VOLLTEXTSUCHE
Pressearchiv
Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung
Pressemitteilung

Odenwald-Institut - Völlig neues Raumgefühl durch verbesserte Akustik und mehr Licht

Genau ein Jahr nach dem Brand wurde der neue Meditationsraum im Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung auf der Tromm am 9. März 2012 wieder geöffnet. Im neuen Meditationsraum des Odenwald-Institutsverschmelzen Töne und Stille zu einer Einheit
(PM) Wald-Michelbach, 22.03.2012 - Am Donnerstag noch arbeiteten Handwerker und Hausfrauen auf Hochtouren, um den neu aufgebauten Meditationsraum für Freitag fertigzustellen. „Uns lag es besonders am Herzen, den Raum mit ei-nem Angebot einzuweihen, bei dem Atmosphäre und Akustik gleich-ermaßen zum Tragen kommen“, erklärt die bildungsverantwortliche Institutsleiterin Dr. Sigrid Goder-Fahlbusch. Nicht nur für das Bil-dungsinstitut, sondern auch für die Gesangspädagogin und Herzens-sängerin Ursula Greven war dies ein besonderer Termin. Neben ihren Kursen und der Weiterbildung „Die Stimme als Weg zum Selbst-bewusst-Sein“ startete sie nun gemeinsam mit Ulf Lindemann das Angebot „Spiritualität und Alltag“. Die Akustik sei völlig anders, der Raum sei offener und gleichzeitig werde man von einer Stille getragen, sagte Greven. Sie begleitete mit Tönen und Gesang bereits 2008 das 30-jährige Jubiläum des Bildungsinstituts.

Moderne Technik unterstützt Raumgefühl

Am Tag vor der Eröffnung präsentierte der verantwortliche Instituts-leiter Peter Jakobs den Institutsmitarbeitern die neue Technik. Neben einer Akustikdecke ist der Raum nun mit moderner Medientechnik ausgestattet. „Jetzt können wir richtig feiern“, lautete der Kommentar von Kolleginnen. Offener ist der Raum geworden. Dazu tragen das Panoramafenster mit Blick ins Grüne sowie das Fenster in der neu hinzugekommen Tür bei. Diese Fluchttür mit einem sogenannten Pa-nikschloss lässt sich immer von innen öffnen. Meditierende sind trotz größerer Fenster keinen neugierigen Blicken ausgeliefert, da der Raum höher liegt und nicht von Fußgängern eingesehen werden kann. Mehrere dimmbare Lichtkreise — von der Deckenbeleuchtung über Wandleuchten bis hin zu einem Lichtkranz aus energiesparenden Ha-logenleuchten — können kombiniert werden. Die Glaskuppel lässt sich nun komplett lichtdicht verschließen, so dass der Raum auch für Prä-sentationen genutzt werden kann. Die energietechnisch aktuelle Iso-lierung und Lüftungstechnik wirke sich positiv auf das Raumgefühl aus, das haben die ersten Kursteilnehmenden bestätigt. Sie empfanden das Klima als angenehm und wohltuend. Der neue Meditationsraum sei auch hervorragend geeignet für energetische Arbeit. Außerdem sei der Überhall reduziert, so dass man sich sehr gut und weniger anstrengend unterhalten könne. Profitieren werden insbesondere Kurse, die Ruhe, Achtsamkeit und innere Konzentration erfordern. Derzeit nutzt ihn Dr. Cornelia Löhmer mit der Ausbildung in Progressiver Muskelentspannung. „Auch für Achtsamkeitstrainings wie MBSR nach Jon Kobbat-Zinn, Meditation, Ausdrucksspiel Jeux Dramatiques und auch Trommelkurse ist der Raum hervorragend geeignet, erklärt Jakobs.

Kleine Momente der Achtsamkeit lassen Abstand gewinnen

In „Spiritualität und Alltag“ geht es um Elemente, die helfen, sich im Alltag zu erden. „Wahre Spiritualität erdet“, sagt Willigis Jäger, der Gründer des Zentrums für West-Östliche Weisheit, Benediktushof in Holzkirchen. Greven ist von ihm autorisierte Lehrerin für West-Östliche Weisheit. Sie ist davon überzeugt, dass es in einer konfliktträchtigen Zeit immer wichtiger wird, beide Seinsebenen — den rational geprägten Alltag und die spirituelle Seite — zu verbinden. Das schaffe inneren Frieden und innere Freiheit. Im Seminar lernen Interessierte verschiedene Ebenen kennen, von der Struktur spiritueller Entwicklungsebenen nach Ken Wilber über Körper- und Wahrneh-mungsübungen, Meditation, Achtsamkeit bis zur Arbeit mit der inneren Stimme nach Genpo Roshi. So können Teilnehmende sich selbst und andere stärker wahrnehmen, die Intuition schulen und mehrere Perspektiven einnehmen. Schon kleine Momente der Aufmerksamkeit helfen, im Alltag Abstand zu gewinnen: Immer wieder innehalten und sich selbst beobachten, sich fragen: „Spüre ich mich noch? Wie atme ich? Wie ist mein Kontakt zu mir, zu anderen?“

Stimme ist wie Medizin aus dem Inneren

Der Meditationsraum wird bevorzugt für Kurse genutzt werden, bei denen Töne, Klänge, Stille und Achtsamkeit Raum erhalten. Für Greven war es ein passender Start, denn in dem Kurs „Spiritualität und Alltag“ geht es um Raum — den inneren Raum. Bei Grevens Weiterbildung „Die Stimme als Weg zum Selbst-bewusst-Sein“ erhält zusätzlich die Stimme Raum, denn die Stimme kann heilen. Greven sagt: „Tönen bringt mich ins Jetzt, schafft ganz schnell Verbindung zur eigenen Person und zu anderen. Mit Tönen kann ich das Bewusstsein erweitern, mich selbst spüren.“ Die Teilnehmenden entwickeln ein Bewusstsein für ihre innere Stimme. Vom 24. bis 28. Mai 2012 leitet sie mit Ulf Lindemann den Kurs „Gesang Deines Herzens — Stimme Deiner Seele.“

Künftig lädt auch Inge Schweizer wieder mit ihrem Angebot „Sacred Dance“ zum offenen meditativen Tanzen. Termine werden im Schau-kasten des Instituts sowie im Internet unter www.odenwaldinstitut.de veröffentlicht.

Informationen zu Seminaren und Weiterbildungen gibt es beim Odenwald-Institut unter www.odenwaldinstitut.de oder direkt per Telefon unter 06207 605-0.
ANLAGEN
PRESSEKONTAKT
Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung
Frau Marion Mirswa
Tromm 25
69483 Wald-Michelbach
+49-6207-605-0
E-Mail senden
Homepage
ZUM AUTOR
ÜBER DAS ODENWALD-INSTITUT DER KARL KÜBEL STIFTUNG (OI)

Das 1978 von Mary Anne und Karl Kübel gegründete Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie führt werteorientierte Seminare, Aus- und Weiterbildungen sowie Fachtagungen mit international anerkannten ...
PRESSEFACH
Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung
Tromm 25
69483 Wald-Michelbach
zum Pressefach
Anzeige
PRESSEARCHIV
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG