsichtigt interne Daten preisgeben, sollten sie dies in Erwägung ziehen, bevor sie selbst das nächste Opfer eines großen Datenlecks werden.
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