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Pressemitteilung

Büromarkt Frankfurt: Vermietungsumsatz 2011 bleibt hinter Erwartungen zurück

Mit einem Gesamtumsatz von rund 410.000 Quadratmetern hat sich der Frankfurter Büromarkt (inklusive Eschborn und Kaiserlei) in 2011 solide entwickelt, jedoch die Erwartungen nicht voll erfüllt.
(PM) Frankfurt, 03.01.2012 - Das Ergebnis unterschreitet den Vorjahreswert um 15,5 Prozent, liegt in der langfristigen Betrachtung seit 2003 dennoch annähernd auf dem Durchschnittsniveau von 416.000 Quadratmetern. Die reine Vermietungsleistung (364.000 Quadratmeter) entspricht in etwa der Leistung vom vergangenen Jahr. Dank eines moderaten Fertigstellungsvolumens in 2011 von rund 242.000 Quadratmeter, hat sich der Leerstand bei rund 14 Prozent stabilisiert (2010: 14,1 Prozent), bewegt sich mit 1,66 Millionen Quadratmeter aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Metin Yildirim, Regionalleiter Frankfurt der Dr. Lübke GmbH, rechnet für dieses Jahr ebenfalls mit soliden Vermietungsansätzen. „Vor dem Hintergrund diverser Umwidmungen und der hohen Vorvermietungsquote der projektierten Gebäude von über 75 Prozent ist von einem leichten Leerstandsrückgang auszugehen“.

Nach einem sehr aussichtsreichen ersten Halbjahr 2011 haben die letzten 6 Monate des vergangenen Jahres an Dynamik verloren. Dennoch wurden rund 185.000 Quadratmeter durch diverse Großanmietungen im zweiten Halbjahr umgesetzt. Das Ergebnis maßgeblich beeinflusst haben die Vertragsabschlüsse mit der Lufthansa AG im The Squaire (18.500 Quadratmeter), mit dem Fuhrpark Management der Deutschen Bahn (7.700 Quadratmeter), mit Universum Inkasso (fast 7.000 Quadratmeter) sowie mit der VTB Bank (5.000 Quadratmeter) und Concardis (4.700 Quadratmeter), die fast ein Viertel des Halbjahreswertes ausmachten.

Mittlere Größenklasse am umsatzstärksten

Mit insgesamt rund 99.000 Quadratmetern (24 Prozent) wurde der höchste Flächenumsatz im Segment 2.001 bis 5.000 Quadratmeter erzielt, was einem Anstieg um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. Basierend auf 5 Vertragsabschlüssen, folgt die Kategorie ab 10.000 Quadratmeter als zweitgrößte Gruppe mit einem 21 Prozent Anteil am Vermietungsumsatz. Ohne Berücksichtigung des letztjährigen EZB-Deals (104.000 Quadratmeter) wäre in diesem Segment sogar ein 30-prozentiges Plus zu verzeichnen. Die größte Steigerung im Flächenumsatz wurde jedoch beim „Brot und Butter-Geschäft“ in der Größenklasse bis 500 Quadratmeter erzielt, welche mit insgesamt 58.400 Quadratmeter 67 Prozent über dem Vorjahreswert lag.

Spitzenmiete hält sich bei 36,50 Euro pro Quadratmeter

Gegenüber 2010 konnten in den Premiumobjekten und 1a-Lagen entlang der Bockenheimer Landstraße in diesem Jahr 50 Cent pro Quadratmeter mehr erzielt werden. Da das Flächenangebot in Core-Objekten in 2012 überschaubar bleibt, könnte sich die Spitzenmiete tendenziell weiter positiv entwickeln. Die Preisentwicklung für gute (18,00 Euro pro Quadratmeter) sowie mittlere Lagen (14,00 Euro pro Quadratmeter) ist im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben, die Durchschnittsmiete lag bei 19,50 Euro pro Quadratmeter.

Stärkster Teilmarkt ist der Flughafen durch den Sektor Transport & Verkehr

Mit 76.800 Quadratmetern hat die Gruppe Transport & Verkehr dieses Jahr den größten Flächenumsatz erzielt. Durch Großanmietungen und Eigennutzerprojekte wie die Fraport-Verwaltungszentrale (20.000 Quadratmeter) avancierte der Flughafen mit insgesamt 58.000 Quadratmetern zum nachfragestärksten Teilmarkt. Auf die klassischen CBD-Lagen Westend (rund 51.000 Quadratmeter) und Bankenviertel (41.400 Quadratmeter) konzentrierte sich die Flächenabsorption durch die zweitwichtigste Mietergruppe, die Beratungsgesellschaften (rund 64.000 Quadratmeter) – die beiden Teilmärkte belegten damit die Ränge 2 und 3 im Top 5-Ranking des Flächenabsatzes und verbuchten ein Viertel aller Mietvertragsabschlüsse. Das stärkste Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr (+1.300 Prozent) wurde im Mertonviertel mit insgesamt 35.500 Quadratmetern erreicht.

2012: Geringes Fertigstellungsvolumen fördert Leerstandsabbau

In 2011 sind in Frankfurt rund 242.000 Quadratmeter an neuer Bürofläche dazu gekommen. Parallel wurden 15 Bürogebäude mit insgesamt über 93.000 Quadratmeter (2010: rund 170.000 Quad-ratmeter) vom Markt genommen. Die beiden größten Objekte, das Triton und das Poseidon Haus werden nach Kernsanierung repositioniert, für den Großteil finden jedoch Umwidmungen zu wohnwirtschaftlicher, studentischer oder Hotelnutzung statt. Metin Yildirim geht davon, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren manifestiert, da die Nachfrage nach Wohnraum weiter zunimmt. Der aktuelle Leerstand hat sich bei rund 14 Prozent (1,66 Millionen Quadratmeter) stabilisiert. Das Fertigstellungsvolumen in 2012 beträgt nur rund 78.000 Quadratmeter, bei termingerechter Fertigstellung des Triton Hauses maximal 107.000 Quadratmeter, wobei 80 Prozent der damit möglichen Gesamtfläche bereits vorvermietet sind.
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