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Pressemitteilung

Preisträger „Grünes Haus Wärme 2012“ stehen fest

Fortuna entscheidet für Preisträger aus Partnerstadt
(PM) Pobershau, 28.03.2012 - Für Peter Lüttel, Inhaber der Bäckerei Lüttel, in Lingen hat sich das Engagement für seine energieeffiziente Bäckerei gelohnt. Die Jury bewertete sein komplexes Projekt zur Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung in Verbindung mit der vollständigen Ausnutzung der Abwärme für die eigenen Produktionsprozesse als herausragend und vergab den 1. Preis. „Ich freue mich riesig für diese Anerkennung meiner Anstrengungen und die meiner 40 Mitarbeiter. Wir haben für diese Lösung, die uns jährlich rund 10 TEUR Ersparnis bei den Energiekosten sichert, eine Menge Widerstände überwinden müssen. Widerstände bei Planern, Handwerkern und in der eigenen Familie, um das erforderliche neue Denken zu erreichen. Ich freue mich, dass ich nicht locker gelassen habe und das Projekt mit diesem Ergebnis zum Abschluss geführt habe. Dass es eine Verbindung zwischen dem Standort des auslobenden Institutes für angewandte Energieeffizienz , Marienberg/Pobershau und meiner Heimatstadt Lingen – die Städtepartnerschaft – gibt, ist Zufall – aber wir ziehen auch hier am gleichen Strang.“

Nunmehr bereits zum zweiten Mal konnten die Gewinner des Preises „Grünes Haus Wärme“ mit Geldpreisen und einer Unterstützung bei der Präsentierung der in den Unternehmen umgesetzten Lösungen zur sinnvollen Nutzung vorhandener Abfallwärme geehrt werden. Mit Unterstützung der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund in Berlin konnten den Nominierten erneut eine interessante Plattform und eine öffentliche Würdigung ihrer Unternehmungen geboten werden.

Der unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Ministerpräsidenten, Stanislaw Tillich, stehende Preis „Grünes Haus Wärme 2012“ fand Teilnehmer aus 8 Bundesländern, aus Österreich und der Schweiz. Die Nominierten vertraten mit ihren mittelständischen Unternehmen aus Industrie und Handwerk über 3.000 Beschäftigte. Joachim Pfeiffer (CDU), wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, nahm die Preisverleihung vor.

Die weiteren Preise wurden an die CPT Chemnitzer Präzisionstechnik GmbH, die Schwank GmbH, Köln und als Sonderpreis an die Waretex GmbH Berlin vergeben.

In Chemnitz ist eine neu errichtete Produktionshalle so ausgestattet, dass über einen innovativen Schotterspeicher und eine hocheffektive Wärmerückgewinnung in der Lüftungsanlage die von den Maschinen erzeugte Wärme für Fertigungsprozesse mit einem sehr hohen Wirkungsgrad zurück gewonnen und gleichzeitig die durch die Produktion verschmutzte Luft gereinigt und bei Bedarf gekühlt wird.

Die Firma Schwank entwickelte Zusatzmodule für gasbetriebene Industrieheizungen, um die entstehende Abwärme dem Kunden unmittelbar verfügbar zu machen.

Der Firma Waretex ist es gelungen, einen innovativen Gaskühler zur fast vollständigen Wiederverwendung von Abwärme aus Wäschereimaschinen am internationalen Markt zu platzieren.

Der Vertreter des Preis stiftenden Institutes, Volker Schubert, Gesellschafter und Projektleiter des Institutes für angewandte Energieeffizienz, brachte zum Ausdruck: „Noch ist es nicht üblich, die in sehr großen Mengen entstehende Ressource Abfallwärme als Produkt zu begreifen. Wir sprechen schon lange vom Produkt Kreislaufwirtschaft bei Hausmüll, dem Produkt Abwasseraufbereitung oder dem Produkt Altreifen. Es muss uns gemeinsam noch stärker gelingen, das Produkt Abwärme mit allen seinen marktwirtschaftlichen Chancen zu einem solchen zu machen und für den eigenen wirtschaftlichen Erfolgt zu nutzen. Wir möchten dafür danken, dass ihre Ideen zur Nutzung von Abfallwärme von unseren Nominierten zu Anwendungen mit messbaren Erfolgen geführt werden. Zu solchen Anwendungen, die beweisen, dass es sich lohnt, Abwärme in den Wirtschaftskreislauf zurück zu führen. Dass es sich auch persönlich lohnt, die eigenen Betriebskosten auf einem vernünftigen Weg dauerhaft zu senken.“

Das Rahmenprogramm der Preisverleihung wurde von den Preisträgern mit sehr emotional vorgetragenen Erläuterungen zu ihren Abwärmenutzungsprojekten gestaltet. Das Jurymitglied, Herr Dr. jens Meinert, vom Fraunhofer Institut IFAM Dresden präsentierte eine Reihe neuer Forschungsergebnisse zu Speichertechnologien, solche Technologien, die Unternehmen in Industrie und Handwerk zur Lösung ihrer Energiekostenprobleme zunehmend nachfragen.

Der Dank gilt allen Wettbewerbsteilnehmern und Nominierten sowie den Jurymitgliedern: Christian Micksch, SAENA, Dr. Jens Meinert, Fraunhofer IFAM, Prof. Dr. Georg Frey, Universität des Saarlands sowie Dr. Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Garrelt Duin, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Jens Jäger vom Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V..
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