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Pressemitteilung

Deutscher Wohninvestmentmarkt: Transaktionsvolumen verdoppelt

Der deutsche Wohninvestmentmarkt erfährt weiterhin einen hohen Mittelzufluss.
(PM) Frankfurt, 01.10.2012 - In den ersten neun Monaten 2012 wurden in Deutschland Wohnimmobilien mit einem Gesamtvolumen von ca. 8,04 Mrd. Euro (141.850 Wohneinheiten) gehandelt. Dies belegt die aktuelle Analyse der gewerblichen Wohninvestmenttransaktionen ab 1 Mio. Euro Kaufpreis von Dr. Lübke Research. Auch wenn sich das 3. Quartal mit schätzungsweise 1,12 Mrd. € im Vergleich zum Vorquartal schwächer präsentierte, stellt die Herbstbilanz bisher dennoch eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahreszeitraum (3,68 Mrd. €) dar. Zu den herausragenden Transaktionen in der ersten Jahreshälfte gehörten der Deal der LBBW Immobilien für 1,4 Mrd. Euro, die Akquisition des Baubecon-Portfolios durch die Deutsche Wohnen AG für 1,2 Mrd. Euro, aber auch der Erwerb des restlichen Speymill-Portfolios durch Cerberus. „Neben der TLG mit 11.500 Wohneinheiten sind aktuell insbesondere mittelgroße Portfolien am Markt, die das Schlussquartal nochmals befeuern werden und ein Transaktionsvolumen von über 10 Mrd. € wahrscheinlich machen“, kommentiert Ulrich Jacke, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Lübke GmbH den Ausblick für die kommenden 3 Monate.

Durchschnittliche Dealgröße stark, Preise marginal gestiegen

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die durchschnittliche Transaktionsgröße für Portfolio- und Share Deals durch die Großdeals auf ca. 65,4 Mio. Euro bzw. 1.180 Wohneinheiten gestiegen (2011: 37,1 Mio. Euro, 800 Wohneinheiten). Durch signifikant höhere Wohnungsdurchschnittsgrößen lag der Preis pro Wohneinheit bei 55.400 Euro gegenüber 46.300 Euro im Vorjahr. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter Wohnfläche bei Portfolio- und Share Deals erhöhte sich mit ca. 860 Euro jedoch nur marginal (2011: 850 Euro).

Deutsche Investoren tonangebend

Mit rund 5,47 Mrd. Euro wurden in diesem Jahr bislang über zwei Drittel der Investitionssumme (68%) durch deutsche Anleger erbracht, ein Plus von 145 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf ausländische Investoren entfiel demzufolge ein Volumen von 2,57 Mrd. Euro bzw. 32 Prozent (+77%). Diese stammten zum Großteil aus dem angelsächsischen Raum, Skandinavien, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden.

Berlin bleibt im Fokus

Berlin ist erneut der mit Abstand attraktivste Markt in Deutschland. Von den 8,04 Mrd. Euro Investmentvolumen wurden laut Dr. Lübke Research um die 2,06 Mrd. Euro (25,6% Investitionsanteil) bzw. ca. 33.100 Wohneinheiten (23,3% Anteil) in der Hauptstadt umgesetzt. Zu den größten Transaktionen im 3. Quartal zählten der Erwerb von 3.100 Berliner Wohneinheiten durch die Estavis AG sowie 2.084 Wohneinheiten durch die GEWOBAG von der FFIRE Investment GmbH. Zudem hat die ZBI für ihren „ZBI Professional 7“ ein Portfolio von 923 Wohneinheiten, ebenfalls größtenteils in Berlin gelegen, akquiriert. Eine Vielzahl von Deals in der Pipeline deuten auch für den Jahresendspurt auf eine dynamische Entwicklung hin. Für das Gesamtjahr 2012 wird Berlin durch die ungebrochen hohe Nachfrage der liquideste Markt in Deutschland bleiben.

Investmentvolumen über 10 Mrd. € in 2012 wahrscheinlich, Wohninvestmentmarkt Deutschland bleibt im Aufwärtstrend

Für 2012 ist ein Volumen von über 10 Mrd. Euro in greifbarer Nähe. Abhängig vom Closing großer Deals kann das Ergebnis auch signifikant darüber liegen, prognostiziert Alexander Waldmann, Research Analyst bei Dr. Lübke. Einige potenzielle Deals, wie der Verkauf der TLG mit 11.500 Wohneinheiten sowie weiterer mittelgroßer Portfolien, die sich derzeit am Markt befinden, können mit hoher Wahrscheinlichkeit noch im Schlussquartal über die Bühne gehen. Die Veräußerung der GBW AG (33.000 Wohneinheiten) und der Verkauf der WOBA durch die Gagfah (38.000 Wohneinheiten) sowie auch die anhaltende Eurokrise mit dem Wunsch nach sicheren Investments werden im nächsten Jahr für eine Fortsetzung der Hausse im Wohninvestmentmarkt sorgen. „In 2013 stehen derzeit bei Wohninvestoren rd. 10,76 Mrd. Euro an CMBS-Krediten zur Refinanzierung oder Prolongation an, die zum Großteil in der zweiten Jahreshälfte fällig werden. Hieraus ergibt sich weiteres Potenzial für den Wohninvestmentmarkt“, resümiert Ulrich Jacke. Als Stabilitätsanker im europäischen Wirtschaftsraum profitiert Deutschland dabei auch künftig vom internationalen Kapitalzufluss.
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