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Biedenkopf sieht Porzellan-Manufaktur Meissen auf gutem Weg

Aufsichtsrats-Chef: „Das Unternehmen muss neue Märkte erobern“; Geschäftsführer Kurtzke will langfristig Umsatz über 100 Millionen Euro; Umstrittene Porzellan-Zerstörung soll zukünftig erneut stattfinden
(PM) Berlin/Meißen, 23.12.2010 - Der Aufsichtsratsvorsitzende der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen, Kurt Biedenkopf, sieht das Unternehmen mit der expansiven Strategie des neuen Geschäftsführers Christian Kurtzke auf einem Erfolgsweg. „Der Aufsichtsrat der Manufaktur unterstützt das Entwicklungskonzept, das Dr. Christian Kurtzke entwickelt hat“, sagt der ehemalige CDU-Ministerpräsident von Sachsen in einem am Montag vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift „Super Illu“. „Um selbständig bleiben zu können, muss die Manufaktur neue Märkte erobern und neue Produkte entwickeln. Dieser Prozess hat inzwischen Formen angenommen und – zusammen mit der Reorganisation der Manufaktur selbst – zu einer wesentlichen Steigerung der Wachstumsraten geführt“, betont Biedenkopf.

Zur Ausrichtung des Unternehmens in Richtung eines weltweit tätigen Luxus-Herstellers, der etwa in Italien Schmuckartikel produzieren lässt, gibt es nach Biedenkopfs Ansicht keine Alternative. „Im Interesse der Einwohner Sachsens wie auch des Eigentümers der Manufaktur, des Freistaates, und vor allem der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Manufaktur liegt es, dass die Manufaktur mit ihren Produkten in den interessantesten Märkten der Welt präsent ist“, sagt Biedenkopf. Die Ausweitung der Produktpalette auf Schmuckartikel habe „sich bisher sehr erfolgreich angelassen“. „Die Porzellanbestandteile des Schmuckes werden in Meißen hergestellt, nicht in Italien. In Mailand werden sie von dort ansässigen, führenden Fachkräften zu Schmuckensembles verarbeitet.“ Spekulationen um einen möglichen Verkauf des Unternehmens erteilt Biedenkopf in dem „Super Illu“-Interview eine klare Absage: „Eine Privatisierung der Staatlichen Porzellan-Manufaktur ist ausgeschlossen“, sagt er.

Die traditionsreiche und weltbekannte Porzellan-Manufaktur peilt nach deutlichen Einbrüchen in den vergangenen Jahren jetzt wieder schwarze Zahlen an. Für 2010 erwartet die Firma einen operativen Gewinn in Höhe von 500.000 Euro. Geschäftsführer Kurtzke will den Umsatz des Unternehmens in den nächsten zwölf Jahren auf rund 70 Millionen Euro verdoppeln. „Meine Vision: Ich will den einzigen deutschen Luxus- und Lifestyle-Konzern aufbauen. Und langfristig über die 100-Millionengrenze kommen“, sagt Kurtzke in „Super Illu“.

Der Meissen-Chef war in den vergangenen Wochen in die Schlagzeilen geraten, weil er die Zerstörung von größeren Mengen seit langer Zeit gelagerten Porzellans angeordnet hatte. In „Super Illu“ verteidigt er die Zerschlagung mit der Begründung, dadurch Lager- und Inventarisierungkosten eingespart und die Zahlung von Steuernachforderungen vermieden zu haben. Die Aktion sei „auf Basis eines einstimmigen Aufsichtsratsbeschlusses“ und im Einvernehmen mit dem Freistaat Sachsen als Eigentümer der Manufaktur erfolgt, erklärt Kurtzke und betont: „Es wird solche Aktionen wieder geben, es hat sie doch zuvor schon gegeben, es wird doch ständig gemacht.“
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