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Schmerzfrei Schwingen

Sportheil-Chiropraktiker Rainer Thiele: Golfer sollten grundsätzlich Beckenschiefstand prüfen lassen
(PM) München, 05.08.2015 - Untersuchungen zeigen, dass mehr als 50 Prozent der Freizeitgolfer regelmäßig mit Beschwerden auf den Platz gehen. „Die Ursache liegt meist im Becken – zwei von drei Patienten mit Golfverletzungen weisen einen Beckenschiefstand auf“, betont der Münchner Sportheil-Chiropraktiker Rainer Thiele, der mit seiner manuellen Therapie schon vielen Golfern die Schmerzen genommen hat. „Bleibt ein Schiefstand unbehandelt, hat dies meist fatale Folgen für den Sportler.“

Zwar könne ein Beckenschiefstand angeboren sein, gehe bei den meisten Menschen jedoch von einer Blockade im Iliosakralgelenk aus. „Dieses Gelenk verbindet die Beckenschaufeln mit dem unteren Teil der Wirbelsäule und hat – gehalten durch Beckenring und Bandstrukturen – eine stabilisierende Funktion“, erklärt Rainer Thiele. „Es ist eine wichtige Schaltstelle im Skelett.“

Kommt es durch einseitige Bewegungsmuster wie im Golfsport, Verletzungen oder Unfälle zu einer Blockierung, werden laut Thiele die Bänder des Iliosakralgelenkes verstärkt belastet, die stabilisierende Muskulatur verspannt sich, Schmerzen treten auf. „Da sich der Ansatzpunkt im Hüftgelenk verschiebt, zeigt sich eine funktionelle Beinlängendifferenz, die auf Röntgenbildern sofort sichtbar ist. Die gesunde Statik des Körpers ist gestört.“

„Die Ursache sitzt meist ganz woanders als das Symptom“, berichtet Thiele aus seiner Praxis. „Tatsache ist, eine Blockade im Becken führt zu Schmerzen an Schultern, Rücken oder zu einem Golfellenbogen.“ Leider werde das Iliosakralgelenk bei der Diagnosestellung und Behandlung von Golfverletzungen meist vernachlässigt – mit schmerzhaften Folgen: Wird ein Beckenschiefstand mit einer funktionellen Beinverkürzung mit einem Fersenkissen oder einer Absatzerhöhung behandelt, werden die vorhandenen Beschwerden noch verstärkt“, warnt Thiele.

Ein Chiropraktiker geht der Ursache auf den Grund

Begibt sich der Golfer in eine chiropraktische Behandlung, werden laut Thiele nicht die Symptome bekämpft oder weggespritzt, sondern die Ursachen beseitigt. „Alle Körperfunktionen stehen miteinander in Verbindung, die gesamte Steuerung erfolgt über die Nerven – mit dem Rückenmark als wichtigste Verbindung in der Wirbelsäule. Wird diese Verbindung an irgendeiner Stelle gestört, kommt es zu Blockaden, der Körper gerät aus dem Gleichgewicht und reagiert mit Schmerzen.“ Dabei sei der menschliche Körper generell sehr geduldig und stets darauf bedacht, Fehlstellungen auszugleichen und sich selbst zu heilen. „Das mag eine Zeit lang gelingen, doch irgendwann ist die Belastung so groß, dass die Kompensation zusammen bricht.“

Der Behandlungsablauf

Rainer Thiele: „Vor einer Behandlung steht eine exakte Diagnose auf dem Programm. Die Vorgeschichte und Lebenssituation des Patienten werden dabei ebenso berücksichtigt, wie genaue Auswertungen von Röntgenbildern und MRT-Aufnahmen. Durch 3-D-Vermessungen und eine genaue Überprüfung der statischen Körperverhältnisse, können eventuell vorhandene Fehlstellungen festgestellt werden. Diese Ungleichgewichte an der Wirbelsäule werden vom Chiropraktiker durch modernste Technik und spezielle Grifftechniken, die individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt sind, korrigiert. Der Körper bekommt Hilfe zur Selbsthilfe: Blockaden lösen sich, Nervenimpulse fließen, die Selbstheilungskräfte werden aktiviert, der Organismus kommt wieder ins Gleichgewicht. Die Ursache eines Schmerzes wird beseitigt.“

Unbehandelt führt ein Schiefstand meist zum künstlichen Hüftgelenk

Ein unbehandelter Beckenschiefstand könne dagegen zu weiteren gesundheitlichen Verschlechterungen führen. „Bei einer funktionellen Beinlängendifferenz muss das kürzere Bein ein Mehrgewicht von bis zu zwölf Kilo tragen, das auf das Hüftgelenk wirkt. Der Körper merkt den Mehrdruck, möchte stabilisieren und setzt Kalk ab. Durch die dadurch entstehende Reibung kommt es häufig zu einer entzündlichen Arthritis und schließlich zu einer Arthrose. Ein künstliches Hüftgelenk ist dann meist unumgänglich.“

Grundsätzlich rät Thiele allen Golfspielern zur Überprüfung eines eventuell vorhandenen Beckenschiefstandes und weiterer Fehlstellungen. Damit Patienten im Rahmen einer chiropraktischen Behandlung in sicheren Händen sind, weißt Rainer Thiele darauf hin, bei der Wahl einer Praxis auf entscheidende Qualitätskriterien zu achten. Eine Ausrichtung nach den WHO-Richtlinien (Weltgesundheitsorganisation) garantiere dem Patienten eine hohe Qualifikation der Therapeuten, langjährige Erfahrung und einen entsprechenden Qualitätsstandard.
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ZUM AUTOR
ÜBER CHIROPRAKTIK/OSTEOPATHIE RAINER THIELE, MÜNCHEN

Rainer Thiele, M.A. Seit 1998 niedergelassener Heil-, Chiropraktiker mit Abschluss als Chiropraktiker nach den WHO Richtlinien für Chiropraktik. Mehrjährige osteopathische Ausbildung und sportheilkundliche Ausbildung an der Deutschen Paracelsus Schule in München.
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