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News, 20.02.2019
BIP stagniert
Wachstum der Deutschen Wirtschaft gerät ins Stocken
Die deutsche Wirtschaft hat zum Jahresende stark an Fahrt verloren: Nachdem das deutsche Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal noch leicht geschrumpft war, hat sich die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal auf dem Niveau des Vorquartals stabilisiert.
Wachtumsimpulse kamen u.a. von der Bauwirtschaft. Im Februar hat sich jedoch hier laut ifo Geschäftsklimaindex die Stimmung, wenn auch auf nach wie vor hohem Niveau, stark eingetrübt.
Wachtumsimpulse kamen u.a. von der Bauwirtschaft. Im Februar hat sich jedoch hier laut ifo Geschäftsklimaindex die Stimmung, wenn auch auf nach wie vor hohem Niveau, stark eingetrübt.

Die deutsche Wirtschaft ist im vierten Quartal nur knapp an einer sogenannten „technischen Rezession“ vorbeigeschrammt. Hiervon sprechen Volkswirte, wenn die Wirtschaftsleistung eines Landes zwei Quartale in Folge rückläufig ist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) ermittelt hat, blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal, nachdem es im Vorquartal um 0,2 Prozent gesunken war, auf dem Niveau des Vorquartals stabil  (+/- 0,0 %).  Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten im Schlussquartal eigentlich wieder ein leichtes Anziehen der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent erwartet. Im Vorjahresvergleich erhöhte sich das BIP im vierten Quartal 2018 kalenderbereinigt um 0,6 Prozent. Auch hier blieb das Ergebnis unter den Erwartungen der Ökonomen (Prognose: + 0,8 %).

Im Gesamtjahr 2018 erhöhte sich die deutsche Wirtschaftsleistung damit gegenüber 2017 insgesamt um 1,4 Prozent (nach unten revidierte Erstprognose: + 1,5 %). Damit hat sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft deutlich verlangsamt: 2016 und 2017 hatte das deutsche BIP im Vorjahresvergleich noch jeweils um 2,2 Prozent zugelegt.

Wachstumsimpulse kamen im vierten Quartal vor allem aus dem Inland. So wurde im Schlussquartal 2018 deutlich mehr investiert als im Vorquartal, allen voran in Bauten, aber auch in Maschinen, Anlagen und technische Bauten. Auch der private Konsum zog dem Statistikamt zufolge etwas an, während die Konsumausgaben des Staates zum Jahresende deutlich geringer ausfielen als in den Monaten zuvor. Der deutsche Außenhandel lieferte dagegen keine Wachstumsbeitrag. Vorläufigen Berechnungen nach legten die Exporte in etwa gleich starkem Umfang zu wie die Importe, weshalb sich außenhandelsseitig im Vergleich zum Vorquartal kein Außenhandelsüberschuss ergab.

Die Zahl der Erwerbstätigen belief sich im vierten Quartal auf 45,2 Millionen. Das waren 507.000 beziehungsweise 1,1 Prozent Erwerbstätige mehr als im vierten Quartal 2017.

cs/Destatis; Bild: Nikguy / pixabay; Lizenz: CC0 Creative Commons

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