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News, 30.11.2007
Betriebliche Altersvorsorge
Entgeltumwandlung bleibt steuerfrei
Das vom Bundestag am 08. November 2007 verabschiedete Gesetz zur Förderunge der zusätzlichen Altersvorsorge und zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch hat heute auch den Bundesrat passiert. Durch die unbefristete Verlängerung der Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung wird die betriebliche Altersvorsorge dauerhaft gestärkt.
Mit dem Gesetz zur Förderung der zusätzlichen Altersvorsorge und zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch haben Bundesregierung und Bundesrat wichtige Weichen zur Stärkung der privaten Altersvorsorge gestellt: Die Entgeltumwandlung bleibt auch in Zukunft von der Sozialversicherungspflicht befreit, das Lebensalter für die Unverfallbarkeit von arbeitgeberfinanzierten Betriebsrentenanwartschaften wird auf das 25. Lebensjahr gesenkt, und die Förderquote für Familien bei der Riester-Rente deutlich angehoben.

Während die Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung bisher bis Ende 2008 befristet war, wird diese nun in gleicher Form und Höhe wie bisher über 2008 hinaus unbefristet fortgesetzt. Die Tarifparteien erhalten damit Planungssicherheit. So laufen viele der bestehenden Tarifverträge zur Entgeltumwandlung wegen der bis dato geltenden Befristung der Sozialversicherungsfreiheit Ende nächsten Jahres aus. Die unbefristete Fortsetzung der Sozialversicherungsfreiheit schaffe nun, so das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, eine solide und dauerhafte Grundlage für die Förderung der betrieblichen Altersversorgung.

Ebenfalls günstig auf die Attraktivität der betrieblichen Altersvorsorge auswirken dürfte sich die Absenkung des Lebensalters für die Unverfallbarkeit von arbeitgeberfinanzierten Betriebsrentenanwartschaften. Um möglichst vielen Arbeitnehmern, insbesondere jungen Frauen, künftig ihre betriebliche Altersversorgung zu erhalten, wird die Altersgrenze mit dem neuen Gesetz vom 30. auf das 25. Lebensjahr abgesenkt. Die bisherige Regelung war vor allem für junge Frauen von Nachteil, die wegen Kindern vor diesem Alter aus ihrem Unternehmen ausscheiden und dadurch ihre Betriebsrentenanwartschaft verlieren.

Ein weiterer Bestandteil des Gesetzespakets ist die Erhöhung der Riester-Zulage für ab 2008 geborene Kinder von 185 auf 300 Euro. Damit übernimmt der Staat bei einer Einverdiener-Familie mit 30.000 Euro Durchschnittsverdienst von den 1.200 Euro Sparbeitrag für die Zusatzrente bei der Geburt eines Kindes 608 Euro. Die Förderquote Familien steigt im Zuge dessen auf über 50 Prozent. Kommt später ein zweites Kind hinzu, klettert der Anteil der staatlichen Unterstützung sogar auf über 75 Prozent (908 Euro). Für bereits vorhandene Kinder gibt es jährlich jeweils 185 Euro.

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