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Husqvarna Motorcycles erreicht mit WÜRTHPHOENIX Trade+ Logistikvorgaben des Mutterhauses BMW

Die von Würth Phoenix entwickelte Logistik-Software WÜRTHPHOENIX Trade+ trägt zu einer Verdreifachung des Lagerumschlages und einer Reduzierung der manuellen Nachkontrolle von 30 auf 10% bei.
(PM) Bozen/Varese/München, 13.07.2011 - Husqvarna Motorcycles ist der älteste europäische Motorradhersteller und nicht nur für Motorradbegeisterte Synonym für Qualität und Erfolg. Der Schwerpunkt des Modellprogramms liegt auf Offroad-Modellen und sportlichen Enduro-Fabrikaten, die ausnahmslos mit Einzylindermotoren ausgerüstet sind. 2007 erwarb die BMW-Gruppe das Unternehmen. Die geänderten Eigentumsverhältnisse brachten auch neue Herausforderungen in der IT-gestützten Verwaltung der Produktions- und Logistikprozesse mit sich. Die Produktion wurde bei Biandronno, in der Nähe von Varese beibehalten. Das Ersatzteillager verlegte man hingegen nach Volargne bei Verona, wo die neue Muttergesellschaft bereits das Logistikzentrum für den Vertrieb der Ersatzteile in Italien unterhielt.

Die Umstrukturierung in der Logistik hatte auch wesentliche Auswirkungen auf die IT-Ausrichtung. "Das AS/400 System, das wir im Einsatz hatten, war technologisch rückständig und zu komplex“, erklärt Corrado Toxiri, IT-Leiter des Unternehmens. „Als erster Schritt war die Einführung eines leistungsfähigeren ERP-Systems vorgesehen. Die Wahl fiel auf Microsoft Dynamics AX. Wir sahen darin eine skalierbare Plattform, welche die Größe und Bedürfnisse unseres Unternehmens am besten abdeckte.“

Bald machten sich jedoch Engpässe in der adäquaten Unterstützung der Logistikprozesse und hier insbesondere bei der Verwaltung der Ersatzteillager bemerkbar. Die weitere Vorgehensweise sah die Einführung einer speziellen Logistiklösung vor, mit der die Ersatzteile in durchgängigen Arbeitsschritten ermittelt und bestellt werden konnten. Eine sich daraus ergebende effizientere Versorgung der Vertriebs- und Handelspartner und damit letztendlich schnellerer Kundenservice sollte für Husqvarna zu einem strategischen Erfolgsfaktor im globalen Wettbewerb werden. „Wir hatten bereits enge Beziehungen zu Würth und wussten um ihre logistischen Kapazitäten, die Geschwindigkeit in der Abwicklung von Aufträgen und den erreichten Servicegrad“, so Elio Vanzini, Logistikleiter von Husqvarna über den weiteren Auswahlprozess.

Im Oktober 2010 hat sich Husqvarna schließlich für die Implementierung der von Würth Phoenix entwickelten Vertikallösung WÜRTHPHOENIX Trade+ entschieden. In dem auf Microsoft Dynamics AX basierenden System, das erfolgreich innerhalb wie außerhalb der Unternehmensgruppe im Einsatz ist, sah man die Unterstützung der eigenen Lieferketten-Prozesse am besten abgedeckt.

Der erste Schritt war die Reorganisation des Lagers in Volargne. Der Zweck war zweierlei: die Rationalisierung und Optimierung der Bestände bei gleichzeitiger Verbesserung der Qualität der Dienstleistungen für die Händler. Dazu gehörte die Berücksichtigung der saisonalen und Werbekampagnen, wie sie typisch für die Motorrad-Welt sind. "In der Automobilbranche, insbesondere im Motorradbereich, ist das Management von Ersatzteilen äußerst komplex“ – erklärt Corrado Toxiri – „Der Lebenszyklus der Produkte ist lang und man muss zur Planung der Bestände die saisonale Konsum-Kurve entsprechend berücksichtigen.“

Eine Verbesserung machte sich schon bald bemerkbar. Bereits wenige Monate nach der Einführung wurde der Automatisierungsgrad der Ersatzteilbeschaffung von 90 auf 92% erhöht. Bis 2012 ist man zuversichtlich, sie auf 95 % zu bringen und damit das BMW-Niveau zu erreichen. Als anderes wichtiges Ziel galt es, den Lagerumschlag zu erhöhen, konkret, ihn bis zum Jahr 2012 zu verdreifachen. Gleichzeitig musste jedoch die Ersatzteilgarantie um mindestens 10 Jahre gewährleistet sein. Auch sollte nach Auftragseingang anstatt der bisherigen 24-48 Stunden die Auslieferung noch am selben Tag erfolgen. Dafür ist in Kombination mit Trade+ auch der Einsatz von RFID-Lesegeräten vorgesehen.

Vor wenigen Wochen ging Trade+ auch im Produktionslager in Biandronno produktiv. Neben dem Einsatz von RFID ist auch hier die Reduzierung der manuellen Nachkontrolle in der Ersatzteilverwaltung sowie die Erhöhung des Lagerumschlages maßgebliches Ziel. „Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreichen“, so Toxiri. „Bis jetzt können wir schon auf eine Reduzierung der manuellen Nachkontrolle von 30% auf 10% für das Lager in Biandronno verweisen.“
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