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Pressemitteilung

Liebe am Arbeitsplatz – Mehr als ein Drittel aller Arbeitnehmer nutzt den Arbeitsplatz für private Verabredungen

Fast ein Drittel aller Arbeitnehmer geht mit Kollegen, mit denen sie ein Rendezvous hatten, die Ehe ein.
(PM) Frankfurt, 19.02.2010 - Wirtschaft rauf, Wirtschaft runter, eines bleibt gleich: Im Büro liegt Liebe in der Luft. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) aller Arbeitnehmer, haben während ihres Berufslebens mit Kollegen ein Date gehabt. Diese Zahlen korrespondieren mit unseren Erhebungen aus den Jahren 2008/2009, in den 34 Prozent aller Arbeitnehmer ähnliche Angaben gemacht hatten. Darüber hinaus gaben 29 Prozent an, die Personen mit denen sie zuvor ausgegangen waren, geheiratet zu haben. Dies geht aus der jährlichen Befragung unter 700 Arbeitnehmern zum Thema „Liebe am Arbeitsplatz" von CareerBuilder Canada hervor.

Romantische Zusammenkünfte überbrücken hierarchische Barrieren. Frauen treffen sich häufiger als Männer mit jemandem, der ihnen im Unternehmen überstellt ist. Vierzig Prozent der weiblichen Angestellten sagten, sie hätten sich bereits mit jemanden, der eine höhere Position in ihrem Unternehmen innehatte, zu einem Rendezvous getroffen. Dagegen geben nur 12 Prozent der Männer ähnliches an.

"Beziehungen am Arbeitsplatz werden heutzutage eher gesellschaftlich akzeptiert, rund 61 Prozent der Arbeitnehmer sagten, sie würden Ihre Liaison mit einem Kollegen oder einer Kollegin nicht geheim halten. Allerdings liegt es dabei in der Verantwortung des Einzelnen die Unternehmensrichtlinien im Auge zu behalten und sich daran zu halten", rät Rosemary Haefner, Personalvorstand von CareerBuilder. "Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten heute durchschnittlich länger und unter erhöhtem Druck, dies schafft ein Umfeld, das private Beziehungen eher fördert. Arbeitnehmer sollten jedoch unter allen Umständen auf ein professionelles Miteinander achten, um die Qualität ihrer Arbeit sicherzustellen."

Verknallte Kollegen - so nehmen Liebesbeziehungen am Arbeitsplatz ihren Anfang. Rund neun Prozent der Beschäftigten arbeiten derzeit mit jemandem zusammen, mit dem sie gerne ausgehen würden. Männer lagen dabei mit 13 Prozent vorn, im Gegensatz zu 4 Prozent der weiblichen Mitarbeiter, die ähnliches empfanden.

Zwölf Prozent der Beschäftigten berichteten, dass ihre Beziehung zu einem Kollegen oder einer Kollegin bei einer zufälligen Begegnung außerhalb des Arbeitsplatzes begann. Einige andere Situationen, in denen Amors Pfeil zwischen Mitarbeitern flog:

- bei Nachtschichten im Büro
- beim Mittagessen
- in der Happy Hour
- auf Geschäftsreisen.

Haefner rät Angestellten, die am Arbeitsplatz romantische Ambitionen haben:

- Machen Sie sich unbedingt mit den Unternehmensregularien in diesem Bereich vertraut: Während einige Unternehmen Büro-Romanzen sehr offen gegenüberstehen, haben andere Häuser eher strikte Ansichten in diesem Bereich. Stellen Sie sicher, dass beide Parteien in der Beziehung sich dessen bewusst und auch mit den potenziellen Folgen vertraut sind.
- Hüten Sie sich vor sozialen Netzwerken: Bevor Sie Bilder und Statusmeldungen über Ihre neue Zweisamkeit veröffentlichen, informieren Sie lieber Ihre Kollegen oder den Chef persönlich, so greifen Sie Gerüchten und Spekulationen vor.
- Gehen Sie auf Nummer sicher: Wenn Ihre Beziehung enden sollte, bewahren Sie Ihre Professionalität und lassen Sie nicht zu, dass ihre privaten Themen Ihre Arbeitsleistung beeinträchtigen.

Die Umfrage zeigte unter anderem, dass die Auswirkungen von Romantik am Arbeitsplatz drastisch sein können: 6 Prozent der befragten Arbeitnehmer

gaben an, einen Arbeitsplatz wegen einer Liaison gewechselt zu haben.

Umfragemethodik:

Diese kanadische Online-Umfrage von Harris Interactive im Auftrag von CareerBuilder.com wurde unter 720 Mitarbeitern (Vollzeit-Angestellte bzw. keine Selbstständigen) im Alter ab 18 Jahren im Zeitraum vom 5. bis zum 23. November 2009 durchgeführt (prozentual basieren die Ergebnisse einiger Fragen anteilig auf den Angaben kanadischer Angestellter). Mit einer reinen Zufallsstichprobe von 720 lässt sich mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit sagen, dass die Gesamtergebnisse Stichprobenfehler von +/- 3,65 Prozentpunkten aufweisen. Stichprobenfehler bei Daten aus Teilstichproben sind höher und variieren.
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Frau Lechi Langewand
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