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News, 16.05.2013
BIP enttäuscht
Deutsche Wirtschaft nur mit Mini-Wachstum
Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal nur knapp an einer Stagnation vorbeigeschrammt. Allein die Kauflust deutscher Konsumenten verhalf dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu einem minimalen Plus.
Konjunkturstütze und Wachstumsmotor im ersten Quartal: die deutschen Verbraucher.
Konjunkturstütze und Wachstumsmotor im ersten Quartal: die deutschen Verbraucher.
Die deutsche Wirtschaft kommt erheblich langsamer in Schwung als zu Beginn des Jahres noch erwartet. Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorquartal lediglich um 0,1 Prozent gewachsen. Ökonomen hatten Medienberichten zufolge nach dem BIP-Einbruch im Schlussquartal 2012, als die deutsche Wirtschaft neuesten Daten zufolge um 0,7 Prozent geschrumpft war, preis-, saison- und kalenderbereinigt eigentlich ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. Wie das Statistikamt betonte, sei das schwache Wachstum allerdings auch auf die teils extreme winterliche Witterung im ersten Vierteljahr zurückzuführen.

Dass unterm Strich beim BIP ein Mini-Plus zu Buche stand, war fast ausschließlich einem Anziehen des privaten Konsums geschuldet. So legten die Konsumausgaben der Privathaushalte, nachdem sie im vorangegangenen Quartal gesunken waren, auf Quartalssicht wieder zu. Anders die Investitionen: Hier setzte sich der Abwärtstrend des Vorquartals mit einem weiteren Rückgang fort. Auch vom Außenhandel kamen dem Statistikamt zufolge keine nennenswerten Wachstumsimpulse. „Zwar wurden deutlich weniger Waren importiert als im Schlussquartal 2012, die Exporte waren aber ebenfalls rückläufig“, teilt die Behörde mit.

Auf Jahressicht verringerte sich die Wirtschaftsleistung allerdings. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 steht dem Statistikamt zufolge preisbereinigt im ersten Vierteljahr ein Rückgang um 1,4 Prozent zu Buche. Dem Bericht nach ist das Minus allerdings zum größten Teil kalenderbedingt. „Im Berichtsquartal standen weniger Arbeitstage zur Verfügung als ein Jahr zuvor, was vor allem auf das zurückliegende Schaltjahr und die Lage der Osterfeiertage zurückzuführen ist“, so die Behörde. Kalenderbereinigt unterschritt das BIP im ersten Quartal das Vorjahresniveau lediglich um 0,2 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen belief sich im ersten Quartal vorläufigen Berechnungen zufolge auf 41,5 Millionen. Das waren 293.000 Beschäftigte und Selbstständige bzw. 0,7 Prozent mehr als im ersten Vierteljahr 2012.
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