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Willkommen in der Ära der Hacker-Wirtschaft

Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5 Networks, kommentiert FOMC-Studie
(PM) München, 07.11.2018 - Cyberkriminelle sind keine Hobby-Bastler mehr, sondern Vertreter einer neuen ,Hacker-Wirtschaft‘, welche die Innovationskraft von Unternehmen übertreffen kann.“ So lautet ein Kernergebnis des ersten Future of Multi-Cloud (FOMC) Report für die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika). Die Studie wurde von F5 in Auftrag gegeben und von der Foresight Factory durchgeführt.

Unternehmen müssen sich dieser neuen Herausforderung für ihre Sicherheit stellen, ohne die Servicequalität zu beeinträchtigen. Die Einführung eines zuverlässigen, zukunftssicheren Gesamtsystems aus integrierten Sicherheits- und Cloud-Lösungen kann Entscheidern mehr Kontext, Kontrolle und Transparenz bieten sowie Kosten und Komplexität reduzieren.

Doch der Einsatz von Multi-Cloud-Architekturen, die nicht ausreichend verwaltet werden, kann zu einer unkontrollierten Ausbreitung von Anwendungen und hoher Komplexität der entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen führen. Gleichzeitig werden sowohl die Methoden als auch die Tools von Cyberkriminellen immer raffinierter und zerstörerischer. Dies kann das Vertrauen von Unternehmen in ihre Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe untergraben.

Multi-Cloud und Machine Learning

Tatsächlich erhöht die Komplexität der Multi-Cloud die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen Anwendungen und Dienste von Drittanbietern nutzen, die Schwachstellen aufweisen können. Darüber hinaus ist es schwierig und zeitaufwändig, die Sicherheit plattformübergreifend zu standardisieren. Sicherheitslücken entstehen auch, wenn Unternehmen nicht in der Lage sind, strenge Richtlinien konsequent über alle Cloud-Services hinweg durchzusetzen.

Machine Learning kann dabei eine Vielzahl von Lösungen bieten, etwa zur Erkennung von Schwachstellen, Zero-Day-Exploits und anderen Bedrohungen. Es hilft auch Menschen bei der Beurteilung und schnellen Abwehr von Gefahren. Allerdings nutzen auch Angreifer diese Technologie, um Schwachstellen für Exploits zu erkennen und schnell auf Sicherheitsmaßnahmen zu reagieren.

Optimale Automatisierung
So ist die Bedrohungslandschaft komplexer denn je. Viele herkömmliche Sicherheitsprozesse sind nicht mehr wirksam, weil sie zu arbeits- und zeitintensiv werden. Eine Lösung dafür bietet Automatisierung, die IT-Prozesse rationalisiert und standardisiert sowie menschliche Fehler vermeidet. Sie hilft IT-Mitarbeitern auch, sich auf andere Aufgaben wie Analysen und Problemlösungen zu konzentrieren – und den Entscheidern bei der Ermittlung, wo die Prioritäten in der IT-Landschaft liegen.

Eine optimale Automatisierung des IT-Betriebs muss dabei die Konfiguration, Bereitstellung und Skalierung von Anwendungen und Servern umfassen. Mit fortschrittlichen Sicherheitslösungen können Unternehmen auch ihre Anwendungen ohne geographische oder infrastrukturelle Einschränkungen sicher auf jedes Cloud-Modell übertragen. Die Vermeidung von Schatten-IT und die Vereinfachung von Komplexität sind hier entscheidend. So sollten die Anwendungs- und Sicherheitsfunktionen jedes Cloud-Anbieters sowie immer wieder auftretende Probleme durch mangelnde Transparenz und Kontrolle berücksichtigt werden.

Tipps für Unternehmen
• Durch die zunehmende Multi-Cloud-Nutzung benötigen Unternehmen eine zusätzliche Sicherheitsebene, die mehrere Cloud-Dienste sowie serverlose Anwendungen umfasst. Dies erfordert Schulungen und individuelle Lösungen.

• On-Premise-Systeme sind nicht unbedingt sicherer als Public Clouds. Tatsächlich entscheidet der Kontext über das Sicherheitsniveau.

• Vorschriften können die Wahlmöglichkeiten einschränken. Compliance- und IT-Teams sollten ständig zusammenarbeiten, um das Sicherheitssystem kontinuierlich weiterzuentwickeln und anzupassen.

• Entwickler müssen sicherstellen, dass Protokolle und Prozesse über Clouds hinweg standardisiert und Lücken schnell geschlossen werden.

• Der Schutz vor Bedrohungen kann in der Multi-Cloud schwieriger sein als bei nur einem genutzten Anbieter. So müssen Unternehmen lernen, ungewöhnliche Aktivitäten zu erkennen.

• In den kommenden zehn Jahren wird sich Biometrie zum Standard-Sicherheitsprozess für alle Unternehmen entwickeln. Dies verringert die Unterschiede zwischen den verschiedenen Sicherheitssystemen.
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