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Auf den Spuren prominenter Gäste am Gardasee

Urlaub am Gardasee - für viele der Inbegriff von italienischer Lebensart und Erholung im besonderen Ambiente. Zunehmend auch Ziel von Klassen- und Kursfahrten. Lassen sich doch hier Themen aus dem Unterricht wunderbar mit Sport und Spaß verbinden.
(PM) Dippoldiswalde, 13.09.2010 - Schließlich haben hier schon Staatsmänner, Dichter und Denker, Maler und Adlige Inspiration und Entspannung gesucht und gefunden. Wandeln Sie auf deren Spuren und erleben Sie die Faszination des Gardasees.

Der Gardasee und seine Umgebung sind einfach einzigartig. Der längste See Italiens entstand vor Millionen Jahren in einer Rinne, die von einem der großen Gletscher im Pleistozän gebildet wurde. Die Ufer säumen zum einen sanfte Hügel und zum anderen schroffe Felsen und schneebedeckte Gipfel. Im einzigartig milden, fast mediterranen Mikroklima gedeihen immergrüne Zypressen, Oliven- und Zitronenbäume, Wein, Pinien, Oleander und Mimosen. Historische Städtchen und Dörfer mit verwinkelten Gassen und kleinen Häfen, schönen Villen, Kirchen und Kastellen laden an den Ufern und auf den Hügeln zum Bummeln und Besichtigen ein. Schon die Römer wussten dieses besondere Fleckchen Erde zu schätzen und ließen sich prächtige Villen und Gärten errichten und suchten hier Erholung.

Aber nicht nur ein Ort der Erholung ist der Gardasee, sondern auch ein Ort der Inspiration für so manchen Künstler gestern wie heute. Besonders Schriftsteller sind der Faszination und dem Flair des Lago di Garda erlegen. Auch zahlreiche andere prominente Persönlichkeiten suchten und suchen hier immer wieder Entspannung. Zahlreiche Autoren verarbeiteten ihre Erlebnisse oder besondere Orte in ihren Geschichten, Gedichten, Romanen oder Erzählungen. William Shakespeare z. B. ließ seine Liebesgeschichte von Romeo und Julia in Verona, im Süden des Gardasees spielen. Michel de Montaigne fertigte schon 1580/81, lange vor Goethe und Heine, in seinen Tagebüchern einen Reisebericht über seinen Aufenthalt am Gardasee an.

Goethe bereiste den Gardasee währen seiner Italienreise 1786 bis 1788. Unter dem Decknamen Filippo Miller verbrachte er einige Zeit in Torbole. Seine Tagebuchaufzeichnungen dienten später vielen als einer der ersten Reiseführer in die Region. In Malcesine wurde Goethe sogar beinahe festgenommen. Man vermutete, er sei ein österreichischer Spion. Nur mit viel Überredungskunst und Überzeugungskraft konnte er sich aus der Situation retten. Ausführlich beschreibt er diese Begebenheit in seiner später veröffentlichten Italienischen Reise.

Thomas Mann war vom Varone-Wasserfall (Grotta Cascata) nachhaltig beeindruckt und beschrieb seine Erlebnisse im „Zauberberg“. Auch heute noch stehen die Besucher, wie einst er, fasziniert vor diesem überwältigenden Naturschauspiel, bei dem aus hundert Metern Höhe Wassermassen mit lautem Getöse durch eine Felsspalte bis zum Fluss Verone hinabstürzen. Auch Kaiser Franz Josef von Österreich oder Friedrich Nietzsche, der 1880 für einen Monat am Gardasee weilte, bewunderten das Naturerlebnis. Sie alle wohnten in Riva del Garda, dem nördlichsten Punkt des Sees. Franz Kafka ließ sich 1917 von dem mittelalterlichen Städtchen mit den kleinen Gassen und dem schiefen Apponale-Turm ebenso inspirieren, wie vor ihm auch Heinrich Mann. Der weilte offensichtlich öfter am Gardasee, denn seinen Aufenthalt von 1903 auf der Punta San Vigillo verarbeitete er schließlich in seinem Roman „Die Jagd nach Liebe“.

Der deutsche Dichter Paul Heyse, im Jahr 1910 als erster Deutscher mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet, verbrachte zwischen 1868 und 1910 mehrere Winter in Gardone Riviera und ebenfalls auf der Punta San Vigillo. 1902 veröffentlichte er die „Novelle vom Gardasee“. Die Punta San Vigillo ist eine kleine vorspringende Landzunge mit einer Renaissance-Villa, umgeben von einem großzügigen Park mit Zypressen, Blumen und Zitronenhainen, einem kleinen Kirchlein, einem Hafen und einem kleinen, aber sehr noblen Hotel. Seit 1538 finden hier prominente Gäste einen Ort der Ruhe und Muße sowie Dichter, Denker und Maler eine Quelle der Inspiration. Neben Heinrich Mann und Paul Heyse waren auch Winston Churchill, Siegmund Freud, Richard von Weizsäcker und Roman Herzog, Prince Charles sowie weitere europäische Könige, Prinzen und deren Gespielinnen hier zu Gast. Der spätere deutsche Nobelpreisträger Otto Hahn verbrachte 1913 seine Flitterwochen mit der Malerin Edith Junghans an diesem beschaulichen Ort.

Im malerischen Städtchen Limone mit seinen verwinkelten und verträumten Gässchen, sind die Bewohner besonders stolz auf ihren berühmtesten Gast, den norwegischen Dramatiker Henrik Ibsen. 1883 wohnte er in der Residence San Luigi. Die Zimmer können heute besichtigt werden.

Auch das Grand Hotel Gardone Riviera wissen viele prominente Gäste zu schätzen. Winston Churchill weilte auch hier gerne und genoss es, die wunderbare Umgebung des Hotels zu malen. Schriftsteller wie Vladimir Nabokov oder Somerset Maugham genossen die Ruhe und arbeiteten hier an ihren Werken.

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Ab 1890 fuhr der Ur-Urgroßvater der jetzigen Führungsgeneration, Franz- Josef Tausche (tatsächlich ein Namensvetter des Kaisers!) als junger Mann auf der Postkutsche zwischen Leitmeritz (Litomerice - der Garten Böhmens) und ...
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