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Das Baltikum – mehr als eine Reise wert

Die Perlen des Nordens oder auch Schatzkammern der Geschichte, werden Litauen, Lettland und Estland gerne genannt. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten für eine interessante Klassen-, Kurs- oder Studienfahrt.
(PM) Dipplodiswalde, 11.08.2010 - Allein Lettland, die zweitgrößte Republik des Baltikums, seit 2004 Mitglied der Europäischen Union, bietet eine Fülle an Geschichte, Natur, Architektur, Kunst und Kultur in seinen vier historischen Regionen Kurland, Livland, Semgallen und Lettgallen. Überall finden sich Zeugnisse seiner wechselvollen Geschichte. Bereits 11.000 vor Christus begann die Besiedlung. Während der Völkerwanderung besiedelten baltische Stämme das Gebiet. Zahlreiche kleine Fürstentümer entstanden. Um 1200 n.Ch. drängten im Zuge der Eroberung und Christianisierung deutsche Ordensritter ins Land. Es gibt heute kaum eine Stadt, die nicht über eine wenigstens als Ruine erhaltene einstige Ritterburg verfügt. Alljährlich erinnern aufwendige mittelalterliche Ritterfeste mit Rittern und Pferden, Rüstung und Ritterspielen an diesen Teil der Landesgeschichte.

Die Städte hatten im Mittelalter ihre Entwicklung und ihr Aufblühen der Hanse zu verdanken. Gotländische und niederdeutsche Kaufleute hatten seit Mitte des 12. Jahrhunderts einen Handelsplatz an der Düna, lettisch Daugava, dem längsten Fluss Lettlands etabliert, dem heutigen Riga und trieben hier Handel mit russischen Kaufleuten. 1201 gründete Bischof Albert (aus Bremen stammend) die Stadt. Nach Lübeck die zweitälteste Stadt an der Ostsee. 1282 trat Riga einem Ostseeschutzbündnis zwischen Visby und Lübeck bei und gehörte so zu den ersten Mitgliedern der Hanse. Zahlreiche Gebäude in Riga, wie die Speicherstadt, Kirchen, das Schwarzhäupterhaus und andere alte Zunfthäuser zeugen von dieser Zeit. Einige der hanseatischen Traditionen werden heute noch gepflegt.

Die Schifffahrt und der Handel auf der Ostsee und der Daugava spielten für die Entwicklung Rigas eine entscheidende Rolle. Bereits im 13. Jahrhundert hatte sich Riga zum Hauptumschlagplatz im Fernhandel zwischen Mittel- und Osteuropa entwickelt. Im 19. Jahrhundert wurde Riga zu einer mächtigen Industriestadt. Mit dem Anschluss an das russische Eisenbahnnetz wurde der Hafen von Riga zu einem der wichtigsten Exporthäfen des Russischen Reiches. Riga ist seit über 800 Jahren die Hauptstadt Lettlands und die größte Metropole des Baltikums. Ihr Erscheinungsbild ist geprägt von der wechselvollen Geschichte - von den Ritterorden, der Hanse, polnischer, schwedischer, russischer und sowjetischer Herrschaft. Heute ist sie eine lebendige und jugendliche Stadt mit historischem und modernem Flair. Lassen Sie sich bei einem Bummel durch die verwinkelten Gassen der Altstadt davon verzaubern.

Seit 1997 zählt das historische Stadtzentrum von Riga zum UNESCO-Weltkulturerbe. Lauschen Sie im Dom der zweitgrößten Orgel der Welt. Wagen Sie in der Petrikirche den Aufstieg auf den Turm und Sie werden mit einer beeindruckenden Aussicht über die Stadt, bis hin zur Ostsee belohnt. Bewundern Sie bei einem Spaziergang durch das Jugendstilviertel die mit Girlanden, Blumenkränzen, Löwenköpfen und Jungfrauen verzierten Häuser. Keine andere Stadt in Europa verfügt heute über derart viele erhaltene und formenreiche Jugendstilbauten wie Riga.

Nach den beeindruckenden Stadterkundungen finden Sie Erholung am 30 km langen Sandstrand von Jurmala, dem Bade-, Kur- und Erholungsort sowie Urlaubsparadies nicht nur der Letten. Das größte Ostseebad des Baltikums liegt ca. 25 km von Riga entfernt. Oder Sie entdecken die faszinierende Welt der lettischen Naturparks, wie den Gauja-Nationalpark oder den Kemeri-Nationalpark mit ihren uralten Wäldern, Wanderwegen durch Heide- und Moorgebiete, seltenen Tieren und Pflanzen.
Die wahre Lebensgeschichte und die Abenteuer des Barons Münchhausen können Sie in Dunte, ca. 55 km von Riga entfernt in der Münchhausen Welt erkunden. Hier lebte tatsächlich der Lügenbaron sechs Jahre (1744 bis 1750) mit seiner Frau Jacobine von Dunten. Mittelpunkt der Münchhausen Welt ist natürlich das Museum im wiederaufgebauten Gutshaus. Außerdem erwarten Sie das restaurierte Forsthaus, die renaturierten Müllerteiche, die alte Wäscherei und der Münchhausen Pfad durch den Biosphärennaturschutzpark von Nordlivland, zwischen Wäldern, Teichen und Ostsee. Es ist der längste Stegnaturpfad aus Espenholz in Europa. In Dunte steht noch immer die Schenke in der Münchhausen seine ersten Lügengeschichten erzählt haben soll. Übrigens die Einheimischen behaupten heute noch, dass es eben die Kirche in Pernigel war, in der Münchhausen 1744 Jocibine geheiratet hat, an deren Turmspitze das Pferd Münchhausens angebunden gewesen sein soll. Gehen Sie der Geschichte auf den Grund.

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Ab 1890 fuhr der Ur-Urgroßvater der jetzigen Führungsgeneration, Franz- Josef Tausche (tatsächlich ein Namensvetter des Kaisers!) als junger Mann auf der Postkutsche zwischen Leitmeritz (Litomerice - der Garten Böhmens) und ...
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