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Pressemitteilung

B2C E-Commerce Umsätze in Europa auf Wachstumskurs

Der aktuelle Bericht „Europe B2C E-Commerce Report 2013“ des Hamburger sekundären Marktforschungsunternehmens yStats.com zeigt stetige Zuwächse im Online-Handel in Europa. Konsumenten gewinnen mehr Vertrauen in Online-Shopping
(PM) Hamburg, 25.09.2013 - Laut dem yStats.com-Bericht tätigte 2012 fast die Hälfte aller Konsumenten in der EU 27 mindesten einen Online-Einkauf. Zu den Ländern mit der höchsten Online-Shopper-Durchdringung zählen die skandinavischen Länder, GB, Deutschland, die Niederlande und Frankreich, die alle über dem EU-Durchschnitt liegen. Bulgarien, Italien und Rumänien sind die Länder mit den niedrigsten Online-Handelsraten. Gemessen an der Zielgruppenreichweite waren die beliebtesten Produktkategorien in Europa Elektronikartikel und Bekleidung. Die führenden Shopping-Websites waren Amazon, Apple und Websites der Otto Gruppe. Preisevergleichsseiten waren auch beliebt.

Westeuropa gilt als reifer B2C E-Commerce Markt

B2C E-Commerce Umsätze in Großbritannien erzielten 2012 zweistellige Raten in Milliardeneurohöhe und sollen dort weiter wachsen. Einer der Trends, die den Online-Handel in GB ankurbeln, ist Mobile Commerce: 2012 verdoppelte sich der Anteil der mobilen Käufe am Gesamtonlineoumsatz. Führende Online-Händler wie Amazon, Argos, Next und Tesco erzielen erhebliche Zugriffsraten durch mobile Endgeräte.

In Frankreich wurden im B2C E-Commerce Handel fast 50 Milliarden Euro erwirtschaftet, was im Jahr 2012 einer zweistelligen Wachstumsrate entspricht. Amazon, Cdiscount, La Redoute und FNAC gehören zu den führenden Online-Händlern in Frankreich, aber der Markt ist vielfältig, denn 2/3 des Marktes werden dort von großen Händlern bestimmt, während die Top 10 weniger als die Hälfte der Anteile für sich verbuchen können.

Im Gegensatz zur generellen Wirtschaftslage in Italien und Spanien wurde dort im E-Commerce Sektor ein gesundes Wachstum im zweistelligen Milliardeneurobereich beobachtet. Italien soll auch in Zukunft der am schnellsten wachsende Markt in Westeuropa bleiben. Grenzüberschreitender B2C E-Commerce Handel ist besonders in Spanien beliebt, wo Konsumenten gerne über Websites in Übersee einkaufen und spanische Online-Shops auch im Ausland Umsätze erzielen.

In Mitteleuropa erzielt Deutschland zweistellige Wachstumsraten im B2C E-Commerce Bereich

In Deutschland wurden 2012 B2C E-Commerce Umsätze in Höhe von mehreren Zehnmilliarden Euro erwirtschaftet, was verglichen mit 2011 ein zweistelliges Wachstum bedeutet. Der B2C E-Commerce Anteil am Gesamthandelsumsatz lag 2012 mehrere Prozentpunkte unter 10%. Dieser Anteil soll 2013 laut Prognosen um ein Prozent wachsen. Die häufigsten Zahlungsmethoden beim Online-Shopping in Deutschland sind Kauf auf Rechnung und PayPal, ganz anders als in vielen anderen europäischen E-Commerce Märkten, wo Bankkarten die wichtigste Zahlungsmethode sind. US-Großhändler Amazon ist der größte E-Commerce-Händler, während die deutsche Otto Gruppe ihre Expansion am heimischen und internationalen B2C E-Commerce Markt weiter fortsetzt. Deutsche Online-Händler sind besonders bei Konsumenten im benachbarten Österreich beliebt.

Höhere Wachstumsraten im Online-Handel in Osteuropa

B2C E-Commerce wuchs 2012 in Russland um mehr als ein Viertel und erreichte dort einen Umsatz im zweistelligen Milliardeneurobereich. Es wird mit einer weiteren Expansion im Online-Handel gerechnet. Für manche Produktgruppen wie etwa Haushaltsartikel, Kosmetika und Autoteile wurden vor kurzem Wachstumsraten von mehr als 50% verzeichnet. Der Bekleidungsbereich, vertreten mit Händlern wie Lamoda und Kupivip, verzeichnete große Investitionen aus dem In- und Ausland. Der größte Online-Händler, Großhändler Ozon, konnte seinen Umsatz um einen hohen zweistelligen Prozentsatz von mehr als 50% steigern. Das Wachstum des russischen B2C E-Commerce Marktes hat das Interesse von ausländischen Händlern geweckt, sodass im Frühjahr Asos eine Website für die Region startete und Amazon eine dortige Niederlassung gründete.

In der Tschechischen Republik sind B2C E-Commerce Umsätze ebenfalls auf Wachstumskurs und sollen 2013 mehrere Milliarden Euro betragen. Mehr als 40% der Internetnutzer tätigen dort bereits Online-Käufe. In Slowenien ist dieser Anteil noch größer, wo mehr als 50% aller Internetnutzer im Internet einkaufen.

Der Anteil des B2C E-Commerce am Gesamteinzelhandelsmarkt in Ungarn und Polen wuchs weiter und erreichte mehrere Prozentpunkte. In der Türkei wurden 2012 E-Commerce Umsätze im zweistelligen Bereich von mehr als 10 Milliarden Euro erzielt, nachdem eine erhebliche Wachstumsrate im zweistelligen Prozentbereich verzeichnet wurde.

Weitere Informationen zu dem Bericht finden Interessierte hier: ystats.com/en/reports/preview.php?reportId=1044

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