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News, 19.02.2016
BIP wächst weiter
Deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumspfad
Die deutsche Wirtschaft hat im Schlussquartal 2015 trotz rauer konjunktureller See ihr moderates Wachstum fortgesetzt. Motor des Wachstums des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) waren der private und öffentliche Konsum und ein Zuwachs der Investitionen, die das schwächere Ergebnis im Außenhandel mehr als kompensierten.
Eine Wachstumsmotor: die Bauwirtschaft, die von der Flüchtlingskrise und den Niedrigzinsen für Baukredite und der anhaltenden Flucht in Immobilieneigentum sowie der Flüchtlingskrise profitiert.
Eine Wachstumsmotor: die Bauwirtschaft, die von der Flüchtlingskrise und den Niedrigzinsen für Baukredite und der anhaltenden Flucht in Immobilieneigentum sowie der Flüchtlingskrise profitiert.
Die unverändert robuste Inlandskonjunktur hat das deutsche BIP im vierten Quartal 2015 weiter nach oben getrieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis erster Berechnungen mitteilte, produzierte die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal bereinigt um Preis-, Saison- und Kalendereffekte 0,3 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen als im dritten Quartal 2015. Damit blieb das Wachstumstempo im Vergleich zum Vorquartal konstant (3. Quartal: + 0,3 %). Zusammengenommen mit den BIP-Zuwächsen in der ersten Jahreshälfte, wo die deutsche Wirtschaftsleistung zwei Quartale in Folge sogar um 0,4 Prozent gewachsen war, ergibt sich damit insgesamt für das Gesamtjahr 2015 ein Wachstum des deutschen BIP um durchschnittlich 1,7 Prozent (kalenderbereinigt: + 1,4 %).

Zentrale Säule des Wachstums war wie im Vorquartal die Inlandskonjunktur. Wachstumstreiber waren hier vor allem weiter an Dynamik gewinnende öffentliche Konsumausgaben, die von der Flüchtlingskrise angetrieben wurden. Auch die privaten Konsumausgaben legten auf Quartalssicht noch einmal leicht zu. Weitere Wachstumsimpulse kamen von Seiten der Investitionen, wo vor allem die Bauinvestitionen deutlich höher ausfielen als im Vorquartal. Im Außenhandel fiel die Bilanz dagegen negativ aus. Hier schwächte sich sowohl die Ausfuhr- als auch Einfuhrdynamik deutlich ab, wobei die Exporte stärker an Fahrt verloren als die Importe. Damit ergab sich hier ein Negativbeitrag zum BIP.

Auf Jahressicht gesehen verzeichnete die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal preisbereinigt einen BIP-Zuwachs um 2,1 Prozent und damit eine stärkere Wachstumsdynamik als in den ersten drei Quartal (Q1: + 1,3 %; Q2: + 1,6 %; Q3: + 1,7 %). Berücksichtigt man allerdings dem Umstand, dass es im vierten Quartal 2015 zwei Arbeitstage mehr gab als im Vorjahresquartal, schwächte sich die Wirtschaftsleistung im Schlussquartal mit einem kalenderbereinigten Plus von nur mehr 1,3 Prozent auf Jahressicht leicht ab (Q1: + 1,2 %; Q2: + 1,7%; Q3: + 1,6 %).

Erbracht wurde die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2015 von 43,3 Millionen Erwerbstätigen. Das waren 412.000 Arbeitnehmer, Selbstständige und mithelfende Familienangehörige in Unternehmen mehr als im vierten Quartal 2014 und bedeutet einen Zuwachs der Erwerbstätigenzahl um 1,0 Prozent.

cs/Destatis; Bild: berggeist007 / pixelio.de
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