VOLLTEXTSUCHE
News, 15.11.2012
Sinkende Industrieproduktion
Deutsche Industrie fährt Produktion zurück
Das Produzierende Gewerbe in Deutschland hat im September deutlich weniger produziert als im August. Das war der zweite Monat in Folge, in dem deutsche Produktion nach unten zeigte.
Die deutsche Industrie drückt auf die Bremse und reagiert damit auf rückläufige Auftragseingänge.
Die deutsche Industrie drückt auf die Bremse und reagiert damit auf rückläufige Auftragseingänge.

Die Produktionsdynamik in Deutschland schwächt sich weiter ab. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) berichtet, ist die Erzeugung im Produzieren Gewerbe im September preis-, kalender- und saisonbereinigt insgesamt um 1,8 Prozent auf Monatssicht gesunken. Im August hatte sich die Produktion in Deutschland, nachdem sie im Juli noch überraschend stark um 1,3 Prozent gestiegen war, bereits um 0,4 Prozent verringert (Erstprognose: +0,5%). Laut FOCUS online hatten Bankvolkswirte im September lediglich mit einem Produktionsrückgang um 0,7 Prozent gerechnet.

Verantwortlich für den geringeren Ausstoß waren deutliche Produktionseinschränkungen in der Industrie, die ihre Erzeugung gegenüber August um 2,3 Prozent zurückfuhr. Die stärkste Produktionseinschränkung meldete die Investitionsgüterindustrie mit einem Rückgang der Erzeugung um 3,5 Prozent. Die Produktion von Vorleistungsgütern verringerte sich ebenfalls deutlich um 2,2 Prozent, während bei den Konsumgüterproduzenten ein Plus von 0,7 Prozent zu Buche stand. Im Bauhauptgewerbe legte die Erzeugung nach dem starken Rückgang im August (-2,8%) dagegen wieder deutlich zu.  Hier erhöhte sich der Ausstoß im September binnen Monatsfrist um 2,7 Prozent.

In der Zweimonatsbetrachtung hat sich die Produktion in Deutschland ebenfalls verringert. So sank der Ausstoß des Produzierendes Gewerbes im Zeitraum August/September gegenüber Juli/Juni um 0,7 Prozent (Industrie: -0,7%; Bauhauptgewerbe: -0,6%). Dabei stand bei den industriellen Hauptgruppen eine Produktionseinschränkung bei den Vorleistungsgüterproduzenten um 2,1% ein Produktionszuwachs im Konsum- und Investitionsgüterbereich gegenüber (+0,6% bzw. +0,3%). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringerte sich die Produktion im Zeitraum im August/September um 1,2 Prozent (Industrie: -1,8%; Bauhauptgewerbe: -2,4%).

Der Rückgang der industriellen Erzeugung kommt nicht überraschend. „Dies hatte sich durch den bisherigen Verlauf der Auftragseingänge in der Industrie angekündigt“, so das BMWi. Die Industrieproduktion im Jahresschlussquartal sei durch die schwache Bestelldynamik daher vorbelastet.

WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG