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Pressemitteilung

KEYMILE realisiert Kommunikationsnetz für französisches Schnellbahnprojekt

KEYMILE hat den Zuschlag für den Aufbau des Mission-Critical-Kommunikationsnetzes für die französische Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV BPL von Le Mans nach Rennes erhalten.
(PM) Hannover, 03.11.2014 - Die LGV (Ligne à grande vitesse) Bretagne - Pays de la Loire ist eine französische Hochgeschwindigkeitsstrecke, deren Baubeginn Mitte 2012 erfolgte. Sie wird die LGV in Richtung Bretagne von Le Mans bis nach Rennes verlängern. Die kommerzielle Inbetriebnahme ist für Mai 2017 geplant. Das Projekt wird unter Leitung des französischen Bauunternehmens EIFFAGE für den Netzinhaber RFF (Réseaux Ferré de France) im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft verwirklicht. Die Gesamtlänge der LGV BPL wird rund 214 Kilometer betragen.

Den Zuschlag für die Bereitstellung des Telekommunikationsnetzes hat KEYMILE erhalten, ein technologisch führender Anbieter von Telekommunikationslösungen. KEYMILE ist unter anderem auf die Entwicklung von Produkten und Lösungen für anwendungskritische Kommunikationsnetze bei Bahngesellschaften spezialisiert.

KEYMILE wird im Rahmen des Projektes eine Lösung für das gesamte Telekommunikations-Backbone bereitstellen, die den Eisenbahnbetrieb unterstützt und sicherstellt. Dabei handelt es sich um eine Hybrid-Lösung aus SDH-Netz und Gigabit-Ethernet/IP. Sie basiert auf der Multi-Service Packet Transport Platform MileGate von KEYMILE, die als modularer Ethernet/IP Switch und als SDH-Multiplexer oder auch in Kombination betrieben werden kann, ohne dass der Funktionsumfang der jeweils anderen Technologie eingeschränkt ist. In dieser Konfiguration wird MileGate auch in diesem französischen Schnellbahnprojekt eingesetzt.

Mit der KEYMILE-Lösung werden alle Anwendungen und Dienste bereitgestellt, die bei der Datenkommunikation und Signalübertragung in der Bahntechnik der französischen Hochgeschwindigkeitsstrecke unerlässlich sind. Das betrifft die Kontroll-, Sicherheits- und Kommunikationssysteme. Im Einzelnen geht es dabei zum Beispiel um Bereiche wie Signalisierung, Bahnstrom, Seitenwinddetektion, Video-Überwachung oder diverse Telefonie- und Daten-Dienste.

Konkret wird KEYMILE im Rahmen des Projekts alle für die Realisierung eines Mission-Critical-Kommunikations-Backbones benötigten Systeme zur Verfügung stellen. Dazu zählen unter anderem das Produkt MileGate, passive Komponenten, Server und Software einschließlich der Network-Management-Software UNEM. Durch die Einbindung aller Kernkomponenten in UNEM steht dem Schienenbetreiber ein einheitliches Netzmanagementsystem zur Verfügung. KEYMILE übernimmt das Projektmanagement und leistet alle Projektphasen von der Netzplanung, dem Engineering und Design bis hin zur Lösungsimplementierung und Dokumentation. Nach der kommerziellen Inbetriebnahme wird KEYMILE auch Service- und Supportleistungen für einen Zeitraum von bis zu 19 Jahren liefern.

KEYMILE konnte sich in der Ausschreibung gegen insgesamt neun Mitbewerber behaupten. Auf der Shortlist standen letztlich zwei Anbieter, die die Umsetzbarkeit ihrer Lösungen jeweils in einem Proof of Concept (POC) belegen mussten. Die POC-Phase umfasste dabei die Ausarbeitung eines konkreten Lösungsdesigns und einer detaillierten Testspezifikation mit anschließender Validierung.

Dabei konnte sich der integrierte KEYMILE-Lösungsansatz durchsetzen. Mit der MileGate-UNEM-Kombination sind alle Kundenanforderungen hinsichtlich Konnektivität, Sicherheit und Service in einer einfachen Art und Weise zu erfüllen. „In der Ausschreibungs- und POC-Phase hat uns KEYMILE mit seiner hohen Professionalität und Kundenorientierung zu jeder Zeit überzeugt“, betont Sidoine Serraj, Projektmanager bei EIFFAGE ENERGIE. „Für unsere Entscheidung waren letztlich drei Punkte ausschlaggebend. Erstens hat KEYMILE für die anspruchsvolle Aufgabenstellung einen einfachen Lösungsansatz vorgestellt, ganz im Unterschied zum verbliebenen Wettbewerber. Zweitens war es uns wichtig, dass KEYMILE Lösungen bereitstellt, die auf Langlebigkeit und hohe Sicherheit ausgelegt sind und zudem die Entwicklung und Produktion im eigenen Hause garantiert. Nicht zuletzt war es natürlich ein großer Vorteil, dass KEYMILE bereits über eine ausgewiesene Erfahrung bei Telekommunikationsnetzen für Bahngesellschaften verfügt und hier auch zahlreiche Referenzprojekte anführen konnte.“

Axel Föry, Chief Executive Officer bei KEYMILE, ergänzt: „Wir sind sehr stolz, dass wir den Projektauftrag erhalten haben, gerade auch angesichts der namhaften Mitbewerber. Für uns hat das Projekt insofern eine erhebliche strategische Bedeutung, da wir hier erstmals bei einer Hochgeschwindigkeitsstrecke nicht nur als reiner Hardware-Lieferant mit einem Implementierungspartner auftreten, sondern gleichzeitig als End-to-End-Lösungsanbieter und Integrator agieren. Unter vertrieblichen Aspekten gehen wir davon aus, dass das eine erhebliche Signalwirkung im Markt hat.“

Diese Presseinformation und Bildmaterial können unter www.pr-com.de/keymile abgerufen werden.
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KEYMILE ist ein technologisch führender Anbieter von Kommunikationslösungen im Bereich der Zugangs- und Übertragungssysteme. Die flexiblen und robusten IP-basierten Multi-Service-Zugangsplattformen ermöglichen ...
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