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News, 25.03.2015
Smartwatch-Studie
Bezahlen via Smartwatch stößt noch mehrheitlich auf Skepsis
Trotz Smartwatch-Hype und immer stärker wachsenden Verbreitung: Mit intelligenten Uhren mobil per Funk bezahlen, können sich nach einer aktuelle Studie bislang nur wenige Verbraucher vorstellen. Grund hierfür sind vor allem Sicherheitsbedenken.
Telefonieren, Messages erhalten und versenden, Gesundheitswerte messen - Smartwatches dürften auf den Handgelenken bald schon Standard sein.
Telefonieren, Messages erhalten und versenden, Gesundheitswerte messen - Smartwatches dürften auf den Handgelenken bald schon Standard sein.

Mobil bezahlen mit einer Smartwatches käme für die meisten Konsumenten aktuell noch nicht in Frage. Wie Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergeben hat, könnte sich dies gegenwärtig in Deutschland, China, Südkorea, Großbritannien und den USA im Durchschnitt nur gut jeder dritte Verbraucher (35 %) vorstellen. „Die Mehrheit der Verbraucher sieht den Nutzen der neuen Smartwatches vor allem in der Fitness- und Gesundheitskontrolle“, so die GfK. Für den Einsatz bei Bezahlvorgängen zeigen aktuell in Deutschland der Befragung nach nur 20 Prozent der Konsumenten Interesse. Überwiegend skeptisch stehen auch Verbraucher Auch in Südkorea (28 %) und Großbritannien (27 %) stehen die Verbraucher dem Bezahlen via Smartwatch bislang mehrheitlich noch skeptisch gegenüber. Aufgeschlossener zeigen sich die Konsumenten in den USA: Hier finden vier von zehn Befragten (40 %) die Smartwatch-Bezahlmethode interessant

In einem Workshop von GfK-Experten zum Nutzungsverhalten mit Teilnehmern aus Großbritannien wurden drei wesentliche Hemmnisse der Smartwatch-Nutzung für Bezahlvorgänge identifiziert. So steht an erster Stelle die Sorge, dass das Bezahlen via Smartwatch nicht sicher sein könnte. Des Weiteren herrscht der Glaube vor, dass diese Bezahlmethode noch zu wenig akzeptiert und daher zeitaufwändiger ist als die Bar- und Kartenzahlung. Auch ist unklar, welchen Zusatznutzen das Bezahlen via Smartwatch gegenüber anderen Zahlungsarten bietet.

„Obwohl die Smartwatch von allen großen Technologieunternehmen als wichtiges Trendsegment positioniert wird, reagieren die Verbraucher noch recht zurückhaltend auf die neuen Angebote“,  so Robert Wucher, Leiter „Technology und Digital Solutions“ bei der GfK. „Unsere bisherigen Studien zeigen, dass die Nutzer die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten von Wearable Devices noch zu wenig wahrnehmen oder scheuen. Was den Anbietern bisher fehlt, ist ein umfassendes Verständnis der relevanten Verbraucherbedürfnisse, um mit entsprechenden Strategien auf das Nutzerverhalten zu reagieren“, fasst der GfK-Experte die Ergebnisse der Studie zusammen.

Nach einer GfK-Prognose dürften in diesem Jahr in Deutschland etwa 5,4 Millionen Smartwatches über die Ladentheken gehen. Nimmt man die von PwC im letzten Jahr ermittelten Absatzzahlen, wären das 50 Prozent mehr als im Jahr 2014 (Deutschland: 3,6 Mio. verkaufte Datenuhren). Weltweit werden es rund 50 Millionen verkaufte Computer-Uhren sein.

cs/GfK/mobilbranche.de

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