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Rutscher und Laufräder bereiten Kinder optimal aufs Radfahren vor – doch nur 3 von 10 Laufrädern sind sicher.

(PM) Berlin, 29.02.2012 - Im Laufe eines Kinderlebens stehen ab dem ersten Moment viele Kaufentscheidungen an. Welches Stillkissen soll ich kaufen? Gibt es zuverlässige Windeln alternativ zum teuren Marktführer? Welche Pflegeprodukte sind unbedenklich? Welches Kinderbuch ist empfehlenswert? Welcher Kindersitz sorgt für Sicherheit? Welche Kleidung ist schadstofffrei? Welches Spiel ist spannend und gleichzeitig pädagogisch wertvoll? Mit welchem Dreirad oder Rutscher mache ich mein Kleinkind mobil?

Bei der Beantwortung dieser Fragen ist auf Verbraucherorganisationen wie Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST Verlass. Durch ihre Untersuchungen und Gegenüberstellungen wird uns Endverbrauchern ein großes Stück Unsicherheit genommen, welche Produkte gut sind und welche nicht. Die Hürde ist dann eigentlich nur noch, das Testergebnisse im Moment der Kaufabsicht auch parat zu haben.

Der Online-Dienst www.top-kidparade.com bietet einen nützlichen Service. Er sammelt Testergebnisse auf breiter Ebene und informiert kostenlos, welche Produkte empfohlen werden.

In der aktuellen Ausgabe geht’s um Laufräder!

ÖKO-TEST hat es sich im März 2012-Heft zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit von Laufrädern zu überprüfen.
Getestet wurden 10 Exemplare unterschiedlicher Bauart: mit Bremse, ohne Bremse, aus Holz, aus Alu, mit Federung und so weiter. Die Bezugspreise lagen zwischen 24,99 € und 169,00 €.

Im Test kam es auf die Unbedenklichkeit von Inhaltsstoffen und die Alltagstauglichkeit der Modelle an. Bei der Endnote wurde das Ergebnis der Praxisprüfung mit 70% gewichtet, da das Laufrad in erster Linie sicher und angenehm zu fahren sein muss.

Sind günstige Laufräder sicher genug?

Ein Laufrad wird gesetzlich als Spielzeug geführt. Damit ist es dem Hersteller nach Erfüllung von Mindeststandards selbst überlassen, wie stabil er das Rad baut. Da Kunden oft nach billiger Ware suchen, werden viele Produkte primitiv, schnell und kostengünstig produziert. Dabei wundert es nicht, wenn das Endergebnis „mangelhaft“ oder gar „ungenügend“ ausfällt.

Größere Qualitäts- und Sicherheitsmängel wurden diesmal bei jedem getesteten Laufrad unter 66,00 € festgestellt. Also besser Finger weg von den günstigen Laufrädern.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

- Einfaches Auf- und Absteigen wird durch einen tiefen Rahmendurchstieg ermöglicht.
- Ein Trittbrett ermöglicht das Abstellen der Füße und Nutzung des Laufrades als Roller.
- Der Sattel muss auf die Höhe eingestellt werden, bei der die Knie leicht gebeugt sind und die Füße gleichzeitig den Boden berühren, wenn man drauf sitzt.
- Das Laufrad sollte durch mehr als 5 cm Höhenverstellung des Sattels „mitwachsen“ können.
- Als Schutz vor Verletzungen gelten dick gepolsterte Lenkergriffe.
- Für angenehmes Fahren – auch auf holprigem Untergrund – sorgen große Luftreifen ohne Stollenprofil.
- Bremsen sind nicht nötig, da die Geschwindigkeit mit den Füßen reguliert wird.
- Kaufen Sie am besten gleich den passenden Helm mit dazu!

Ab welchem Alter ist ein Laufrad sinnvoll?

Einige Hersteller bieten ihre Laufräder ab 2 Jahren an. Doch erst mit 2,5 bis 3 Jahren lernen Kinder in der Regel, die Koordination und Geschwindigkeit richtig einzusetzen. Sinnvoll ist ein Laufrad ohne Frage, denn der motorische Nutzen ist unumstritten. Und wie schön ist es, wenn der Lernschritt mit Stützrädern später am Fahrrad übersprungen werden kann.

Was ist das Fazit des Tests?

Die meisten Produkte bekamen schlechte und sehr schlechte Noten. Ein Laufrad (Cruiser mit Bremse von Jako-O) wurde sogar wegen verbotener Inhaltsstoffe und reißendem Rahmen als „nicht verkehrsfähig“ eingestuft. ÖKO-TEST ermutigt Leser, die das Jako-O-Laufrad gekauft haben, es zurück zu schicken und ihr Geld dafür wieder zu verlangen.
Der Testsieger mit dem Gesamturteil „gut“ ist das in Deutschland hergestellte Puky Laufrad LR XL mit Bremse (119,99 €). Ebenfalls zufrieden waren die Prüfer mit den Laufrädern Kokua Like a Bike Jumper Coral Red ohne Bremse (169,00 €) und Kettler Laufrad Spirit Air Starlet mit Bremse (69,90 €).

Fazit: Laufräder sind eine tolle Anschaffung, um Kinder ans Radfahren heranzuführen. Für ein neues Rad sollten mindestens die knapp 70,00 €, zum Beispiel für ein Kettler Laufrad, ausgegeben werden, denn billigere Produkte bergen Sicherheitsrisiken.

Wer sichere Laufräder schon für Kinder ab 1 Jahr sucht, wird unter www.top-kidparade.com/unterwegs/lauflernrad.html fündig. Dort gibt es offiziell empfohlene Rutscher – die ideale Vorstufe zu Laufrädern. Diese geben den Kleinen die Möglichkeit, ihr Gleichgewicht zu schulen und Laufbewegungen in Kombination mit dem ersten Lenkereinsatz zu trainieren.
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