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Pressemitteilung

Bewerber vermeiden konkrete Aussagen, um Chancen zu erhöhen

(PM) Nürnberg, 16.08.2012 - Die Erfahrung der Perim GmbH auf Jobmessen und aus den letzten Jahren zeigt, dass sich viele jüngere Bewerber nicht festlegen wollen, sondern sich größere Chancen in Unternehmen ausrechnen, wenn sie nur unspezifisch und allgemein schreiben. Eine Bewerbung, die im Grunde aussagt „Ich tu alles“ oder „Ich kann mich überall anpassen“, soll dies vermeiden.

Tut sie aber nicht. Denn so erscheinen Bewerber beliebig, austauschbar, unkreativ, ohne Vorstellung wer sie sind und was sie wollen. In der Regel können sich Menschen nicht dauerhaft in einer Umgebung bewegen, in der sie sich nicht wohl fühlen. Seine Persönlichkeit kann man bereits im Anschreiben zeigen. Wenn es in der eigenen Natur liegt, warum nicht mit einem flapsigen, sich einprägenden Satz anfangen statt „hiermit bewerbe ich mich für die Stelle x, die ich auf Ihrer Homepage gefunden habe“.

Wird der Bewerber abgelehnt, könnte es in einem konservativen Unternehmen sicher an der Tonalität liegen. Falls der Bewerber dann einen Einblick in Kultur und Alltag erhalten könnte, würde er mit großer Wahrscheinlichkeit merken, dass er in seiner gesamten Art einfach nicht zum Unternehmen passt. Es ist keine Ablehnung der eigenen Person als Ganzes. Es liegt ja auch im Interesse des Personalverantwortlichen, durch eine größtmögliche Schnittmenge zwischen Unternehmen und dem Bewerber ein langes Verbleiben und hohe Produktivität sicherzustellen.

Gerade die Bachelor-Absolventen, die in ihren Studiengängen oft nur Häppchen aus verschiedenen Themengebieten gereicht bekommen, tun sich schwer in einer Spezifizierung. Viele Menschen wissen eben erst, was ihnen Spaß macht und welches Umfeld ihnen wichtig ist, wenn sie etwas tun. Aufgrund der mangelnden Berufs- und wenigen Praktikumserfahrung ist es schwer zu wissen, auf was man Wert legt, welche Unternehmenskultur einem liegt. Das beginnt beim duzen oder siezen und hört bei gemeinsamen Aktivitäten in der Freizeit, flexiblen Arbeitsplätzen oder Vertrauensarbeitszeit auf.

Dennoch ist es auch ein generationsspezifisches Thema. Überall dabei zu sein und Multitasking ist normal geworden. Sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, in diesem Fall mit der Stellenausschreibung, dem Unternehmen und den eigenen Vorstellungen, ist nicht einfach. Sich festzulegen und deswegen ein Risiko eingehen, z.B. länger keinen Job zu finden oder jemandem nicht zu gefallen, ist ebenfalls ein Hindernis für viele.

Trotzdem macht es Sinn sich zu überlegen, wo man die eigenen Tätigkeitsschwerpunkte sieht, was einem Spaß macht, was man erreichen möchte. Hier helfen auch viele Angebote aus dem Coaching und der Karriereberatung, die Menschen wirksam im Berufsleben unterstützen. Schließlich geht es doch um nichts weniger als den Ort und die Tätigkeit, wo bzw. mit denen man den Großteil seiner Zeit verbringt.
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Frau Katharina Keßler
Äußere Laufer Gasse 9-11
90403 Nürnberg
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