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News, 14.03.2013
Exporte rollen wieder
Deutsche Exportwirtschaft mit starkem Jahresbeginn
Guter Jahresauftakt für den deutschen Außenhandel: Nach der Auftragsdelle im Dezember haben die Exporte deutscher Unternehmen zu Beginn des Jahres wieder deutlich zulegt. Auch die Lieferungen in die Eurostaaten drehten im Vergleich zum Vorjahr erstmals wieder leicht ins Plus.
Am stärksten legten die Exporte in den EU-Mitgliedsstaaten außerhalb der Eurozone zu.
Am stärksten legten die Exporte in den EU-Mitgliedsstaaten außerhalb der Eurozone zu.

Die deutsche Exportwirtschaft nimmt wieder Fahrt auf. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, hat die deutsche Wirtschaft ihre Warenausfuhren zu Beginn des Jahres deutlich steigern können. Danach legten die Versendungen im Januar gegenüber Dezember letzten Jahres kalender- und saisonbereinigt um 1,3 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 88,6 Milliarden Euro zu. Gegenüber Januar 2012 ist das ein Ausfuhrplus von 3,1 Prozent. Von Bloomberg befragte Ökonomen hatten nach dem Dämpfer im Dezember, als die Ausfuhren binnen Jahresfrist um 6,8 Prozent gesunken waren, lediglich ein leichtes Ausfuhrplus auf Monatssicht erwartet (Prognose: +0,5%). „Die Wachstumsdelle zum Jahresende ist überwunden“, so Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA).

Leichter Anstieg der Exporte in die Eurozone

Wichtigster Handelspartner für deutsche Exporteure waren auch im Januar erneut die Mitgliedsstaaten der EU. Sie bezogen aus Deutschland Waren im Wert von 52,0 Milliarden Euro. Das waren 2,1 Prozent mehr als im Januar 2012. Wachstumstreiber waren hier vor allem die EU-Mitgliedsländer, die nicht der Eurozone angehören. Hier überstiegen die Exporte im Januar mit einem Volumen von 17,7 Milliarden Euro das Vorjahresniveau um 5,5 Prozent. Aber auch die Ausfuhren in die Eurostaaten legten erstmals wieder zu: Sie erhöhten sich im Januar auf Jahressicht um 0,4 Prozent auf 34,3 Milliarden Euro. Im Dezember hatte bei den deutschen Ausfuhren in der Eurozone noch ein Minus von 7,3 Prozent zu Buche gestanden (Gesamtjahr 2012: -2,1%). Noch besser lief es in den Ländern außerhalb der Europäischen Union: In diese Länder gingen Waren im Wert von 36,6 Milliarden Euro. Das waren 4,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Deutlicher Anstieg der Importe aus EU

Die deutschen Importe beliefen sich im Januar auf ein Volumen von 74,9 Milliarden Euro. Sie überstiegen das Vorjahresniveau um 2,9 Prozent. Gegenüber Dezember erhöhten sich die deutschen Einfuhren sogar um 3,3 Prozent. Besonders die Importe aus den EU-Mitgliedsländern legten kräftig zu: Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,5 Prozent auf 46,9 Milliarden Euro. Damit legten die Importe aus den EU-Mitgliedsstaaten mehr als doppelt so stark zu wie die Exporte in diese Länder. Die Wareneinfuhren aus den Ländern außerhalb Europas erhöhten sich dagegen im Vergleich zum Vorjahresmonat lediglich um 0,2 Prozent. Sie beliefen sich im Januar auf 28,0 Milliarden Euro.

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