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Pressemitteilung

Die meisten Manager sind Katzen

Peter Holzer sprach an der Welke Akademie über erfolgreiches Führen in Veränderungsprozessen
(PM) Freudenberg, 19.11.2014 - Wie kann ich meine Mitarbeiter dazu bringen, Veränderungen aktiv mitzutragen? Diese Frage stellen sich viele Führungskräfte, wenn es darum geht, Veränderungen zum Wohle des Unternehmens vorzunehmen, diese aber meist von den Mitarbeitern als Bedrohung empfunden werden. Antworten gab der Kölner Experte für Leadership und Unternehmensberater Peter Holzer im Rahmen seines Impuls-Vortrags an der Welke Akademie in Freudenberg. „Von Führungskräften wird heute einerseits erwartet, dass Sie Ergebnisse bringen und hart in der Sache sind. Andererseits wollen die Mitarbeiter, dass der Umgang menschlich bleibt. Manager wollen von diesem Ponyhof-Verhalten meistens nichts wissen. Dazu sind sie selbst zu ergebnisorientiert“, umriss Holzer das Dilemma.

„Manchmal ist es besser, etwas zu verlernen als etwas zu lernen“

Anschaulich verglich er das Verhalten von Führungskräften mit dem von Katzen. „Die Katze schaut sich ihr Leben mit Fressnapf, Katzenklo und eigener Ausgangsklappe an und denkt: ‘Ich muss Gott sein!‘ Während die meisten Mitarbeiter eher die Mentalität von Hunden haben. Der schaut sich sein schönes Leben an und denkt: ‘Mein Herrchen muss Gott sein!‘“ Wie aber bringt die Katze die Hunde dazu, ihr zu folgen? Hier wartete Peter Holzer mit ganz konkreten Tipps auf. „Manchmal ist es besser, eine Sache zu verlernen, als 100 Dinge zu erlernen“, betonte er und nannte als Beispiel das Besserwissen. „Wenn ein Vorschlag eines Mitarbeiters bei der Umsetzung scheitert, sollte man sich als Führungskraft das häufig übliche ‘Das habe ich doch gleich gesagt‘ sparen“, so Holzer. Das gelte auch für den privaten Bereich, denn niemand – sei er Mitarbeiter oder Familienmitglied – fühle sich dadurch besser. Auch sollte man es sich verkneifen, immer noch „einen draufzusetzen“. Wenn also ein Mitarbeiter einen guten Vorschlag mache, sollte sich die Führungskraft zurückhalten, diesen noch zu elaborieren. Dies führe meist nur zu drei Prozent Verbesserung des Vorschlags, aber zu 50 Prozent weniger Motivation bei dem Mitarbeiter.

Neben dem Abstellen solcher ‘Katzeneigenschaften‘ gelte es für Manager, den Hund in ihnen zu trainieren. „Auch wenn es Sie als Katze Überwindung kostet: Zeigen Sie Interesse an ihren Mitarbeitern als Menschen, nehmen Sie sich Zeit für kurzen Small Talk und pflegen Sie die Beziehung. Wenn Sie dies langfristig berücksichtigen, werden Sie als hart in der Sache, aber als fair wahrgenommen. Die Mitarbeiter werden Sie nicht mehr als Führungskraft, sondern als Führungspersönlichkeit sehen und Ihnen auch in schwierigen Situationen folgen.“
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