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Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
Pressemitteilung

Was heißt denn bitte ausgewogen?

(PM) , 13.03.2009 - Aachen (fet) – „Ernähren Sie sich ausgewogen!“ Diesen Satz hat wohl schon so mancher Patient, der mit Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten oder Herz-Kreislauf-Beschwerden in die Praxis kommt, von seinem Arzt gehört. Und auch der Abnehmwillige kennt den Aufruf aus Zeitschriften und Ratgebern. Doch wie sieht diese allgemeingültige Empfehlung überhaupt aus?

In erster Linie geht es darum, pflanzliche und tierische Lebensmittel richtig zu kombinieren, um den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Das klingt schwer, ist es aber nicht. Wer zwei bis drei Portionen Gemüse am Tag isst, sichert sich bereits wichtige Vitamine, Mineral- sowie Ballaststoffe bei nur wenigen Kalorien. Wertvolles Öl aus Olive, Raps oder Walnuss hilft nicht nur bei der Aufnahme fettlöslicher Vitamine in den Körper. Es liefert auch ein optimales Spektrum an Omega-3-Fettsäuren, die besonders für den Aufbau der Nervenzellen wichtig sind. Eiweiß aus Fisch, Fleisch oder Milchprodukten komplettiert den Nährstoffmix. Dabei bringt jede Gruppe noch besondere Extras mit. Seefisch enthält neben Omega-3-Fettsäuren viel Vitamin D und Jod – Nährstoffe, von denen wir zu wenig aufnehmen. Fleisch liefert Eisen, mit dessen Hilfe die roten Blutzellen Sauerstoff transportieren und unsere Zellen vor dem Ersticken bewahren. Milchprodukte sind reich an Calcium, das für die Knochenstabilität und viele zelluläre Prozesse unerlässlich ist. Enthielt die Mahlzeit alle notwendigen Bausubstanzen, ist der Körper zufrieden und für lange Zeit satt.

Sättigungsbeilagen hingegen halten wenig, was sie versprechen. Diese stopfen den Magen für eine gewisse Zeit, sättigen aber nicht langanhaltend. Besonders Weißmehlprodukte enthalten überwiegend Stärke, welche dem Hochleistungssportler zwar viel Energie, dem Stubenhocker allerdings nur überflüssige Pfunde bringt. Wer trotzdem nicht auf Beilagen verzichten will, greift besser zur nährstoffreicheren Variante, wie Naturreis, Pellkartoffeln oder Vollkornbrot. Doch auch hier gilt das Motto: weniger ist manchmal mehr.

Bei Fertigprodukten ist noch weniger noch besser. Diese sind zwar faszinierende Zeugnisse dafür, was mit Chemie und Technik möglich ist. Für Figur, Gesundheit und Gourmetgaumen sind die Kunstgerichte auf Dauer allerdings völlig ungeeignet. Kleine Sünden, ob nun süß oder vom Schnellimbiss, sind dennoch erlaubt. Der Körper verzeiht diese eher, als die berüchtigten Heißhungerattacken bei ständigem Verzicht.

Welche Lebensmittel wie oft auf Ihrem Einkaufszettel stehen sollten, veranschaulicht die FET-Ernährungspyramide auf www.fet-ev.eu.

Redaktion: Christine Langer

Kontakt:
Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
Frau Christine Langer
An den Frauenbrüdern 2, 52064 Aachen
Tel.: 0241 - 96 10 316
Fax.: 0241 - 96 10 322
presse@fet-ev.eu
www.fet-ev.eu
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