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News, 13.05.2013
Geringfügiges Ausfuhrplus
Deutscher Export verzeichnet leichten Aufwind
Die deutsche Wirtschaft hat im März ihre Ausfuhren nach dem Dämpfer im Vormonat wieder etwas steigern können. Allerdings blieben die Exporte sowohl in der Monats- als auch Quartalsbetrachtung deutlich hinter den Vorjahresergebnissen zurück.
Angesichts der Rezession im Euroraum zeigt sich der deutsche Export weiterhin erstaunlich robust.
Angesichts der Rezession im Euroraum zeigt sich der deutsche Export weiterhin erstaunlich robust.

Deutschland Exporteure sind mit einem leichten Plus ins zweite Vierteljahr gestartet. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, exportierten deutsche Unternehmen im März 0,5 Prozent mehr Waren ins Ausland als im Monat davor. Im Februar waren die Exporte nach dem starken Jahresauftakt (Januar: +1,6 % gegen Dezember) überraschend auf Monatssicht um 1,5 Prozent zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr büßten Deutschlands Exporteure jedoch deutlich ein: Hier stand sowohl auf den Monat März als auch das erste Quartal betreffend ein deutliches Ausfuhrminus von 4,2 bzw. 1,5 Prozent. Auf Quartalssicht legten die Exporte jedoch insgesamt leicht zu.

„Die Außenhändler machen an das erste Quartal einen Haken und schauen nach vorne“, kommentierte Anton F. Börner, Präsident des Groß- und Außenhandelsverbands BGA Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), das Auf und Ab im ersten Quartal.  Trotz des schlechten Ergebnisses sehe man aber dennoch keinen Trendwechsel zum Negativen. Allerdings stünden die deutschen Exporte durch die Schwäche des europäischen Pfeilers sozusagen auf einem Bein. „Und anders als bisher, konnten die Rückgänge aus dem Europageschäft nicht durch Zugewinne mit den Drittstaaten kompensiert werden, weil diese nun zunehmend selbst unter der europäischen Wachstumsschwäche zu leiden beginnen“, fügte Börner an.

Die schwächere Dynamik in den Ländern außerhalb Europas belegen auch die März-Ergebnisse. So gingen die Warenlieferungen deutscher Unternehmen in die Nicht-EU-Länder im März auf 20,2 Milliarden Euro zurück. Gegenüber März 2012 ist das ein Rückgang um 2,6 Prozent. Die Exporte in die EU-Mitgliedsstaaten verringerten sich auf Jahressicht sogar gut doppelt so stark: Sie summierten sich im März auf 53,8 Milliarden Euro und unterschritten ihren Vorjahresstand um 5,4 Prozent. Die Ausfuhren in die Eurozone-Länder verringerten sich mit einem Gesamtvolumen von 35,3 Milliarden Euro gegenüber März 2012 sogar um 7,0 Prozent. Die Exporte in die nicht der Eurozone angehörenden EU-Mitgliedsstaaten beliefen sich auf 18,5 Milliarden Euro. Sie lagen damit 2,2 Prozent unter dem Stand von März 2012.

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