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News, 17.01.2013
Business Intelligence
Strategische Unternehmenssteuerung der nächsten Generation
Die Anforderungen an Business Intelligence (BI) sind in den letzten 20 Jahren stark gestiegen. Entscheider benötigen heute für eine effiziente Unternehmenssteuerung mehr und fundiertere Informationen. Information Builders hat die fünf wichtigsten Bausteine einer strategischen Unternehmenssteuerung von morgen zusammengestellt.
Abseits betriebswirtschaftlichen Analysen immer wichtiger: das Erfassen von Meinungen und Trends in Social Media.
Abseits betriebswirtschaftlichen Analysen immer wichtiger: das Erfassen von Meinungen und Trends in Social Media.

Während Entscheidungen von Unternehmen früher in erster Linie auf Intuition, Erfahrungswerten und Mutmaßungen beruhten, liefern heute Business Intelligence (BI)-Systeme Entscheidern qualifizierte Daten, Statistiken und Analysen zur Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren und zum Status Quo. Wie der BI-Anbieter Information Builders berichtet, genügt das heutzutage allerdings nicht mehr. „Unternehmen müssen weit schneller und flexibler auf aktuelle Daten, Entwicklungen und Trends reagieren. Voraussetzung dafür ist die Anwendung zusätzlicher Technologien und Verfahren, um die Datenbasis zu verbreitern und Einflussfaktoren einzubeziehen, die bislang übersehen wurden“, so Information Builders. Unternehmen, die sich dahingehend zukunftsfähig aufstellen möchten, sollten dem BI-Hersteller nach vor allem in den folgenden fünf Feldern Weichen stellen.

1. Prognostische Analyse und Modellierung nutzen

Die prognostische Analyse und die Modellierung stellen Beziehungen zwischen den unterschiedlichsten Einflussfaktoren her und liefern Erkenntnisse darüber, welche Kombination dieser Wirkkräfte ein gewünschtes Ergebnis beeinflussen kann. Aus einer Vielzahl von Faktoren erzeugt die Methodik der prognostischen Analyse und der Modellierung ein Bild davon, was am wahrscheinlichsten passieren wird, wie das Best-Case-Szenario aussieht und welche Maßnahmen zum Erfolg führen können. Unternehmen richten den Blick in die Zukunft und erhalten Erkenntnisse über neue Geschäftsansätze.

2. Mehr externe Daten einbeziehen

Jede Form der prognostischen Analyse und Modellierung ist von der Quantität und Qualität der verfügbaren Daten abhängig. Viele Unternehmen verfügen bislang über keine historischen Informationen außerhalb ihrer eigenen Organisationsgrenzen. Aber gerade solche externen Daten können einen erheblichen Einfluss auf die Prognose-Ergebnisse haben. Durch die Einbeziehung externer Datenquellen und Informationen (etwa Geo- und Wetterdaten) lassen sich Entscheidungsfindungsprozesse auf eine zuverlässigere Basis stellen.

3. Meinungen im Social Web aufgreifen

Es ist enorm wichtig für Unternehmen herauszufinden, was Kunden und Interessenten über ihre Produkte, Dienstleistungen und Marketingkampagnen denken. Sie müssen in der Lage sein, die öffentliche Meinung nahezu in Echtzeit zu erfassen. Über eine Sentiment-Analyse in den sozialen Netzwerken finden Unternehmen heraus, wie andere Menschen auf Aktionen reagieren, und zwar viel schneller und zuverlässiger als über die in der Marktforschung übliche reine Befragung von Fokusgruppen.

4. Bessere Entscheidungen mit großen Datenmengen

Die prognostische Analyse und die Modellierung verwenden Big-Data-Technologien zur Aufbereitung immer größerer, oft in Echtzeit auszuwertender Datenmengen. Datenqualitäts-Tools helfen dabei, Informationen aus verschiedenen Systemen zu korrelieren, damit nur "korrekte Daten" in die Analysen einfließen. Blog-Beiträge und soziale Netzwerke sind wichtige Datenquellen und können enorme Textmengen enthalten. Die Nutzung von Sensor-Daten von intelligenten Verbrauchszählern in Gebäuden oder RFID-Chips in Lagern beispielsweise tragen dazu bei, Geschäftsabläufe zu verbessern. Allerdings sind dadurch die zu analysierenden Datenmengen auch drastisch angestiegen. Der mobile Kanal (Stichwort Location-based Daten) schließlich hat eine völlig neue Datenkategorie hervorgebracht, die von Klicks in Apps bis zu Mobil-Transaktionen reicht.

5. Mobiler Kanal beeinflusst Entscheidungen

Smartphones und Tablets erfüllen zwei wichtige Funktionen: Erstens versorgen Apps die Mitarbeiter jederzeit und überall mit Informationen. Mit mobile BI stehen unternehmenskritische Informationen jederzeit und an jedem Ort zur Verfügung. Zweitens sind moderne mobile Endgeräte auch als Sensoren einsetzbar, die orts- und kontextbezogene Rückmeldungen von einer Vielzahl von Berührungspunkten in Echtzeit liefern. Wenn Unternehmen diese Informationen mit anderen Datenquellen kombinieren und darauf Analysefunktionen anwenden, ergibt sich ein völlig neues Bild von Märkten, Interessenten und Kunden.

"Das Businessumfeld ist heute von einem beschleunigten Wandel und zunehmender Komplexität geprägt. Daher genügt es nicht mehr, sich mit den Ereignissen von gestern zu beschäftigen, um daraus Handlungsanweisungen für heute abzuleiten", sagt Klaus Hofmann zur Linden, Technical Manager Germany bei Information Builders. "Wollen Unternehmen fit für morgen sein, müssen sie aktiv eingreifen, sie müssen Trends beeinflussen und sie nicht nur nachvollziehen. Genau darum geht es bei der strategischen Unternehmenssteuerung der nächsten Generation."

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