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Pressemitteilung

women&work-Umfrage zeigt: Frauen gehen mit Veränderungen positiv um

Frauen als Gestalterinnen der digitalen (R)Evolution ins Visier nehmen
(PM) Deutschland, 05.10.2016 - Die Arbeits- und Wirtschaftswelt wandelt sich. Digitalisierung, Industrie 4.0 aber auch der demografische Wandel sind große Veränderungsthemen der Gegenwart. Weibliche Experten sind zu diesen Themen jedoch kaum sichtbar. Dabei bewerten Frauen die anstehenden Veränderungsprozesse nicht nur positiv, sondern sehen gleichzeitig auch große Gestaltungsspielräume. Das ergab die diesjährige Besucherinnenumfrage, die im Rahmen der women&work am 4. Juni unter 181 Kongressbesucherinnen in Bonn durchgeführt wurde.

59% der befragten Frauen gehen davon aus, dass die Vierte Industrielle Revolution die Welt positiv verändern wird, während 11% mit einer negativen Entwicklung rechnen. 25% vermuten, dass der derzeitige digitale Change Arbeitsplätze schaffen wird. Genauso viele gehen jedoch auch von der Vernichtung von Arbeitsplätzen aus. 11% der befragten Frauen ist das Thema der digitalen (R)Evolution gänzlich unbekannt und 3% gaben an, dass ihnen diese Veränderung Angst macht.

Die größte Angst in Bezug auf Veränderungen empfindet knapp die Hälfte der Frauen (46%), wenn es um körperliche Gesundheit und Wohlbefinden geht. Am wenigsten fürchten sie Veränderungen im Freundeskreis (9%). Auch von beruflichen Veränderungen lassen sich nur 11% der befragten Frauen schrecken. 65% fühlen sich hinsichtlich ihrer Berufs- und Karriereperspektiven gut bzw. sehr gut für die Zukunft gerüstet.

Frauen bewerten Veränderungen positiv

65% der befragten Frauen verbuchen Veränderungen als „persönliche Weiterentwicklung“, 40% als „aktive Lebensgestaltung“. Nur insgesamt 3% der Frauen bewerten Veränderungen als eine „unangenehme Erfahrung“ bzw. als einen „wenig erstrebenswerten Zustand“. Mehr als die Hälfte der Frauen nutzen Veränderungssituationen, um zu gestalten und kreativ werden zu können. Insgesamt 26% hadern mit Veränderungssituationen und gaben an, mit körperlichen Beschwerden zu reagieren und überfordert zu sein (je 3%), sich gestresst (9%) und unter Druck zu fühlen (11%) .

„Insgesamt bewerten Frauen Veränderungen positiv“, kommentiert Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, die Umfrage. „Unternehmen sollten diese Erkenntnisse nutzen und Frauen nicht nur stärker in Veränderungsprozesse einbinden, sondern ihnen in Zeiten des Wandels auch mehr Verantwortung übertragen.“

Top 5 der Zukunftskompetenzen

Auf die Frage, welche Kompetenzen in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden, wurden diese Skills unter die Top5 gewählt:

Rang Kompetenz
1 Interkulturelle Kompetenz (61 %)
2 Veränderungsbereitschaft (54 %)
3 Querdenken (51 %)
4 Kooperationsfähigkeit (45 %)
5 Kreativität (36 %)

Als die Kompetenzen mit der geringsten Bedeutung wurden fehlerfreies Arbeiten (3 %), körperliche Fitness (6 %) und Pünktlichkeit (8 %) genannt.

Im gleichen Zeitraum wurde die Umfrage „HR Future Trends 2016“ unter 103 Personalverantwortlichen durchgeführt. Auch hier wurden Pünktlichkeit (5,1%) und fehlerfreies Arbeiten (12,9%) als die Kompetenzen mit der geringsten Bedeutung bewertet, während – ebenso wie bei den Frauen – Veränderungsbereitschaft (85,7%), Querdenken (67,5%) und interkulturelle Kompetenz (59,7%) zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen zählten.

Veränderung & Transformation als Schwerpunktthema auf der women&work 2017

Die siebte women&work, Deutschlands größter Messe-Kongress für Frauen, findet am 17. Juni 2017 im World Conference Center in Bonn statt und steht ganz im Zeichen des Themas " Veränderung & Transformation ". „Wir werden den Fragen nachgehen, welche Rolle Frauen im Zeitalter von Digitalisierung und Automatisierung spielen“, so Melanie Vogel. „Momentan sind in diesem Prozess zu wenige Frauen als Expertinnen und treibende Kräfte sichtbar. Das möchten wir ändern.“

Im Fokus von über 50 Vorträgen und Podiumsdiskussionen werden Digitalisierung und Fortschritt thematisiert – ebenso wie die Frage, welche Berufe und Kompetenzen der „Arbeitsmarkt 4.0“ verlangt und welche Folgen die „New Work-Ökonomie“ haben wird.

Über 80 Unternehmen haben bereits jetzt schon ihre Teilnahme zugesagt – ebenso wie über 40 Netzwerke, Trainer und Coaches, die den Messebesucherinnen am Messetag wertvolle Tipps für die persönliche Karriereentwicklung geben werden. Der Messe- und Kongressbesuch ist kostenfrei.

women&work
17. Juni 2017
10:00-17:30 Uhr
World Conference Center Bonn
Platz der Vereinten Nationen 2
53113 Bonn

>> Weitere Infos unter www.womenandwork.de

>> Download der Umfrageergebnisse unter tiny.cc/yekxey

Melanie Vogel, Geschäftsführerin der AGENTUR ohne NAMEN GmbH und Initiatorin der women&work, steht für zur Verfügung.
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Auf der women&work treffen karriereorientierte Frauen das Who-is-Who der deutschen Unternehmen. Vorterminierte Vier-Augen-Gespräche, spannende Kontakte am Messestand und ein umfangreiches Kongress-Programm helfen den Besucherinnen beim persönlichen Networking und bei der erfolgreichen Karriereplanung.
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