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ANUGA 2015 – vegane Küche, food to go und Superfood oder die heimlichen Stars der Messe

Vom 10.-14. Oktober findet sie wieder im Zwei-Jahres-Rhytmus in Köln statt: Die 33. ANUGA als weltgrößte Food-Messe mit mehr als 7000 Ausstellern aus 108 Ländern erwartet 155000 Fachbesucher in diesem Jahr.
(PM) Köln, 11.10.2015 - Die hart umkämpfte Lebensmittelbranche verzeichnete in 2015 einen Umsatzverlust von 4,4% im ersten Halbjahr 2015. Dem will die Branche nun gegensteuern mit veganen Lebensmitteln, Gesundheitsprodukten – dem sogenannten Superfood – Gourmet-Speisen und fair gehandeltetn Lebensmitteln.

“Food to go“ steht hoch im Kurs in diesem Jahr, denn laut einer repräsentativen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung GfK nehmen immer mehr Menschen ihr Essen mit und verzehren es unterwegs. Grund für die mangelnde zeit für Kochen und Essen ist das veränderte Berufsleben der letzten Jahre. Auch die Zeit zum Einkaufen fehlt laut GfK, wodurch der Online-Handel mit Lebensmitteln deutlich an Bedeutung gewonnen hat. Der Anteil des Segments "Lebensmittel und Drogerieartikel" am gesamten Online-Umsatz des Handels werde sich bis 2025 von acht auf 16 Prozent verdoppeln, heißt es in einer Studie mit dem Titel "E-Commerce - Wachstum ohne Grenzen?" . Da ist es kaum verwunderlich, dass sich im Segment „Food to go zahlreiche Hersteller auf der ANUGA tummeln, ob Pesto im Portionsbecher oder japanische Pfannengerichte, bei denen nur noch eine Zwiebel hinzugefügt werden muss, Cup-Cakes aus der Mikrowelle, die nur eine Zugabe von Wasser benötigen– an Ideen mangelt es nicht. Aber auch im Bereich Getränke tut sich hier etwas. Ein glutenfreies Bier aus Polen oder ein Hersteller mit einem „premium-wine to go“, der ein Glass weiß-rot- oder rosé-Wein in ansprechender Form, verschlossen mit einem Plastikdeckel, direkt zum Genuss bereit anbietet – jederzeit und überall.

Mehr Im Trend liegend als je zuvor sind außerdem vegetarische und vegane Produkte. Bereits elf Millionen Anhänger verzeichnet diese Form des fleischlosen Verzehrs. Laut Dietmar Eiden von der Koelnmesse sind dadurch 1000 Aussteller auf der ANUGA mit veganen Produkten vertreten. Ohne Gluten, Laktose und Glutamat. Vegan, vegetarisch, halal und koscher, die Beschreibung auf den Lebensmitteln ist detaillierter und breitgefächerter geworden. Neue Formen der Produktzusammensetzung finden zunehmend Anhänger und kreative Köpfe, die sie in die Welt setzen. „Helga“ die Limonade aus Süßwasseralge mit Geschmack nach Tee und Heu, die den Tagesbedarf an Vitamin B12 deckt, wurde als einer der Top-Trend-Produkte von der ANUGA ausgewählt. Cola mit Stevia statt Zucker, laktosefreier Joghurt mit blauer Süßlupine, Gesundheits-Honig aus Rumänien, Smoothies in Riegelform mit Spinat und Moringa-Pflanze, Gluten- und Laktosefreie Chips, Kümmelbraten als veganer Brotaufstrich oder ein Hühnerfleisch-Eis mit der Geschmacksrichtung Ananas oder Estragon eines Schweizer Herstellers oder schwarze Brötschen mit 1% Asche-Anteil als Verdauungs-Förderer gehören ebenso zu den aktuell vorgestellten Nahrungsmittel-Trends, wie ein vitaminreicher Apfel-Energie-Drink aus der Schweiz mit sanftem Belebungs-Modus oder getrocknetes Kau-Feisch mit hohem Nährwert für Sportler. Der Produkttrend „Free from“ ist stärker zu erkennen denn je in diesem Jahr. 8,6 Prozent aller neuregistrierten Lebensmittel im ersten Halbjahr 2015 waren Gesundheitsprodukte, so die Datenbank Innova Market Insights.

Auch im Sektor Gourmet tut sich was. Da kommt zum Beispiel ein Rindfleich-Hersteller aus dem spanischen Galicien mit Spitzen-Fleisch aus rein ökologischem Anbau daher und versucht sich auf dem deutschen Markt zu etablieren, hier zeigt ein dänischer Pralinen-Hersteller Vollmilch-Schokoladen-Trüffel für den exklusiven Geschmack und ein Berliner Likör-Produzent versucht mit süß-fruchtigem Safran-Likör in das obere Marktsegment einzusteigen. Organische-Teesorten mit einer breiten Palette von mehr als 40 Sorten offeriert ein französischer Tee-Veredeler aus der Gegend um Marseille, der Wert auf höchste Qualität legt, so zum Beispiel bei eine usbekischen Tee-Sorte mit Pistazien und Bergamon.

Den Zucker zum Tee liefert ein saudi-arabischer Produzent, der die Süße in acht verschiedene Formen zum Anhängen an die Tasse herstellt. Glücklich-machende Marmelade im oberen Pressegment liefert ein mexikanische Marmeladenhersteller. An kreativen Konzepten mangelt es auch im Segment der Gourmet-Produkte nicht.

Fair gehandelt gibt es auf der Anuga unter anderem Zartbittercreme, Olivenöl und Barbecuesauce. Grund ist die gestiegene Nachfrage nach Fair-gehandelten Produkten seit 2014. Die meisten neuregistrierten Produkte in diesem Segment waren dabei Schokolade, Fisch und Meeresfrüchte sowie Kaffee.

Die Fülle an Neuheiten verspricht jedenfalls eines ganz deutlich: Die Branche wandelt sich und ist im Aufbruch. Innovation statt Stagnation, Kreativität statt Einfallslosigkeit und Beharren auf Hergebrachtem kennzeichnen die ANUGA in diesem Jahr mehr denn je und bringen frischen Wind in die Lebensmittel-Industrie.

Bilder zur Messe: picasaweb.google.com/100750188354467086606/Anuga2015
Fotos: Philip Duckwitz
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ANUGA 10.-14.10.2015 veranstaltet von: Koelnmesse GmbH Messeplatz 1, 50679 Köln Die Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung ANUGA ist die weltweit führende Ernährungsmesse für Handel und ...
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