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IDMLlib - Adobe InDesign Dokumente einfach verarbeiten

Nach erfolgreichem Beta Test erschien am 11.01.2010 die Version 1.0 der IDMLlib
(PM) Essen, 12.01.2010 - Moderne Mediendienstleister in der Print- und Publishing-Industrie stehen vor immer größeren Herausforderungen, Ihre Dienstleistungen neu zu definieren. Kunden von heute erwarten Innovation und dadurch günstigere Preise bei gleich bleibender Qualität der Werbemittel.

Lösungen wie Produktinformations Management Systeme (PIM) und Media Asset Management (MAM) bzw. Bild- und Dokumentendatenbanken sind mittlerweile vielfach im Einsatz und erleichtern und verbessern bestimmte Medienproduktionsschritte nachhaltig. Oftmals entstehen so in Konferenzräumen auf Whiteboards Medienproduktionsabläufe, die in der Theorie perfekt aussehen, aber die Übertragung in die Realität nicht überleben. Meistens krankt es an organisatorischen Problemen, Migration von Altdaten und das Zusammenspiel mit weiteren Dienstleistern, Lieferanten und Agenturen.

Beispiele findet man in der Praxis – z.B. stehen in einem PIM-System ausführliche technische Informationen zu einem Produkt, in einer Werbebroschüre wird dieser Text gekürzt und auf dem Plakat sieht der Produkttext wieder anders aus. Je nach Zusammenspiel zwischen Kunden und Dienstleister werden bei nahendem Drucktermin vorher eingeführte Regeln und Arbeitsschritte wieder verworfen, um die rechtzeitige Fertigstellung nicht zu gefährden. Somit sind z.B. bei vielen Firmen die aktuellen Werbeinformationen nur in den Layoutdokumenten zu finden.

Als Standardsoftware für die Bearbeitung von Layoutdokumenten hat sich in den letzten Jahren das Programm InDesign von Adobe etabliert. Mit der Version 4 der beliebten Creative Suite wurde nun zum ersten Mal das IDML (InDesign Markup Language) Format präsentiert. Mit diesem neuen Format wurde die Möglichkeit geschaffen, auch aus nicht Adobe-Applikationen und -Systemen auf alle InDesign Dokumentinhalte wie Texte und Bilder zuzugreifen. Möglich wird dies durch den Export eines InDesign Dokuments im IDML Format aus der InDesign Applikation.

IDML stellt das exportierte InDesign Dokument in einem XML basierten Format dar und ermöglicht es somit, das Dokument außerhalb der InDesign Applikation mit Standard XML Tools zu bearbeiten und zu modifizieren. Wie auch das Vorgängerformat INX repräsentiert IDML InDesign Dokumente in einem Document Object Model (DOM) und basiert auf dem InDesign Scripting Object Model. Im Gegensatz zum kryptischen INX Format (InDesign Interchange Format) ist IDML für Menschen lesbar, für die Verwendung in externen Tools vorgesehen und wird von Adobe durch Dokumentation und Beispiele unterstützt. Innerhalb von InDesign hat das IDML Format INX als Austauschformat abgelöst und wird z.B. beim Export von InDesign-Snippets, Bibliotheken und InCopy Aufgaben benutzt. Zum Austausch mit vorherigen InDesign Versionen steht das INX in CS4 nach wie vor zur Verfügung.

Mediendienstleister sind somit in der Lage, kundenspezifische Wünsche oder Prüfungen an Dokumenten durchzuführen. Es kann also nicht nur festgestellt werden, ob ein Bild gewissen Qualitätsmerkmalen entspricht, sondern auch z.B. über eine Abfrage im DAM-System, ob auch wirklich die letzte freigegebene Version eingesetzt wurde. Oder aber, ob das Copyright dieses Bildes ausgelaufen oder nur für eine bestimmte Region verwendet werden darf. Da diese Abfragen sehr individuell sein können, gibt es hierfür keine Standardlösungen. Die meisten Systeme bringen Schnittstellen mit, die entweder als Webservice oder als Java- oder .NET-Programmierschnittstelle zur Verfügung gestellt werden.

Die FHCon GmbH aus Essen ermöglicht mit der IDMLlib für Java, dass Entwickler aus dem Print- und Publishingbereich über intelligente und einfache Java Funktionen auf alle Inhalte in einem InDesign Dokument, das als IDML exportiert wurde, zugreifen können. Entwickler haben mit IDML und der IDMLlib nun Werkzeuge an der Hand, mit denen sie sehr einfach Dokumente manipulieren, Content für andere Anwendungen extrahieren oder Workflows für hochspezialisierte Dokumentenvalidierung erstellen können, die in Standardlösungen so nicht unterstützt werden. Somit können so genannte Medienbrüche zwischen Print Publikationen und Online Publishing Plattformen der Vergangenheit angehören.

Nach dem gerade durchgeführten Betatest mit Entwicklern aus der ganzen Welt wurde noch ein Mal der Wunsch nach hochkonfigurierbaren und intelligenten Überprüfungs- oder Übersetzungsmöglichkeiten unterstrichen. Für das kommende Jahr wird die IDMLlib weiterhin funktional ausgebaut und auch als .NET Version herausgebracht, so dass die Funktionalität der IDMLlib auch in der .NET und Sharepoint Welt zur Verfügung steht.

Die IDMLlib kann auf der IDMLlib Webseite idmllib.com als voll funktionsfähige, zeitlich limitierte Demo angefordert werden.
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