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News, 18.02.2015
Insolvenzen weiter auf Talfahrt
Deutlich weniger Unternehmensinsolvenzen im November
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist auch im November weit unter dem Niveau des Vorjahresmonats geblieben. Auch Insolvenzen von Verbrauchern gab es deutlich weniger.
Während die Unternehmensinsolvenzen in den ersten elf Monaten deutlich abnahmen, legte die Zahl der Insolvenzen ehemals Selbstständiger geringfügig zu.
Während die Unternehmensinsolvenzen in den ersten elf Monaten deutlich abnahmen, legte die Zahl der Insolvenzen ehemals Selbstständiger geringfügig zu.
Die robuste Konjunktur und gute Beschäftigungslage in Deutschland haben die Zahl der Insolvenzen im November letzten Jahres weiter deutlich binnen Jahresfrist zurückgehen lassen. Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge wurden von den Amtsgerichten im November 1.816 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 11,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Verbraucherinsolvenzen wurden 7.022 von den Amtsgerichten registriert. Das war ein Rückgang binnen Jahresfrist um 7,6 Prozent. Hinzu kamen 1.642 Insolvenzen ehemals Selbstständiger. Hier blieb die Zahl der Insolvenzen nahezu konstant (- 0,7 %). Inklusive Insolvenzen natürlicher Personen als Gesellschafter, Nachlässen und Gesamtgut wurden im November 10.794 Insolvenzen angemeldet. Das ist im Jahresvergleich ein Rückgang um 7,4 Prozent.

Jede dritte Unternehmensinsolvenz im Handel und Baugewerbe

Die meisten Unternehmensinsolvenzen entfielen im November auf den Handel. Hier mussten 310 Betriebe Insolvenz anmelden. Im Baugewerbe lag die Zahl der Insolvenzen mit 302 gestellten Insolvenzanträgen ähnlich hoch. Drittstärkste von Insolvenzen betroffene Branche war der Wirtschaftszweig „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ mit 215 Unternehmensinsolvenzen, gefolgt vom Gastgewerbe mit 201 Insolvenzanträgen und „sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistern“ (166 Insolvenzen).

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für November 2014 auf insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro. Damit lag die Summe der offenen Forderungen trotz deutlich geringerer Zahl an Insolvenzen nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahresmonats (11/2014: 1,7 Mrd. Euro). Zwei Jahre zuvor, im November 2012, war allerdings die Forderungssumme mit 3,4 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch gelegen.

Im Zeitraum Januar bis November meldeten die Amtsgerichte 22.140 Unternehmensinsolvenzen. Das ist im Jahresvergleich ein Rückgang um 8,5 Prozent. Die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern unterschritt das Vorjahresniveau im selben Zeitraum mit 79.632 Fällen um 6,0 Prozent. Die Gesamtzahl der Insolvenzen lag in den ersten elf Monaten mit 124.247 Insolvenzanträgen 5,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Bild: RainerSturm/pixelio.de
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