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Gerade in Krisenzeiten: Zukunft mit ruhiger Hand managen

"Grundsätzlich ist das Überprüfen und Verändern von Zukunftsannahmen unabdingbar für wirksames Zukunftsmanagement", sagt Dr. Pero Micic, Vorstand der FutureManagementGroup AG.
(PM) Eltville, 18.04.2011 - "Ab heute wird nichts mehr so sein, wie es einmal war." Popularität erlangte dieser Satz nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Seit der Explosion des Atomreaktors Fukushima Daiichi am 12. März 2011 bezieht er sich auf das nahende "Ende des Atomzeitalters". Für alle, die sich aktiv mit der Gestaltung von Zukunft auseinandersetzen, drängt sich die Frage auf: Was tun, wenn sich scheinbar von heute auf morgen die Welt grundlegend verändert? Ist dann sämtliche Zukunftsforschung wertlos?

In der aktuellen Diskussion über die Nutzung der Atomenergie werden viele bis vor Kurzem als gesichert geltende Annahmen infrage gestellt. "Grundsätzlich ist das Überprüfen und Verändern von Zukunftsannahmen unabdingbar für wirksames Zukunftsmanagement", sagt Dr. Pero Mićić, Vorstand der FutureManagementGroup AG. "Schließlich beruht jede Entscheidung und Strategie auf Zukunftsannahmen, auch wenn man sich dessen oft nicht bewusst ist."

Micic mahnt zu einem besonnenen Umgang mit den so grundlegenden Zukunftsannahmen: "Man muss sehr genau unterscheiden, welche Qualität die Zukunftsannahmen haben und welcher Art die Motivationen sind, mit denen wir heute diese Annahmen hinterfragen." Die Risikopotenziale der Kernenergie haben sich objektiv nicht verändert, argumentiert Micic: "Das Auftreten schwerer Erdbeben in Japan, gefolgt von einem Tsunami, hat das Risiko, dass so etwas in Deutschland geschehen könnte, nicht im Geringsten erhöht. Auch sind die deutschen Atomkraftwerke nach Fukushima nicht unsicherer geworden. Die Gefahr eines Terrorangriffs auf ein Kernkraftwerk ist ebenfalls gleich geblieben. Es sind also in erster Linie psychische und in der Folge politische und nicht etwa technologische Zukunftsfaktoren, die nun zur Veränderung entscheidender Zukunftsannahmen führen. Nicht die Welt ist seit dem 12. März 2011 eine andere, sondern unsere Wahrnehmung und unsere Bedürfnisse haben sich gewandelt."

Es ist daher nicht zielführend, angesichts der Katastrophen in Japan sämtliche Zukunftsannahmen über die Potenziale und Risiken der Kernenergie wie auch der regenerativen Energien über Bord zu werfen. "Wunschdenken, Übertreibungen, Beschönigungen, kreative Ideen und Schwarzmalerei haben in Zukunftsannahmen nichts zu suchen. Man muss die Zukunft mit ruhiger Hand managen."
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