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Pressemitteilung

Auszeichnung: Mestemacher KITA-Preis für Bärcheninsel

Hohe pädagogische Qualität, geschlechtergerechte Erziehung und Rahmen­bedingungen, die Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern bieten die Kindertageseinrichtungen, die jetzt die Auszeichnung Mestemacher-KITA-Preis 2009 erhielten.
(PM) Stuttgart, 14.01.2010 - Stuttgart (eos) - Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die eigenen Beschäftigten zu verbessern, etwas für den Stadtteil zu tun und Kinder früh bestmöglich zu fördern: Für diese Ziele setzen sich Stuttgarter Unternehmen bereits seit 1992 ein, als sie den Trägerverein KiND e.V. Stuttgart und 1994 dann die erste Kindertageseinrichtung, die Kita "Bärcheninsel" im Lambertweg in Vaihingen-Dürrlewang, ins Leben riefen. Der Verein ist inzwischen auf über 25 Mitglieder angewachsen und trägt heute sechs ganztags geöffnete Kinderhäuser in Stuttgart. Dass der Zusammenschluss unter Geschäftsführung der Stuttgart Konzept-e für Bildung und Soziales seine Ziele konsequent und mit hoher Qualität umsetzt, belegt jetzt eine Auszeichnung: Das Kinderhaus "Bärcheninsel", das 100 Kinder zwischen vier Monaten und zehn Jahren betreut, nahm am Dienstag den zweiten Preis und 5.000 Euro im Rahmen des Mestemacher KITA-Preises 2009 entgegen.
Jährlich insgesamt 16.750 Euro für vorbildliche Kindertagesstätten
Ulrike Detmers, Professorin der Betriebswirtschaft und Mitglied der Geschäftsführung sowie Gesellschafterin der Gütersloher Vollkornbäckerei Mestemacher, lobt den mit jährlich 16.750 Euro dotierten Preis seit 2001 jeweils in einer anderen Stadt bzw. Region Deutschlands aus. 2009 konnten sich Stuttgarter Kindertageseinrichtung bewerben, deren Konzept und Pädagogik die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert und eine geschlechtergerechte Erziehung umsetzt. Außerdem bewertete die Jurorin anhand eines umfangreichen Fragebogens sowie eines persönlichen Besuchs vor Ort die nachhaltige Qualität der pädagogischen Arbeit und das Engagement der Erzieherinnen und Erzieher. Neben der "Bärcheninsel" zeichnete Detmers das "Anna-Haag Mehrgenerationenhaus" in Stuttgart-Bad Cannstatt, Seniorenzentrum, Bildungs- und Kindertagesstätte, mit dem ersten (7.500,- Euro) und die Eltern-Kind-Initiative "Rasselbande e.V." in der Reuchlinstraße im Stuttgarter Westen mit dem dritten Platz (2.500,- Euro) aus. Sieben weitere Einrichtungen erhalten jeweils 250,- Euro.
Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
"Wir freuen uns sehr über diesen Preis und sehen ihn als eine Bestätigung für unser Kinderbetreuungsengagement und unseren Einsatz für eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie", sagte KiND e.V. Stuttgart-Vorstand Siegbert Lapp, Geschäftsführer von Lapp Kabel in Stuttgart-Vaihingen. "Unser Verein, der Hand in Hand mit der Stadt Stuttgart betriebsnahe aber öffentliche, das heißt für alle zugängliche, Kindertagesbetreuungsangebote ins Leben ruft, ist ein gutes Beispiel dafür, wie Unternehmen und Kommunen beim dringenden Ausbau der Kinderbetreuung kooperieren können."
Pädagogisches Konzept "element-i"
Carola Kammerlander, Pädagogische Geschäftsführerin bei Konzept-e unterstrich die besondere pädagogische Konzeption der KiND e.V.-Kinderhäuser: "Wir arbeiten nach dem eigenen pädagogischen Konzept 'element-i'. Das 'i' im Namen steht für Individuum, Interessen und Interaktion. Das heißt konkret: Wir sehen das einzelne Kind in seiner Einzigartigkeit, setzen bei seinen Interessen und Fähigkeiten an und gehen auf dieser Basis mit ihm in einen Austausch, der beide Seiten bereichert und dem Kind neue Möglichkeiten für seine individuellen Lernwege aufzeigt." Dem Konzept liegt ein Bild vom Kind als aktivem Selbstlerner zu Grunde, das Erwachsene, andere Kinder und eine anregungsreiche, gestaltete Umgebung als wichtige Feedback- bzw. Impulsgeber für seine Lernprozesse benötigt. Die Kinder beginnen den Tag in der Einrichtung daher mit einer Kinderkonferenz, in der sie ihre Wünsche und Pläne besprechen und Themenschwerpunkte für den Tag aushandeln. In einer sogenannten "Intensivphase" arbeiten sie in den unterschiedlichen Funktionsräumen der Einrichtung, zum Beispiel dem Bauzimmer oder dem Atelier, an den selbst gewählten Themen.
Neue Rolle für Erzieherinnen und Erzieher
"In der Praxis macht das die Erzieherinnen und Erzieher zu Lernbegleitern der Kinder, die weniger vorgeben, als vielmehr aufgreifen, was von den Kindern kommt. Das heißt auch, dass sie ihnen beim ausgestalten ihrer Rolle alle Freiheiten zubilligen und sie nicht in feststehende Geschlechterstereotype drängen", betonte Kammerlander. "Die 'element-i'- Pädagogik, die wir kontinuierlich weiter entwickeln, verlangt unseren pädagogischen Fachleute - wir beschäftigen in allen Teams ganz bewusst immer auch Männer - viel ab. Sie sind gefordert überkommene Denkmuster zu durchbrechen sowie die eigene Biografie und das daraus resultierende erzieherische Handeln zu durchdenken. Das ist ein schwieriger und fortlaufender Prozess." Um ein hohes Qualitätsniveau zuverlässig zu halten, etablierte Konzept-e daher ein aus mehreren Bausteinen, zum Beispiel einem Qualitätszirkel und einem Rotationsverfahren, bestehendes Qualitätssicherungssystem und arbeitet im Moment an dessen Zertifizierung."
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Die Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH ist 2004 aus der 1988 gegründeten Konzept Unternehmensberatung hervorgegangen und ist Consultant für betriebliche Fragestellungen. In den letzten Jahren spezialisierte sich Konzept-e auf die ...
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