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News, 01.10.2014
Verbraucherpreise stagnieren
Inflation verharrt auf tiefstem Niveau seit Januar 2010
Fast stabile Warenpreise und deutliche Preisrückgänge bei Energie haben die Inflation in Deutschland auch im September auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2010 gehalten. Während sich die Preisrückgänge im Energiebereich weiter beschleunigten Preise für Energie auf Jahressicht noch stärker nachgaben als in den Mona,
Während sich die Preisrückgänge im Energiebereich weiter beschleunigten, zogen die Preise für Nahrungsmittel wieder etwas stärker an.
Während sich die Preisrückgänge im Energiebereich weiter beschleunigten, zogen die Preise für Nahrungsmittel wieder etwas stärker an.

Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen weiterhin nur schwach. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes mussten Verbraucher in Deutschland im September für Waren und Dienstleistungen im Schnitt nur 0,8 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Das ist der dritte Monat in Folge, in dem die Jahresteuerungsrate auf diesem Niveau und damit weit unter dem von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Zielkorridor von etwas unter zwei Prozent liegt, in dem Währungshüter von stabilen Preisen sprechen. Eine niedrigere Jahresteuerungsrate gab es in Deutschland zuletzt im Februar 2010, als die Verbraucherpreise lediglich um 0,6 Prozent auf Jahressicht gestiegen waren. Gegenüber August blieben die Preise im September insgesamt konstant (+/- 0,0 %).

Hinzu kommt, dass sich Waren insgesamt in Deutschland weiter kaum verteuern. Im September lagen hier die Preise lediglich im Durchschnitt 0,3 Prozent über dem Stand des Vorjahresmonats. Im August und Juli hatten sich die Warenpreise binnen Jahresfrist sogar im Durchschnitt lediglich 0,2 Prozent beziehungsweise 0,1 Prozent erhöht.

Bei Nahrungsmitteln hat sich der Preisauftrieb dagegen wieder verstärkt. Hierfür legten die Preise im September durchschnittlich 0,9 Prozent im Jahresvergleich zu. Das war erheblich stärker als in den drei Monaten zuvor: Im August waren die Nahrungsmittelpreise lediglich 0,3 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen, im Juli waren es sogar nur 0,1 Prozent gewesen, und im Juni hatten sie sogar auf Jahressicht stagniert (+/- 0,0 %).

Die stärkste Teuerung verzeichneten Verbraucher im September wie auch in den Monaten zuvor bei Dienstleistungen. Sie verteuerten sich im Schnitt auf Jahressicht um 1,5 Prozent und damit ähnlich stark wie in den letzten Monaten (August: + 1,4 %; Juli: + 1,5 %; Juni: + 1,4 %). Was Mieten angeht, mussten Verbraucher im September durchschnittlich 1,4 Prozent tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahresmonat.

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