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CareerBuilder-Studie USA: Viele Arbeitslose haben nach Krise bereits neuen Job

Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Branchen und Bereitschaft zum Umzug eröffnen neue Chancen am Arbeitsmarkt
(PM) Frankfurt, 18.05.2010 - Die Mehrheit (51 Prozent) der Arbeitssuchenden in den USA, die in den vergangenen drei Monaten ihren Arbeitplatz verloren haben, arbeitet bereits wieder als Voll- oder Teilzeitkraft. Das ist das Ergebnis einer Studie von CareerBuilder, dem weltweit führenden Anbieter von Lösungen für das Personalwesen. Die Online-Studie wurde unter mehr als 900 US-amerikanischen Arbeitssuchenden durchgeführt, die innerhalb der vergangenen zwölf Monate ihren Arbeitsplatz verloren haben. Sie gibt auch Aufschluss über die Stimmungslage hierzulande.

Mit der Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in den USA hat sich auch die Situation der Arbeitssuchenden positiv entwickelt. Im November lag die Zahl derjenigen, die nach dreimonatiger Arbeitslosigkeit bereits eine neue Stelle gefunden hatten, erst bei 44 Prozent. 40 Prozent der Befragten, die in den vergangenen drei Monaten ihren Arbeitsplatz verloren haben und bereits wieder im Arbeitsalltag stehen, gaben zudem an, dass sie für ihre neue Position vergleichbare oder sogar höhere Gehälter aushandeln konnten. 61 Prozent der Umfrageteilnehmer meinten hingegen, dass sie in ihrer neuen Position einen monetären Einschnitt hätten hinnehmen müssen.

„Unternehmen blicken nach der Wirtschafts- und Finanzkrise wieder zuversichtlich nach vorn. Personalverantwortliche zeigen sich zwar noch zurückhaltend, stellen aber dennoch wieder neue Mitarbeiter ein”, erklärt Brent Rasmussen, Geschäftsführer von Career Builder Nord-Amerika. „Dass über die Hälfte der Bewerber, die im ersten Quartal 2010 arbeitslos wurden, bereits eine neue Stelle gefunden hat, ist ein sehr positives Signal für den Arbeitsmarkt. Diese Entwicklung zeigt auch, dass Jobsuchende derzeit flexibel reagieren und gegenüber neuen Berufsfeldern und Branchen offen sind.”

TRENDS

Zurück zum alten Arbeitgeber

Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Jobsuchenden, die in den vergangenen sechs Monaten ihren Job verloren haben, wurde von ihrem alten Arbeitgeber wiedereingestellt. Fast drei Viertel (71 Prozent) der Befragten, die in den vergangenen sechs Monaten in die Arbeitslosigkeit gerieten und bisher noch kein neues Arbeitsverhältnis gefunden haben, würden generell zu ihrem

früheren Arbeitgeber zurückkehren. Knapp jeder Vierte von ihnen (22 Prozent) würde jedoch nur dann wiederkehren, wenn er dafür auch ein höheres Gehalt bekäme.

Fähigkeiten auf neue Branchen ausweiten

Die Umfrageteilnehmer gaben zudem an, dass sie bereit seien, ihre Fähigkeiten sowie ihre Berufserfahrung auf neue Branchen auszuweiten. 64 Prozent der Befragten, die wieder im Berufleben stehen, sagten, dass sie ihre neue Stelle in einem anderen Berufsfeld oder einer anderen Branche gefunden hätten. Über die Hälfte von ihnen (55 Prozent) gab an, sich in dieser neuen Position wohl zu fühlen.

Wechsel kommt in Frage

Die Mehrheit der Befragten (63 Prozent) wolle außerdem bei ihrem neuen Arbeitgeber bleiben – auch wenn die Konjunktur wieder anziehe. 37 Prozent planen hingegen den Arbeitgeber zu wechseln, wenn sich der Arbeitsmarkt entspanne und die wirtschaftliche Situation verbessere.

Umzugsbereitschaft

Arbeitnehmer suchen auch überregional nach freien Stellen. So wechselten mehr als vier von zehn Befragten (46 Prozent), die in den vergangenen sechs Monaten arbeitslos wurden, für eine neue Stelle ihren Wohnort. Die große Mehrheit (93 Prozent) zog dafür in eine neue Stadt, lediglich sieben Prozent in einen anderen Bundesstaat. Von den Studienteilnehmern, die in den vergangenen sechs Monaten arbeitslos wurden und bisher keine neue Stelle gefunden haben, gaben 42 Prozent an, dass sie für eine neue Position einen Umzug in Kauf nehmen würden.

Ausweg Selbstständigkeit

Um im Berufsleben wieder Fuß zu fassen, würden einige der Befragten auch den Weg in die Selbstständigkeit einschlagen. So erwägen 32 Prozent der Umfrageteilnehmer, die in den vergangenen sechs Monaten arbeitslos wurden und noch keine neue Position gefunden haben, sich selbstständig zu machen.

„Die Studie zeigt positive Signale am US-Arbeitsmarkt. Auch in Deutschland lassen die jüngsten Arbeitslosenzahlen erkennen, dass sich der heimische Arbeitsmarkt zunehmend erholt. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte, und die gemeldeten offenen Stellen haben im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent zugenommen”, erklärt Felix Roth, Sales Manager von CareerBuilder Deutschland. „Vor allem die Branchen Dienstleistung sowie das Gesundheits- und Sozialwesen verzeichnen deutliche Zuwächse bei den Beschäftigten. Die Anzahl der Beschäftigungsverhältnisse in Teilzeit ist im Vergleich zum Vorjahr sogar um 200.000 gestiegen. Einiges können sich Arbeitssuchende hierzulande von den amerikanischen Jobsuchenden abschauen. Flexibilität und die Bereitschaft den Wohnort zu wechseln, sind wichtige Voraussetzungen, um schnell wieder im Berufsleben Fuß zu fassen – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.”
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