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Dichtigkeitsprüfung der Abwasserleitung – Kosten und Risiken

Die Dichtigkeitsprüfung der Abwasserleitungen und die damit verbundenen Kosten schweben wie ein Damoklesschwert über allen Haus- und Grundbesitzern - ob privater Hausanschluss oder gewerbliche Entwässerung.
(PM) Köln, 22.12.2010 - „Grundwasser ist ein Allgemeingut und ein Grundnahrungsmittel, welches unter einem besonderen Schutz steht“; unter dieser Maxime und mit Inkrafttreten des neuen Wasserhaushaltsgesetztes vom 01.03.2010 (§§ 60, 61) existiert eine Verpflichtung zur Selbstüberwachung von Grundstücksentwässerungsanlagen – und zwar bundesweit.
In NRW bedeutet Selbstüberwachung beispielsweise: Der Eigentümer hat die Dichtigkeitsprüfung der Abwasserleitungen auf eigene Kosten bis spätestens 31.12.2015 von einem Sachkundigen durchführen zu lassen und einen entsprechenden Nachweis zu erbringen. Eine Wiederholung der Dichtigkeitsprüfung für häusliche Abwasserleitungen steht laut Gesetz alle 20 Jahre an; bei gewerblichen Abflussleitungen alle 5-15 Jahre, je nach den örtlichen Vorschriften.

Die Kosten für eine Dichtigkeitsprüfung vom ausgewiesenen Fachunternehmen liegen laut eigener Umfrage bei 250,- bis 600,- €. Dabei wird eine optische Inspektion mittels einer Kamerauntersuchung vorgenommen. Vorausgehend ist natürlich eine Reinigung der Abwasserleitungen, damit die Kamera ein gutes Bild bekommt und eine seriöse Auswertung erfolgen kann.

Nach jeder Überprüfung – mit und ohne Dichtigkeitszertifikat – hat der Kunde Anspruch auf einen umfassenden Prüfbericht, einen Untersuchungsplan und die Daten der Kamerabefahrung auf CD. Falls optisch alles o.k. ist, kann – je nach den örtlichen Vorschriften – die Dichtheit bereits bestätigt werden oder erst nach erfolgter Druckprüfung mittels Luft oder Wasser.

Also kein Grund für finanzielle Sorgenfalten?! Doch was, wenn die Abwasserleitung Schäden aufweist, und somit Schmutzwasser unkontrolliert ins Erdreich sickert und das Grundwasser belastet? Welche Kosten kommen nach der Dichtigkeitsprüfung dann im Falle einer Sanierung auf die Eigentümer wirklich zu?

Herr Münker von der Laudon GmbH & Co. KG (selbst zertifiziertes Unternehmen und zugelassen zur Dichtigkeitsprüfung und Kanalsanierung) erläutert die Sachlage: „In den meisten Fällen sind Sanierungsmaßnahmen mit ganz geringen Erdarbeiten z.B. für eine Zugangsöffnung für die Sanierung verbunden. Man spricht von grabenloser Kanalsanierung, bei der mit Hilfe der Inliner-Technik die defekten Rohre mit einem Schlauchliner oder mit einem partiellen Liner von innen ausgekleidet werden.“ Die Kosten für die Sanierung variieren deshalb, weil der Zugang über Revisionsschächte oder – öffnungen einfach sein kann, bzw. bei nicht vorhandenen Öffnungen dementsprechend aufwendiger. Nach erfolgter Sanierung hat der Kunde abermals Anspruch auf ein umfassendes Prüfprotokoll und die Daten der Kamerabefahrung auf CD.

Und was hat es mit den Berichten über schwarze Schafe in der Branche auf sich? Dazu Herr Münker: „Als traditionelles Familienunternehmen sprechen wir ungern über die Konkurrenz … Sie können sich das vielleicht so vorstellen: Ihnen wird eine KFZ-Inspektion für 19,99 € angeboten. So günstig kann niemand arbeiten - also muss etwas gefunden werden!“ Der Kunde sollte sich im Vorfeld in jedem Fall von der Zulassung des Unternehmens überzeugen, da bei Nichterfüllung der gesetzlichen Anforderungen die Maßnahmen mitunter umsonst waren. Sachkundige Fachunternehmen verfügen außerdem über die neueste technische Ausrüstung und die langjährige Erfahrung bei der effizienten Durchführung der Arbeiten.

Bei der Sanierung der Abwasserleitungen können die Kosten erheblich sein, deshalb ist der Rat von Herrn Münker sicher zu beherzigen: „Suchen Sie sich nicht den vermeintlich billigeren Anbieter! Lieber einen etwas höheren Preis für eine gründliche und umfassende Dichtigkeitsprüfung investieren, als später durch „überraschende“ Erkenntnisse während der Sanierungsarbeiten das Mehrfache an Lehrgeld zu zahlen.“ Ein weiterer Tipp: Der Versicherungsberater kann Auskunft geben, ob die Haus- und Gebäudeversicherung solche Schäden mitberücksichtigt.

Weitere Informationen zum Thema erhält der interessierte Leser bei www.laudon.de. Darüber hinaus ist eine Information über die örtliche Rechtslage empfehlenswert. In NRW gilt dabei das Landeswassergesetz (LWG § 61a). Mehr Infos unter www.lanuv.nrw.de. Die einzelnen Städte und Gemeinden können verkürzte Fristen und erweiterte Grenzen der Dichtigkeitsprüfung selbst festlegen.
PRESSEKONTAKT
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Herr Dipl. Psych. Marc Favre
Neumarkt 1a
50667 Köln
+49-221-29078882
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ZUM AUTOR
ÜBER LAUDON GMBH & CO. KG

Der Grundstein des Unternehmens Laudon GmbH & Co. KG wurde 1963 mit dem traditionelle Tankbau, d.h. der Herstellung und Montage von Heizöltanks gelegt. Erweiterung auf die Bereiche Tankschutz & Tankreinigung im Jahre 1968 und später ...
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